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5 Experten-Tipps für den nächsten Umzug
Dackel in Umzugskarton, Bild: unsplash

5 Experten-Tipps für den nächsten Umzug

Ist die neue Wohnung oder das neue Haus gefunden, beginnt der Stress. Der Umzug steht an und will gut vorbereitet sein. Damit das Projekt „Umzug“ organisiert und schnell von der Hand geht, sollten einige Tipps beherzigt werden. Welche praktischen Maßnahmen helfen, verrät dieser Ratgeber.

1. Tipp: Gut organisiert durch den Umzug

Eine gute Organisation beginnt bei einer To-do-Liste. Die wichtigsten Punkte werden zusammengefasst und können nach und nach abgearbeitet werden. Auf diese Weise wird nichts Wichtiges übersehen. Sinnvoll ist es, wenn die Checkliste in einzelne Abschnitte unterteilt wird, die Auskunft darüber geben, was zu welchem Zeitpunkt in Angriff genommen werden sollte.

Die beiden wichtigsten Tätigkeiten vier Wochen vor dem Umzug:

  • Verträge kündigen (Wasser, Strom, Gas oder sonstiger Energieträger, Internet).
  • Mitteilung der neuen Anschrift (Versicherungen, Behörden, Banken und sonstigen Institutionen wie beispielsweise dem Mobilfunkanbieter, dem Sportverein oder dem Hausarzt) und bei der Post einen Nachsendeauftrag stellen.

2. Tipp: Ausmisten mit Augenmaß

Im Laufe der Zeit sammelt sich einiges in Schränken und Schubladen an. Bevor diese Dinge unsortiert im Umzugskarton landen, sollte ausgemistet werden. Das Gleiche gilt nicht nur für Kleinkram, sondern ebenso für Möbel. Alte Einrichtungsgegenstände sind bei den örtlichen Entsorgungsanlagen abzugeben oder es ist eine Sperrmüllabholung zu beauftragen.

Das Ausmisten bietet den optimalen Überblick über die Gegenstände, die mit in die neue Wohnung einziehen. So kann abgeschätzt werden, welcher Miettransporter benötigt wird. Wichtig ist, den Transporter rechtzeitig anzumieten. Gleiches gilt für die Beauftragung einer Spedition. Bei einem Umzug in Eigenregie sollten genügend Umzugshelfer organisiert und wenn nötig Halteverbotsschilder beantragt werden.

3. Tipp: Packen mit System

Zum Einpacken werden Kartonagen benötigt, die das Hab und Gut während des Transports schützen. In Baumärkten und Möbelhäusern finden sich stabile Umzugskartons, die für eine Last von bis zu 40 Kilogramm ausgelegt sind. Die Anzahl der Kartons sollte großzügig geschätzt werden, denn oft ist es nicht möglich, das Volumen vollständig auszunutzen. Die Beschriftung der Umzugskartons nicht vergessen!

Porzellan, Glas und andere zerbrechliche Gegenstände sind zusätzlich zu polstern. Alte Zeitungen haben sich bewährt. Beim Mobiliar hingegen ist das Altpapier nicht zu empfehlen. Ein ordentlicher Schutz für Möbel muss her. Polsterfolie, Pappe und Klebeband sind die richtigen Helfer. Schwere Einrichtungsgegenstände wie beispielsweise Schränke oder Vitrinen sind vor dem Transport auszuräumen und auseinanderzubauen. Die Einzelteile lassen sich anschließend unkompliziert mit dem Möbelschutz versehen. Für alle anderen Möbel, die sich nicht in Einzelteile zerlegen lassen, gilt, die Türen mit Malerkrepp transportsicher zu verkleben. Das Kreppband kann rückstandslos entfernt werden. Schrauben sind in Tüten zu sammeln und zu beschriften.

4. Tipp: Schönheitsreparaturen durchführen und Kühlschränke leeren

Nachdem die Möbel abgebaut sind, können Schönheitsreparaturen vorgenommen werden. Bohrlöcher sind zu zukitten und kleinere Malerarbeiten können erledigt werden. Der Kühlschrank und die Gefriertruhe rücken nun in den Fokus. Rechtzeitig vor dem Umzug sollten die Vorräte aus beiden Einheiten verbraucht werden. Die Gefriertruhe muss vor dem Transport abgetaut werden.

5. Tipp: Die letzten Schritte vor dem Showdown

Vor dem Tag des Umzuges sollten die wichtigsten Unterlagen verstaut und Kleidung zurechtgelegt werden. Am Tag des Umzuges sind die Zählerstände von Wasser, Gas und Strom abzulesen und zu notieren. Für die Helfer sollten Getränke und Fingerfood bereitgestellt werden, auf diese Weise geht die Arbeit leichter von der Hand und es wird die Wertschätzung signalisiert. Sobald die Wohnung leergeräumt ist, sind noch die Tür- und Klingelschilder zu entfernen.