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Wenn beim Hund der Wurm drin ist

Wenn beim Hund der Wurm drin ist

Im hohen Gras oder am Wegesrand zu stöbern, ist eine Gewohnheit, die manchem Vierbeiner nur schwer auszutreiben ist. Leider bedingt aber eben dieses Verhalten einen typischen Übertragungsweg, den viele parasitäre Wurmarten mit Kusshand annehmen, um sich im Hund anzusiedeln. Welche das sein können und wie geläufig sie sind, das verraten wir im Folgenden (alphabetisch sortiert).

Fuchsbandwurm

Fangen wir gleich mit einem berüchtigten Vertreter an, der in unseren Gefilden von Relevanz ist. Der Fuchsbandwurm ist ein parasitärer Wurm, der keineswegs nur Füchse befällt. Tatsächlich dienen ihm Kleinnager als gängigstes Vehikel. Der Fuchsbandwurm ist in vielen Wildtieren zu finden. Mit Blick auf Haustierhalter sind vor allem jedoch Katzenbesitzer eher in einer Position, sich mit dem Fuchsbandwurm auseinandersetzen zu müssen. Zumindest so ihre Katzen Freigänger sind und die eine oder andere Maus verspeisen. Bei Hunden ist der Fuchsbandwurm eher selten.

Gurkenbandwurm

Sehr viel häufiger ist da schon der Gurkenbandwurm. Dieser ist tatsächlich der häufigste Bandwurm bei Hunden. Hunde werden normalerweise durch Flöhe mit diesem Bandwurm infiziert. In Deutschland liegt der Anteil der Hunde, die zeitlebens wenigstens einmal von Gurkenbandwürmern befallen werden, bei etwa 4,5 %. Damit ist er sogar häufiger als der eigentliche Hundebandwurm! Seine Bezeichnung verdankt der Gurkenbandwurm seinem Erscheinungsbild.

Hundebandwurm

Der Hundebandwurm ist weltweit zu finden. In Europa kommt er vor allem in diversen Mittelmeerländern und auf dem Balkan gehäuft vor. Dementsprechend ergeben sich Infektionen besonders auf Reisen. Aber auch die Einfuhr vieler Straßenhunde, die in Deutschland ein neues (oder gar erstes) Zuhause finden, führt ihn zunehmend in unsere Gefilde ein. Eine der ärgerlichen Begleiterscheinungen, wenn man diesen gebeutelten Tieren eine Chance gibt.

Spulwürmer

Ebenfalls sehr gängig sind die Spulwürmer. Was sie besonders lästig und resilient macht: Sie sind nicht auf besonders spezifische Übertragungswege angewiesen und können auch zwischen Mensch und Tier problemlos „wandern“. Allem voran, weil ihre Eier auf allen möglichen Oberflächen lange überleben können. Fast alle Hunde werden irgendwann in ihrem Leben mit diesen Würmern infiziert, wobei gesunde, erwachsene Tiere oftmals symptomlose Verläufe haben, wohingegen Spulwürmer bei Welpen schwere Erkrankungen verursachen können. Bei Verdacht auf eine Infektion gibt ein Wurmtest Hund Gewissheit.