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Zigarettensucht: Ursachen, Therapie und Medikation
Raucher mit Zigarette, Bild: unsplash

Zigarettensucht: Ursachen, Therapie und Medikation

Viele Zigarettensüchtige sind sich ihrer Sucht nicht bewusst. Zigarettensucht ist eine Krankheit, die oft unerkannt bleibt. Mögliche Therapiemöglichkeiten und Medikationen werden in diesem Artikel aufgezeigt.

Zigarettensucht ist eine Form der Sucht, die sich aus dem Konsum von Tabak und Nikotin entwickelt. Viele Menschen beginnen mit dem Rauchen in ihrer Jugend oder in ihren Zwanzigern und werden dann abhängig von den Suchtmitteln. Die Ursachen der Zigarettensucht sind vielfältig und reichen von biologischen Faktoren bis hin zu sozialen Einflüssen.

Ursachen der Zigarettensucht

Einige der biologischen Ursachen der Zigarettensucht sind genetisch bedingt. Es gibt einige Menschen, die eine erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, an einer Zigarettensucht zu erkranken, weil sie einen bestimmten Gen-Typ aufweisen. Dieser Gen-Typ ist mit einer verringerten Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin verbunden, was dazu führt, dass diese Menschen ein geringeres Vergnügen an normalen Aktivitäten haben und daher nach anderen Quellen des Vergnügens suchen, wie zum Beispiel dem Rauchen.

Außerdem spielen auch Umweltfaktoren bei der Entstehung der Zigarettensucht eine Rolle. So können zum Beispiel Kinder und Jugendliche, die in Haushalten aufwachsen, in denen viel geraucht wird, selbst eher zu Rauchern werden. Auch soziale Faktoren können dazu beitragen, dass jemand anfälliger für eine Zigarettensucht ist. So können beispielsweise Menschen, die in Armut leben oder unter stressigen Lebensbedingungen leiden, eher rauchen, um sich zu entspannen oder um mit ihren Sorgen und Problemen fertig zu werden.

Die Therapie

Es gibt zwei Hauptmethoden der Behandlung von Zigarettensucht: Verhaltenstherapie und Medikation. Die besten Ergebnisse werden normalerweise mit einer Kombination aus beiden erzielt, aber es ist auch möglich, sich für eine dieser Methoden allein entscheiden.

Verhaltenstherapie: Diese Art der Therapie richtet sich an das Umfeld des Rauchers und hilft ihm oder ihr, die Gewohnheit abzulegen. Es gibt verschiedene Arten von Verhaltenstherapien, aber sie alle haben das Ziel, den Rauchern beizubringen, auf die Zigarette zu verzichten. Dies kann durch Unterstützungsgruppen, Einzel- oder Gruppentherapien oder sogar Online-Programme erreicht werden.

Medikation

Einige Medikamente können helfen, die Entzugserscheinungen zu lindern und andere können dabei helfen, den Drang nach einer Zigarette zu unterdrücken.

Die pharmakologische Behandlung zielt darauf ab, dem Körper die entzündlichen Stoffe vorzuenthalten, die beim Rauchen aufgenommen werden. Durch diese Prävention wird das Entzündungsrisiko verringert und der Körper kann sich besser erholen. Einige Medikamente, die für die Behandlung der Zigarettensucht eingesetzt werden, sind: Antidepressiva, Nikotinpflaster, Nikotinersatztherapie und Bupropion. Diese Medikamente können helfen, die Gelüste nach Zigaretten zu reduzieren oder zu unterdrücken. Eine medikamentöse Behandlung sollte immer in Absprache mit einem Arzt erfolgen.

Fazit

Zigarettensucht ist eine schwere Krankheit, die viele Menschen das Leben kostet. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene sich Hilfe suchen und mit der Behandlung beginnen. Dabei kann eine Kombination aus Therapie und Medikation sehr hilfreich sein. Wichtig ist, dass Betroffene jetzt handeln und nicht bis zum letzten Moment warten. Denn je länger man mit der Behandlung wartet, desto schwieriger wird es, die Sucht zu besiegen.