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Altersvorsorge mit 50: Darauf ist zu achten

Altersvorsorge mit 50: Darauf ist zu achten

Besser spät als nie – das gilt auch für die private Altersvorsorge. Obwohl das Ansparen eines finanziellen Polsters für den Ruhestand gerade in jungen Jahren ratsam ist: Es gibt auch für Menschen jenseits der 50 noch eine Reihe von Anlageformen, die die Rente später aufstocken.

Ob Betriebsrente, Riester-Rente, Rürup-Rente oder private Kapitalanlagen – prinzipiell sind die meisten Vorsorgeformen auch für „Spätzünder“ sinnvoll. Eine Lebensversicherung ist für Ältere allerdings nicht mehr empfehlenswert, da durch den Beitragsanteil für den Hinterbliebenenschutz kaum Rendite erzielt wird. Zudem bietet eine Lebensversicherung keine lebenslange Rentenzahlung.

Bleiben nur noch rund 15 Jahre für die Altersvorsorge, sollten einige grundsätzliche Aspekte beachtet werden:

  • Die Investitionen pro Monat sollten höher ausfallen als bei Berufsanfängern. Es ist ratsam, etwa 25 Prozent des Nettoeinkommens für die Altersvorsorge aufzuwenden, sofern die regelmäßigen finanziellen Verpflichtungen dies zulassen.
  • Das finanzielle Risiko sollte überschaubar bleiben. Ein breit gestreutes Investment verringert die Gefahr von Verlusten.
  • Hohe Abschlusskosten sollten vermieden werden, da diese sich bei einer kurzen Laufzeit oft nicht rentieren.
  • Produkte mit einer langen Laufzeit eignen sich ebenfalls nicht.

Gesetzliche Rente durch Sofortrente oder aufgeschobene Rente aufbessern

Die Sofortrente eignet sich für gesunde Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen und eine größere Geldsumme zur Verfügung haben, zum Beispiel aus der Auszahlung einer Lebensversicherung. Die Sofortrente stockt die gesetzliche Rente auf und wird bis ans Lebensende ausgezahlt. Zudem gibt es Steuervorteile, da nur auf den Ertragsanteil Abgaben an den Staat fällig werden.

Wer erst in den 50ern ist und noch einige Arbeitsjahre vor sich hat, kann auch von der aufgeschobenen Rente gegen Einmalzahlung profitieren. Dabei erzielt das eingezahlte Kapital in der Wartezeit bis zur Auszahlung bereits Zinsen und Überschüsse.

Beratung durch Experten ist sinnvoll

Für Laien ist es kaum möglich, sich in dem riesigen Angebot an Finanz- und Vorsorgeprodukten zurechtzufinden. Es empfiehlt sich dringend, die Dienste eines renommierten Finanzdienstleisters wie Swiss Life Select oder eines Beraters der Hausbank in Anspruch zu nehmen. Der Vorteil von Finanzdienstleistungsunternehmen: Sie bieten einen Überblick über die Angebote verschiedener Banken, Versicherungen, Investmentgesellschaften und Bausparkassen, so wie Swiss Life Select mit dem Best-Select-Prinzip.

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