Startseite » Finanzen » Immobilienfinanzierung: Die Gunst der Stunde?
Immobilienfinanzierung: Die Gunst der Stunde?

Immobilienfinanzierung: Die Gunst der Stunde?

Eine Investition in die eigenen vier Wände steht in Deutschland bei vielen Menschen ganz oben auf der Liste der Prioritäten. Rund 68 Prozent der Befragten einer Studie halten die persönliche Immobilie zudem für eine gelungene Absicherung im Alter. Doch lohnt es sich aktuell, dank niedriger Zinsen die Gunst der Stunde zu nutzen? Und worauf ist bei der Finanzierung zu achten?

Tatsächlich muss ein gewisser Grundstock an Kapital vorhanden sein, um sich den Traum der eigenen Immobilie zu verwirklichen. Während der Kauf einer Eigentumswohnung bereits mit einem mittleren fünfstelligen Betrag an Eigenkapital möglich ist, muss deutlich mehr in einen Rohbau Berlin investieren. Wer nicht gerade über ausufernde finanzielle Mittel verfügt, sollte sich aus diesem Grund frühzeitig über die vorliegende Kostenstruktur informieren. Preiswerte Baufirmen stellen in vielen Regionen eine gelungene Wahl dar. Weiterhin ist es durch die Wahl einer Fertighausfirma möglich, die Planungskosten des Hauses deutlich zu reduzieren. Es gibt demnach durchaus einige Ansatzpunkte, um die Effizienz der Finanzierung noch weiter zu steigern.

Die finanzielle Perspektive

Auf der anderen Seite stellt sich natürlich die Frage der Nutzung. Wer sich dafür entscheidet, selbst in der erworbenen Immobilie zu wohnen, spart sich die Kosten der eigenen Miete. Durch eine Vermietung wäre es wiederum möglich, feste monatliche Einnahmen auf passiver Basis zu generieren. Diese könnten auch für die Tilgung der Hypothek sinnvoll eingesetzt werden. Am Ende bleibt es eine Frage der Abwägung, welches dieser beiden Modelle bevorzugt wird. Zumindest aus finanzieller und wirtschaftlicher Sicht gibt es individuelle Gründe, die an beiden Modelle klare Vorteile erkennen lassen. Dies liegt in erster Linie an günstigen Hypotheken, die in diesen Jahren schon ab rund 2,0 Prozent Effektivzins pro Jahr zu haben sind.

Notwendige Rücklagen

Zu beachten sind wiederum die Wartungs- und Reparaturkosten, wie sie selbst bei einer neuen Immobilie auftreten können. Als Faustregel kann bei einem neuen Haus die Formel gelten: 20 Cent pro Quadratmeter und Monat. Wurde das Geld in den Kauf eines etwas älteren Hauses investiert, so kann dieser Betrag noch auf bis zu einen Euro steigen. Finanzielle Rücklagen sind also auch in der angespannten wirtschaftlichen Lage nach dem Kauf wichtig, um das Objekt in Schuss zu halten. Wer dagegen an dieser Stelle sparen möchte und Reparaturen zu weit in die Zukunft verschiebt, läuft wiederum Gefahr, dass Mängel an der Bausubstanz auftreten, die noch größere Kosten nach sich ziehen.

Immobilienfinanzierung: Die Gunst der Stunde?
4.24 (84.76%) 21 Artikel bewerten