Startseite » Multimedia » Hackerangriffe: Wie groß ist die Gefahr?
Hackerangriffe: Wie groß ist die Gefahr?

Hackerangriffe: Wie groß ist die Gefahr?

Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen fürchten sich vor Hackerangriffen. Hiermit ist nämlich oft der Verlust und Diebstahl wichtiger Daten verbunden. Immer wieder berichten Schlagzeilen von Hackerangriffen auf Politiker und Stars. Wie groß ist die Gefahr wirklich? Für wen besteht Grund zur Sorge?

Über jene Geräte finden Angriffe statt

In erster Linie sind hier natürlich Computer und Laptops zu erwähnen. Auch Amateure schaffen es, sich in einen ungeschützten PC mithilfe entsprechender Programme einzuloggen und diesen nach wichtigen Daten zu durchforsten. Druckerexperte printer4you.com macht zudem auf eine häufig unterschätze Gefahrenquelle für Hackerangriffe aufmerksam: Drucker werden von Hackern genutzt, um in geschützte Netzwerke einzudringen. Solche Sicherheitslücken können fatale Folgen haben. Dies zeigten auch die Hackerangriffe im Mai 2017. Damals fanden in nur wenigen Stunden mehr als 200.000 Attacken statt. Die Hacker sammelten so die persönlichen Daten der betroffenen Personen und versuchten diese zu erpressen. Die Daten wurden sozusagen in „Geiselhaft“ genommen, wobei die Kriminellen diese nur für die Zahlung von Lösegeld wieder herausgeben wollten. In Deutschland entstanden der Wirtschaft durch die Hackerangriffe der letzten Jahre Kosten von 43 Milliarden Euro.

Diese Gefahr birgt ein Hackerangriff

Bevor eine Person oder ein Unternehmen einen virtuellen Angriff bemerkt, verstreicht oft viel Zeit. In vielen Fällen wird Nutzern nämlich eine schadhafte Software – dies kann unter anderem in Form eines falschen Updates geschehen – auf den Rechner gespielt. Ein Angriff auf ZDF und WDR, der 2018 stattfand, zeigt, dass der Datenraub auch zum Kreieren von Phishing-Mails genutzt werden kann. Dadurch sinkt die Glaubwürdigkeit einer Marke, sodass es auf lange Sicht zu Gewinneinbußen kommt.

Wer kann Opfer eines Hackerangriffs werden?

Von einem Hackerangriff kann fast jeder Nutzer elektronischer Geräte betroffen sein. Besonders verheerend ist eine virtuelle Attacke aber für Großkonzerne oder Kliniken. Denn solche Institutionen sind in Besitz empfindlicher Daten, die keinesfalls an die Öffentlichkeit gelangen dürfen. Aus diesem Grund sollten vor allem letztgenannte Einrichtungen in regelmäßigen Abständen Backups erstellen, in moderne Geräte und in einen soliden virtuellen Schutz investieren. Diesbezüglich sollten Unternehmen in eine professionelle IT-Fachkraft investieren – diese kann gezielt Maßnahmen setzen, um einen Hackerangriff zu verhindern.

Effektiver Schutz bewahrt Nutzer vor Datenraub

Schon mit ein paar einfachen Maßnahmen ist es möglich, Angriffe durch Hacker zu verhindern. Zuallererst sollten Anwender auf ihrem PC und Laptop eine Anti-Viren-Software installieren und dafür Sorge tragen, dass der PC oder Laptop immer auf dem aktuellsten Stand ist und Daten schnell und effizient verarbeiten. Diese ist dazu imstande, Spionagesoftware sowie Trojaner zu erkennen und sofort vom Gerät zu löschen. Des Weiteren sollten Nutzer ihre Accounts mit einem Passwort schützen. Dies gilt auch für das WLAN. Ist der Drucker ans WLAN-Netz angeschlossen, dürfen Anwender diesen keinesfalls öffentlich zugänglich machen – auch hier ist darauf zu achten, dass die Benutzung desselben lediglich durch die Eingabe eines Passworts möglich ist. Zudem empfiehlt es sich in einen modernen Drucker zu investieren, der in Bezug auf Ausstattung und Einstellungen eine Personalisierung der Sicherheitsvorkehrungen zulässt.

Das richtige Verhalten nach einem Angriff

Die Mehrzahl der Hackerangriffe ist auf Sicherheitslücken im System zurückzuführen. Kriminelle machen sich diese zunutze, um an empfindliche Daten zu kommen. Sind Anwender von einer solchen Attacke betroffen oder haben auch nur den Verdacht, sollten sich diese mit der Polizei in Verbindung setzen. Danach geht es um die Rettung der wichtigsten Daten. Soweit es möglich ist, sind Konten und Kreditkarten zu sperren. Auch eine Änderung der Passwörter ist unbedingt notwendig. Des Weiteren ist die schädliche Software vom betreffenden Gerät zu entfernen. Mittlerweile stehen den Nutzern hierfür spezielle Programme zur Verfügung. Diese können etwaige Spionage-Tools identifizieren und vom PC löschen. Auch haben Nutzer die Möglichkeit, verlorene Daten wiederherzustellen. Dies geht mit dem Überspielen eines Backups. Wollen Betroffene diesbezüglich auf Nummer sichergehen, sollten sie sich an eine Fachkraft wenden. Ein Experte kann nämlich nicht nur verlorene Daten wieder gewinnen, sondern auch schädliche Software finden und diese vom Rechner entfernen.

Fazit

Bereits im Jahr 2017 zeigte ein europaweiter Hackerangriff, dass der Datenraub über das Internet eine erstzunehmende Gefahr darstellt. Mittlerweile gibt es aber Wege, eine solche Attacke abzuwenden. Zu achten ist hierbei auf etwaige Sicherheitslücken – der PC mit einer Anti-Viren-Software sowie durch Passwörter zu schützen. Wichtig ist außerdem, dass Anwender auch Geräte wie Drucker verschlüsseln. Auf diese Weise lässt sich eine Vielzahl an Hackerangriffen effektiv abwenden. Sollte man doch von einer virtuellen Attacke betroffen sein, sind auf der Stelle die betroffenen Geräte deaktivieren und die Passwörter der Konten ändern. Eine ausgebildete Fachkraft ist außerdem dazu imstande, schädliche Software vom Rechner zu entfernen.

Hackerangriffe: Wie groß ist die Gefahr?
4.17 (83.33%) 6 Artikel bewerten