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Stein auf Stein: Die Vorteile eines Hauses in Massivbauweise

Stein auf Stein: Die Vorteile eines Hauses in Massivbauweise

Schaffe, schaffe, Häusle baue! Das eigene Häuschen im Grünen gehört wohl zum Traum vieler Menschen und oftmals wird er früher oder später in die Tat umgesetzt. Eine der ersten Fragen, die sich beim Hausbau stellen, heißt: Sollen wir ein Fertigteilhaus oder Massivhaus bauen? Fast vier von zehn Bauherren wünschen sich ein Massivhaus. Die Gründe für die Entscheidung „Pro Massivbauweise“ überzeugen.

Massivhaus: Individualität in seiner Reinform

Bei der Massivbauweise handelt es sich um eine traditionelle Bauform. Hierbei werden vor Ort auf der Baustelle die Steine aufeinander gemauert. Auf diese Art und Weise entstehen sowohl die tragenden Außenwände als auch ein großer Teil der Innenwände. Dank der massiven Baumaterialien wie Ziegel, Porenbeton oder Kalksandstein gelten Massivhäuser als besonders langlebige Gebäude, die in aller Regel mit einer Lebensdauer von mehr als 100 Jahren kalkuliert werden. Einen der überzeugendsten Vorteile der Massivbauweise stellt die Individualität bei der Planung dar. Diese Art des Bauens erlaubt die Realisierung von nahezu jedem Traumhaus.  Dabei werden immer die Eigenschaften des Baugrundes, der Charakter des Gebäudes sowie die persönlichen Wünsche der Bauherren durch die Architekten umgesetzt. Anbieter für Massivhäuser gibt es in allen Bundesländern. Ob man für das Massivhaus Sachsen, Bayern oder Baden Württemberg als Standort wählt, spielt keine Rolle. Die Wertbeständigkeit eines Massivhauses und der dadurch höhere Wiederverkaufswert gegenüber einem Fertigteilhaus überzeugen viele Bauherren. Diese Gebäude werden im Übrigen auf Wunsch und je nach Anbieter auch als schlüsselfertiges Massivhaus übergeben.

Qualität im Trittschall, dem Brand- und Schallschutz

Die schweren Materialien eines Massivhauses bringen viele interessante bauphysikalische Vorteile mit sich. So punkten sie etwa durch einen optimalen Brandschutz, da ein Großteil der Baustoffe aus nicht brennbaren Materialien bestehen. Zudem nehmen die zumeist natürlichen Baustoffe sehr gut Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab. Diese Eigenschaft sorgt wiederum für ein ausgesprochen gutes Raumklima. Insbesondere Allergiker profitieren davon. Für Gebäude in Massivbauweise verarbeiten die Baufirmen sehr hochwertige Rohstoffe, was abgesehen von der längeren Bauzeit auch den oftmals höheren Baupreis für ein Massivhaus begründet. Doch diese modernen Baustoffe garantieren eine optimale Wärmespeicherung bzw. Dämmung. Dies kommt den Bauherren auf lange Sicht nicht nur bei den Energiekosten zugute, sondern auch im Sommer bei hohen Temperaturen. Nicht zuletzt überzeugt der Schallschutz, bei der Entscheidung für ein Haus in Massivbauweise. Die schweren Materialien, die voneinander entkoppelt verarbeitet werden, verringern den Körperschall sowie den Tritt- und Luftschall. Bei Bedarf kann ein traditionell gemauertes Gebäude umgebaut oder erweitert werden.

Fazit: Nach wie vor entscheidet sich die Mehrzahl der Bauherren für die Massivbauweise. Aufgrund der Baumaterialien geben Häusle-Bauer der traditionellen Bauweise den Vorrang. Schallschutz, Brandschutz sowie die Werterhaltung als auch Wärmespeicherung überzeugen viele und machen dafür die längere Bauzeit sowie die etwas höher kalkulierten Kosten wieder wett.

Quelle:

  • Zentralverband Deutsches Baugewerbe: zdb.de
  • Haus & Grund® Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer e.V.
  • Statistisches Bundesamt: de – Bauen und Wohnen – Baugenehmigungen/ Baufertigstellungen, Baukosten
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