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Vorsorgeuntersuchungen und Prävention beim Kardiologen zur Früherkennung kardiologischer Krankheiten

Vorsorgeuntersuchungen und Prävention beim Kardiologen zur Früherkennung kardiologischer Krankheiten

Viele widmen dem Service ihres Wagens mehr Aufmerksamkeit als den Untersuchungen am eigenen Herzen. Obwohl das Herz als Motor des Lebens bezeichnet wird, bleibt es bei vielen leider auf der Strecke. Vorsorgeuntersuchungen sind vor allem im kardiologischen Bereich wichtig. Werden Erkrankungen vom Kardiologe Berlin frühzeitig erkannt, kann entsprechend gehandelt und behandelt werden.

Warum sind Vorsorgeuntersuchungen so wichtig?

In Deutschland steigt das Herzinfarktrisiko immer weiter an. Untersuchungen, die Durchflussprobleme bei den Herzkranzgefäßen rechtzeitig aufzeigen, senken das Risiko an einem Herzinfarkt zu versterben. Vor allem Patienten mit Vorerkrankungen oder genetischen Dispositionen sollten regelmäßig eine Vorsorgeuntersuchung in Betracht ziehen. Gleiches gilt für Menschen, die rauchen, Gewichtsprobleme oder Diabetes haben. Es kann in der Kardiologie nicht früh genug an die Prävention gehen. Aber grundsätzlich sollten Vorsorgeuntersuchungen ab dem 40. Bis 50. Lebensjahr regelmäßig durchgeführt werden.

Welche Vorsorgeuntersuchungen sollten auf jeden Fall durchgeführt werden?

In erster Linie sollte die Reizleitung des Herzens untersucht werden. Mit dem Stethoskop können bereits erste Veränderungen nachvollziehbar werden. Unregelmäßigkeiten beim Herzschlag, Extrasystolen und Verengungen lassen sich meist schon beim Abhören erkennen.

Das EKG stellt bei der Vorsorgeuntersuchung eine kostengünstige und nicht-invasive Möglichkeit dar. Das EKG sollte sowohl im Ruhezustand wie auch in Bewegung durchgeführt werden. Dies ist auch unter dem Namen des Belastungs-EKGs bekannt. So können Unregelmäßigkeiten des Herzschlages während des Alltags gemessen werden. Es gibt Herzprobleme, die sich vor allem in Bewegung zeigen.

Mit dem Herzultraschall lässt sich die Durchblutung darstellen. Gibt es bereits Verengungen bei den Gefäßen, lässt sich dies mit dem bildgebenden Verfahren des Ultraschalls binnen weniger Minuten feststellen.

Blutwerte sind ebenfalls nicht außer Acht zu lassen. Bei der Blutuntersuchung sollten vor allem Werte kontrolliert werden, die einen ersten Hinweis auf den Abbau des Herzmuskels liefern.

Durchblutungsstörungen und Herzrhythmusstörungen können auch mit Hilfe eines MRTs aufgezeigt werden. Auch sogenannte Biomarker kommen in den letzten Jahren immer häufiger zum Einsatz. Diese zeigen krankhafte Veränderungen im Blutserum an.

Warum sind Vorsorgeuntersuchungen wichtig?

Prinzipiell sollte jeder Mann ab dem 40., und jede Frau ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig zur kardiologischen Vorsorgeuntersuchung gehen. Selbst, wenn keine Risikofaktoren bestehen (Rauchen, Übergewicht, unausgewogene Ernährung) sollte das Herz in regelmäßigen Abständen untersucht werden. Das Credo der Präventionsmedizin liegt darin, dass Herzerkrankungen frühzeitig erkannt, und rechtzeitig behandelt werden. So können schwere Verläufe in den meisten Fällen verhindert werden.

Es macht demnach keinen Sinn mit den Untersuchungen zu warten, bis sich die ersten Symptome zeigen. Vor allem beim Herzkreislaufsystem können die ersten Symptome bereits lebensbedrohlich sein. Die regelmäßige Kontrolle der Herzkrankgefäße und der Arterien ist vor allem deswegen essenziell, da es bereits nach wenigen Monaten zu einer Verengung und zu einem kompletten Verschluss kommen kann.

Präventive Medizin

Die moderne Technik macht es möglich, dass Veränderungen an den Gefäßwänden bereits in einem frühen Stadium erkannt werden. So kann rechtzeitig interveniert werden. Das oberste Ziel lautet, dass Herzkreislauferkrankungen weitgehend vermieden werden. Vorbeugende Gaben von Medikamenten, eine ausgewogene Ernährung und sportliche Betätigung stellen wichtige Pfeiler in der Prävention dar.

Stress ist bezüglich Herzkreislauferkrankungen nicht zu unterschätzen. Stresshormone wirken sich auf das System aus, können das Herz negativ beeinflussen und zu schwerwiegenden Folgen führen. Deswegen nimmt auch die Stressreduktion einen wichtigen Aspekt bei der präventiven Medizin ein.