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Fingernägel – manchmal ist Gel und manchmal Shellac besser

Fingernägel – manchmal ist Gel und manchmal Shellac besser

Frauen gehen nicht nur gerne zum Friseur, sondern sie wollen auch schöne Fingernägel haben. Mit der täglichen Pflege ist es natürlich nicht getan, denn es sollte schon eine Maniküre sein. Die Fragen dazu tauchen automatisch auf und es geht unter anderem um das Design. Außerdem muss entschieden werden, ob es eine Gel-Maniküre oder eine Shellac-Maniküre werden soll. Beide Verfahren sind ähnlich, den einen oder anderen Unterschied gibt es dann aber doch. Das heißt, dass sich die zwei Methoden für jeweils andere Fingernägel eignen.

Prinzipiell muss man sagen, dass sich die Möglichkeiten mit der Zeit deutlich erweitert haben. Sehr beliebt ist zum Beispiel die Arbeit mit Acrylgel. Der Name ist dabei Programm und hat mit den Eigenschaften zu tun, die das Beste aus Acryl und Gel miteinander vereinen. Optisch ist es mehr ein Gel, bei den Verarbeitungseigenschaften dominiert das Acryl.

Bei brüchigen Nägeln ist Gel die bessere Wahl

Der Hauptunterschied zwischen Gel und Shellac ist die Dicke. Im ersten Fall wird wesentlich mehr aufgetragen und es hilft bei brüchigen Nägeln enorm. Diese werden nämlich durch die dickere Schicht besser geschützt. Bei Shellac ist es anders, es ist in diesem Punkt mit einem herkömmlichen Nagellack vergleichbar. Die richtige Maniküre hängt also bereits von der Ausgangssituation ab und ist individuell.

Die Nagelform spielt ebenfalls eine wichtige Rolle

Farblich geben beide Methoden ein großes Spektrum her. Ganz egal, ob es dunkelrot oder doch pastellrosa werden soll. Die richtige Farbe wird man in der Regel in beiden Fällen finden, ein Kriterium ist allerdings die Nagelform. Ist diese spitz oder steht der Wunsch nach einer Verlängerung der natürlichen Nägel im Raum, dann hat Gel die besseren Eigenschaften dafür. Es ist härter als Shellac und kann deshalb nicht so leicht brechen. Wenn allerdings die natürliche Form der Nägel im Vordergrund steht und beibehalten werden soll, dann macht Shellac die bessere Figur.

Gel hält länger, dafür ist das Entfernen schwieriger

Bei der Haltbarkeit hat Gel die Nase vorne, da es (wie auch schon erwähnt) härter ist. Im Durchschnitt sind 3 bis 4 Wochen drinnen, bei einer Shellac-Maniküre kann mit 2 bis 3 Wochen gerechnet werden. In Stein gemeißelt sind die Angaben natürlich nicht, denn es kommt sehr auf die Umstände an. Bei häufigem Kontakt mit Desinfektions- und Putzmitteln sinkt beispielsweise die Haltbarkeit.

Beim Entfernen dreht sich der Spieß um, denn Gel hat in diesem Fall das Nachsehen. Es dauert nicht nur wesentlich länger, sondern die oberste Nagelschicht „leidet“ bei diesem Vorgang auch ein wenig. Bei Shellac müssen die Nägel nur kurz in Aceton-Umschläge gelegt werden, anschließend ist das Entfernen ein Kinderspiel.

Unterm Strich gibt es keinen Gewinner, da auf beiden Seiten Vor- und Nachteile zu finden sind. Ausschlaggebend ist stattdessen die Struktur der eigenen Nägel.