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Dentalphobie: Hilfe, ich muss zum Zahnarzt!

Dentalphobie: Hilfe, ich muss zum Zahnarzt!

Kaum jemand freut sich auf den Besuch beim Zahnarzt. Der Geruch im Behandlungsraum, das Summen eines Bohrers oder der Anblick des Behandlungsstuhls lösen bei den meisten Patienten ein leichtes Unbehagen aus. Betroffene einer Dentalphobie sehen sich hingegen starken Ängsten ausgesetzt, die weit über ein Unwohlsein hinaus gehen.

Angstpatienten brauchen Lösungen

Millionen Menschen haben hierzulande Angst vor dem Zahnarzt. Für manche von ihnen wird der Besuch beim Dentisten zur echten Qual, nicht wegen der möglichen Schmerzen, sondern aus reiner Angst. Vielfach liegt dieser Dentalphobie ein extremer Brechreiz oder ein  traumatisches Erlebnis aus früheren Behandlungszeiten zugrunde. Teilweise führten auch bewusste oder unbewusste negative Prägungen durch das Elternhaus bzw. durch das soziale Umfeld zu dieser weitreichenden Störung. Denn Angstpatienten scheuen sich davor, bestehende Beschwerden behandeln zu lassen. Dies kann nicht nur zu organischen Schäden führen, sondern auch zu einem Schmerzmittelmissbrauch oder gar einer Medikamentenabhängigkeit. Die erfreuliche Nachricht für alle Betroffenen lautet: immer mehr Praxen haben sich auf die Behandlung von Angstpatienten eingestellt und sich entsprechend qualifiziert. Darüber hinaus erlaubt es heute modernste Dentaltechnik, Zahnbehandlungen schmerzfrei oder zumindest so schmerzarm wie möglich zu halten. Ein großes Plus für alle Patienten mit Dentalphobie, die nach langer Leidenszeit endlich den ersten Schritt in Richtung Behandlungsstuhl wagen.

Schritt für Schritt das Problem angehen

Eine tiefsitzende Dentalphobie lässt sich nicht ohne weiteres von heute auf morgen beheben. Doch in kleinen aber wirksamen Schritten schaffen es viele Patienten, wieder normal mit dem Thema Zahnbehandlung umzugehen. Zunächst einmal muss ein Zahnarzt gefunden werden, der auf Angstpatienten spezialisiert ist. Das Vertrauen zwischen Dentist und Patient ist ein Schlüssel zum Erfolg. Gute Praxen offerieren Angstpatienten kurzfristig Termine und nehmen sich sehr viel Zeit. Ein häufiges Problem für die Patienten mit Dentalphobie: Kontrollverlust. Keinesfalls drängen die Experten die Betroffenen bei der ersten Vorstellung in der Praxis zu einer Behandlung. Das Team verfügt außerdem über eine spezielle Qualifikation in der Gesprächsführung wie auch im Behandlungsablauf. Häufig werden entsprechende Entspannungstechniken angeboten. Die Hypnose hat sich außerdem bei Angstpatienten als hilfreich erwiesen. Darüber hinaus greifen die Mitarbeiter bei Bedarf auf fundierte Erfahrungen in der Anästhesie zurück. Denn nicht selten finden Zahnbehandlungen für Angstpatienten beim ersten Mal unter Vollnarkose statt. Nach den positiven Erfahrungen ändert sich vielfach die Einstellung der Betroffenen. Weitere Behandlungen folgen dann unter der herkömmlichen Lokalanästhesie.

Fazit: Zahnarztangst ist ein weit verbreitetes Phänomen. Trotz umfangreicher Aufklärung fühlen sich Angstpatienten dem Besuch beim Dentisten oftmals nicht gewachsen. Sie reagieren mit Schweißausbrüchen, erhöhtem Pulsschlag oder gar Panikattacken. Dank der wachsenden Zahl an Zahnarztpraxen, die sich auf Angstpatienten spezialisiert haben, stehen Patienten heute mehr Möglichkeiten offen, ihre Phobie zu überwinden. Die besonders geschulten Teams, fortschrittlichste Dentaltechnik sowie moderne Anästhesie erleichtern es Angstpatienten, den ersten Schritt zu wagen.

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