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Junggesellenabschied: Worauf kommt es dabei an?

Junggesellenabschied: Worauf kommt es dabei an?

Schon seit vielen Jahrzehnten wird der Junggesellenabschied gefeiert und gehört zur Hochzeit einfach dazu. Er symbolisiert den Abschied aus dem Singleleben und begrüßt gleichzeitig den Eheeintritt. Die meisten Männer nutzen den Junggesellenabschied, um noch einmal ausgiebig mit ihren männlichen Freunden zu feiern. Frauen gestalten diesen Tag meist ähnlich oder verbringen mit ihren Freundinnen zusammen oft eher einen Wellnesstag. Seinen Ursprung hat dieser Brauch im antiken Griechenland und er gehört zur Hochzeit einfach dazu, da so beide Partner getrennt voneinander noch einmal ihre voreheliche Freiheit genießen können.

Junggesellenabschied: Wann mit der Planung beginnen?

Beim Junggesellenabschied wird die Planung in der Regel von den Trauzeugen übernommen. Starten sollte man mit der Planung am besten 2 bis 3 Monate vorher, damit genug Zeit ist alles genau durchzuplanen und ganz wichtig einen Termin auszuwählen, an dem auch wirklich alle Zeit haben. Es kann natürlich auch schon früher damit begonnen werden, in dem Zeitraum wo die ersten Einladungskarten zur Hochzeit versendet werden. Das kommt auch darauf an wie umfangreich der Junggesellenabschied gestaltet werden soll und welche Locations genutzt werden. Aber wann ist der ideale Zeitpunkt für den Junggesellenabschied? In jedem Fall sollte der Junggesellenabschied nicht erst wenige Tage vor der Trauung stattfinden, da niemand mit einem Kater vor dem Traualtar stehen möchte. Zu weit vom Tag der Hochzeit sollte er aber auch nicht stattfinden. Ideal ist es wenn der Junggesellenabschied etwa 2 bis 3 Wochen vor der Hochzeit stattfindet.

Welches Budget und welche Teilnehmerzahl sind angemessen?

Grundsätzlich ist für einen gelungenen Abend die richtige Mischung und Anzahl an Teilnehmern wichtig, da schließlich auch Stimmung aufkommen sollte und dies ist bei zu wenigen Teilnehmern nicht unbedingt der Fall. Erfahrungsgemäß sollte der Junggesellenabschied mit 5 bis maximal 15 Teilnehmern stattfinden. Bei zu vielen Teilnehmern verliert man nicht nur schnell die Übersicht. Zudem kann es auch schwierig werden einen gemeinsamen Ablauf und eine passende Location in der Stadt zu organisieren, da hier die Gefahr besteht, dass die Geschmäcker zu weit auseinandergehen.

Ein weiterer wichtige Bereich ist das Budget welches fair aufgeteilt werden solle, so dass nicht einer alleine die kompletten Kosten übernehmen muss. Finanziert wird der Junggesellenabschied nämlich in der Regel von den Teilnehmern selbst. Das Budget sollte so gewählt werden, dass jeder Teilnehmer finanziell problemlos in der Lage dazu ist seinen Anteil zu begleichen. Meist belaufen sich die Kosten pro Person bei 50 bis 100 Euro.

Wie sollte der Junggesellenabschied ablaufen?

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten einen Junggesellenabschied zu feiern. Die beliebteste Variante ist nach wie vor der wilde Partyabend. Bevor der Partyabend beginnt trifft man sich meist bei einem Freund. Dort werden dann die Kostüme oder T-Shirts verteilt, die gerne mit einem lustigen Spruch erkennbar machen, dass es sich um einen Junggesellenabschied handelt. Braut und Bräutigam werden häufig in ein ulkiges Kostüm gesteckt, um in der Fußgängerzone zum Beispiel mit einem Bauchladen Kleinigkeiten an Fußgänger zu verkaufen. Ist dies geplant, sollte vorher die Route inklusive Pausen eingeplant werden.

Später am Abend geht es dann in die geplante Location wie in eine Disco, ein Restaurant oder in eine Bar, in der die jeweiligen Plätze bereits gebucht sein sollten. Für den späteren Heimweg kann es sich als Highlight lohnen eine Limousine zu mieten oder ganz klassisch ein Taxi-Unternehmen zu beauftragen. Handelt es sich um eine Feier-Location in einer anderen Stadt, müssen vorher auch Hotelzimmer gebucht werden. Nach dem Junggesellenabschied heißt es für Braut und Bräutigam dann erst einmal ordentlich entspannen und den ereignisreichen Tag/Abend Revue passieren lassen.

Das Fazit

Der Junggesellenabschied muss natürlich nicht immer in einer Disco mit viel Alkohol gefeiert werden. Wer es ruhiger mag, kann auch einen tollen Ausflug mit seinen Freunden in eine andere Stadt planen oder einen Wellnesstag. Erlaubt ist hier was gefällt und was aus der Reihe fällt. Schließlich sollte auch dieser Tag nicht so schnell in Vergessenheit geraten.

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