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Traumurlaub mit Wohnmobil? Darauf muss man bei gemieteten Campern achten
Wohnmobil, Bild: unsplash

Traumurlaub mit Wohnmobil? Darauf muss man bei gemieteten Campern achten

Vorbereitungen für die Reise

Wer plant, seinen Traumurlaub mit einem gemieteten Wohnmobil in Angriff zu nehmen, sollte im Vorfeld einige Dinge beachten, um während der Reise keine bösen Überraschungen zu erleben. Zunächst gilt es auszuloten, wie groß das Wohnmobil sein soll und wie viele Personen damit reisen möchten. Denn in einem zu kleinen Wohnmobil unterwegs zu sein, macht am Ende wenig Spaß. Daneben ist die Frage maßgeblich, wo es mit dem Gefährt hin gehen soll. Nicht jede Landschaftsform eignet sich für alle Modelle. Weniger wichtig ist die Jahreszeit, da die meisten Wohnmobile winterfest sind. Als Nächstes geht es daran, zu überlegen, welches Gepäck man für die anvisierte Reise braucht und ob sich alles in dem gemieteten Wohnmobil oder Caravan verstauen lässt. Sind entsprechende Stauräume hierfür vorhanden oder nicht? Bei größeren Dingen wie Surfbrettern, Fahrrädern und Campingmöbeln gilt es zu beachten, dass bei einer vollen Beladung das zulässige Gesamtgewicht nicht überschritten wird. Dazu gehören nicht zuletzt die integrierten Frisch- und Abwassertanks.

Der Wohnmobil-Mietvertrank ist entscheidend

Im Wohnmobil-Vertrag versteckt sich oft Kleingedrucktes, das man gerne mal übersieht oder zu lesen vergisst. Oft genug stehen gerade hier jedoch maßgebliche Details, die über Erfolg oder Misserfolg der gesamten Caravan-Tour entscheiden. Was passiert zum Beispiel bei einem Unfall oder wenn ein gravierender Defekt auftritt? Auch ob man Reparaturen selbst ausführen darf, ist wichtig. Manchmal ist ab einer bestimmten Summe eine klare Zustimmung des Vermieters erforderlich. Wurde eine Kaution hinterlegt, ist das Fahrzeug in jedem Fall wieder sauber und funktionstüchtig zurückzugeben, um diese ausbezahlt zu bekommen.

Der Innenraum des Wohnmobils

Bevor die Reise mit dem Wohnmobil startet, heißt es insbesondere den Innenraum zu kontrollieren, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Das betrifft die allgemeine Sauberkeit genauso wie die Vollständigkeit des Inventars und die Funktionsfähigkeit von Kühlschrank, Heizung, Warmwasserboiler und allen weiteren unerlässlichen Geräten. Gerade eine technische Überprüfung verhindert den plötzlichen Ausfall von wichtigen Anlagen im Innenraum. Mückenschutzgitter, Rollos und Fenster sollten nicht weniger einwandfrei sein.

Campingzubehör mieten

Ein Wohnmobil allein reicht meist nicht, um eine komfortable Reise genießen zu können. Auch hier ist zu schauen ob alle Objekte vollständig und funktionsfähig sind. Zur Not helfen Ersatzteile in schwierigen Situationen weiter. Das umfasst Kabel ebenso wie Stecker und Adapter. In einigen Ländern sind beim Parken Warntafeln verpflichtend. Eine gute Ausstattung umfasst beispielsweise ein Sonnensegel, Fahrradträger, Radio und CD-Player, aber auch Warnwesten, einen Campingplatzführer und eine gefüllte Gasflasche. Eine verständliche Bedienungsanleitung sollte bereitliegen. Fährt der junge Nachwuchs mit, dürfen Kindersitze nicht fehlen.

Tipps zum Treibstoff sparen

Wenn man ein Wohnmobil mieten möchte, ist selbstverständlich auf den Treibstoffverbrauch zu achten. Dieser schwankt in der Regel zwischen neun und 14 Litern pro 100 Kilometer. In den tatsächlichen Spritverbrauch spielen jedoch zusätzlich die Motorisierung, der Beladungszustand sowie die Fahrweise mit hinein. Und natürlich darf die Strecke nicht vergessen werden. In hohen Gebirgen wie den Alpen und Pyrenäen verbraucht man erheblich mehr Kraftstoff als in flachen Ländern wie Dänemark und den Niederlanden. Mit einer Reisegeschwindigkeit zwischen 90 und 110 Kilometer pro Stunde ist man für gewöhnlich gut beraten.

In welchen Ländern darf das Wohnmobil fahren?

Innerhalb Europas ist dies normalerweise überhaupt kein Problem, anders sieht es jedoch außerhalb Europas aus, etwa in Marokko oder der Türkei. In anderen Fällen fliegt man sowieso erst in die USA oder nach Australien und mietet erst vor Ort ein Wohnmobil. Gerade außerhalb Europas ist ein Versicherungsschutz nicht in jedem Fall gewährleistet.