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Bequem und gesund liegen auf der richtigen Matratze

Bequem und gesund liegen auf der richtigen Matratze

Das Bett zählt zu den wichtigsten Orten, die man in der Wohnung hat, denn man verbringt im Schnitt ein Drittel seines Lebens darin. Da ist es umso wichtiger, dass Sie bequem liegen, um einen gesunden und erholsamen Schlaf zu finden. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Die richtige Matratze

So viel vorweg: Die „richtige“ Matratze gibt es nicht. Es gibt unzählige Arten von Matratzen, auf denen man liegen kann, aber alle haben ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Daher ein Tipp vorab: Hören Sie auf Ihren Körper und verwenden Sie eine Matratze, auf der Sie sich wohl fühlen. Schließlich wollen Sie auf ihr schlafen; sie werden also 8 Stunden am Tag auf ihr liegen. Sie können beim Kauf dennoch einige Punkte in Erwägung ziehen, denn einige Vor- und Nachteile lassen sich konzeptbedingt schon vor dem Kauf bestimmen.

Das Bett

Grundsätzlich handelt es sich um ein Bett, für das die Matratze benötigt wird, wobei „Bett“ bereits das fertige Gebilde bezeichnet. Es besteht aus einem Rahmen bzw. Gestell, einem Lattenrost und der Matratze. Es gibt auch die Möglichkeit, dass ein Lattenrost mit einer optimierten Matratze als eine Komponente angeboten wird. Man spricht dann von einem Bettsystem.

Arten von Matratzen

Es gibt viele verschiedene Arten von Matratzen. Sie unterscheiden sich grundlegend in ihrem Aufbau und bieten entsprechend je nach Art ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Das spiegelt sich häufig auch im Preis wider. Die wohl bekannteste Art von Matratzen ist die Federkernmatratze. Wie der Name schon vermuten lässt, befinden sich hierin Federn, die für die Elastizität sorgen. Diese lassen sich relativ günstig herstellen, können eindringende Feuchtigkeit gut an die Raumluft abgeben und sind sehr robust. Dafür neigen sie dazu, empfindliche Körperstellen nicht optimal abzufedern. Außerdem sind sie gegenüber verstellbaren Lattenrosten empfindlich. Besonders günstigere Modelle laufen Gefahr, dass die Federn irgendwann durchdrücken, was sehr unangenehm ist.

Weiterhin gibt es Latexmatratzen, die aus Gummi gefertigt werden. Sie punkten bei ihrer Anpassungsfähigkeit an Körper und Lattenroste, sind geräuschfrei einsetzbar und potenziell wenig anfällig für Milbenbefall. Dafür sind sie relativ schwer und leiden unter einem Eigengeruch, der nach der Herstellung erst durch Lüften neutralisiert wird.

Eine weitere Variante ist die Kaltschaummatratze. Sie zeichnet sich wie die Latexmatratze durch eine gute Anpassung an Körper und Lattenrost aus, ist ebenfalls geräuschfrei und hat gute Federeigenschaften. Wenn sie transportiert werden soll, kann man sie rollen oder falten. Dazu kommt eine lange Lebenserwartung sowie eine gute Wärmeisolation. Dafür stellt sie in gewisser Weise ein Brandrisiko dar, wenn man keine Gegenmaßnahmen trifft und sie hat teilweise einen langanhaltenden Eigengeruch. Durch die gute Wärmeisolation sollten außerdem Personen, die zum Schwitzen neigen, vorsichtig sein.

Die richtige Härte

Die Aufgabe einer Matratze ist es, den Körper in einer entspannten Haltung zu belassen. Dafür gibt es verschiedene Härtegrade, die bestimmen, wie stark die Federwirkung ist. Während es nicht komplett akkurat ist, gilt als Faustformel das eigene Körpergewicht als Messlatte für den richtigen Härtegrad. Bis 60 kg sollte die Matratze weich sein (Härtegrad 1), bis 80 kg ist Härtegrad 2 angezeigt und über 80 kg sollte die harte Matratze (Härtegrad 3) gewählt werden. Wer es genau wissen möchte, sollte zudem noch seine Größe in die Betrachtung mit einfließen lassen, denn dadurch ergibt sich zumindest, welche Stellen härter sein sollten als andere. Auf jeden Fall sollte die Matratze gut auf den Körper abgestimmt sein; ist sie zu weich, versinkt man im Bett, ist sie zu hart, liegt man wie auf einem Brett – in beiden Fällen ist der Muskulatur nicht geholfen.

Probeliegen essentiell

Beim Kauf einer Matratze sollten Sie aber auf jeden Fall einmal Probeliegen. Denn bei all den Betrachtungen ist die schnellste Methode, das beste Modell zu finden, immer noch auf den Körper zu hören – denn ein Stück weit ist es auch von der eigenen Gewohnheit oder dem individuellen Geschmack abhängig, was bequem ist und was nicht. Legen Sie sich ruhig einmal auf eine Matratze und schätzen Sie davon ein, ob sie etwas für Sie wäre. Natürlich sollte man die einzelnen Vor- und Nachteile der Matratzenarten vorher in Erwägung ziehen und dann schon mal eine grobe Vorauswahl treffen, denn was bringt eine bequeme Matratze, die aufgrund ihrer sonstigen Eigenschaften aus dem Rennen ausscheidet?

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