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Corona-Schnell- und Selbsttest: So funktionieren sie

Corona-Schnell- und Selbsttest: So funktionieren sie

In der heutigen Zeit sind Corona-Schnell- und Selbsttests allgegenwärtig. Egal ob Schnelltest, PCR-Test oder andere Varianten – je nachdem, wie sehr die Pandemie gerade am Wüten ist, braucht man einen Test, um verschiedene Freiheiten erhalten zu können. Dabei wissen viele Leute noch immer nicht, wie man einen Schnelltest richtig durchführt.

Wie gut sind Schnelltests?

Eine Infektion mit Corona kann derzeit mit drei verschiedenen Tests nachgewiesen werden. Dabei gibt es allerdings größere Unterschiede bei der Zuverlässigkeit. Nicht selten sind die Tests falsch positiv, daher ist es umso wichtiger, dass man sie zuverlässig ausführt. Bei den Antigentests sind die Schnelltests am häufigsten. Durch diese Tests können gewisse Eiweiße nachgewiesen werden, die bei einer Infektion mit Corona im Körper auftreten. Mit einem Wattestäbchen muss man bei diesem Test entweder aus dem Rachen oder der Nase eine Probe entnehmen, die dann mit einer Testflüssigkeit vermischt und anschließend auf einen Teststreifen gegeben wird. Je nach Test dauert es circa zehn bis dreißig Minuten, bis man durch eine Verfärbung des Teststreifens erkennt, ob man positiv oder negativ auf Corona getestet wurde. Wer einen Corona Schnelltest kaufen möchte, kann diesen bei verschiedenen Anlaufstellen beziehen.

PCR als sichere Alternative?

Wie beim Schnelltest wird auch beim sogenannten PCR-Test zunächst ein Abstrich genommen. Die Untersuchung ist weitaus genauer, dauert dadurch aber auch länger, denn erst im Labor kann eingesehen werden, ob man sich mit dem Virus infiziert hat. Dadurch, dass das Erbmaterial der Viren vervielfältigt wird, kann es bis zu zwei Tage dauern, bis man sein Ergebnis erhält. Der PCR-Test ist allerdings die einzig sichere Variante.

Tests für zuhause

Damit die Abläufe vereinfacht und beschleunigt werden können, wurden auch Tests entwickelt, die man als normaler Bürger selbst zuhause durchführen kann. Diese Corona-Schnelltests kann man in jeder Apotheke oder auch in Supermärkten kaufen. Je nachdem, wann man sie sucht, können sie aber auch schlecht verfügbar sein. Bei der Anwendung kann man nicht viel verkehrt machen, denn jedem Test liegt eine exakte Anleitung bei. Wieder erfolgt ein Abstrich in der Nase oder im Rachen, der, mit der Flüssigkeit vermengt, auf den Teststreifen aufgetragen wird. Wichtig ist dabei zu erwähnen, dass man gerade bei einem Nasenabstrich genau auf die Ausführung achten muss, denn wenn der Test noch angenehm durchzuführen ist, ist man mit dem Stäbchen vermutlich nicht weit genug vorgedrungen. Ein halbwegs valides Ergebnis bekommt man nur dann, wenn man den Test auch gewissenhaft durchführt.

Was tun bei positivem Ergebnis?

Bei einem Schnelltest ist ein positives Ergebnis keine Seltenheit, denn die Fehleranfälligkeit ist relativ hoch. Daher erfolgt nach einem positiven Schnelltest, egal ob dieser selbst oder von jemand anderem durchgeführt wurde, immer ein ausführlicher und offizieller PCR-Test. Wenn dieser negativ ausfällt, war der Schnelltest einfach nur falsch positiv. Wenn der PCR-Test ebenfalls positiv ausfällt, wird man von den zuständigen Behörden über die weitere Vorgehensweise informiert. Je nach Bundesland und geltender Verordnung steht dann in erster Linie eine Quarantäne auf dem Plan, bis man nach einer gewissen Zeit wieder einen negativen Test vorweisen kann. Falsche Scheu ist hier jedenfalls nicht angebracht, denn wer positiv ist, sollte es unbedingt melden, um nicht noch mehr Menschen in Gefahr zu bringen.