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Gaming – Warum zocken endlich die Anerkennung bekommt, die sie verdient
Playstation Controller, Bild: pixabay

Gaming – Warum zocken endlich die Anerkennung bekommt, die sie verdient

Gaming wurde viele Jahrzehnte lang von der Gesellschaft als Hobby der „Faulen“ und „Nichtsnutze“ deklariert. Es hieß immer, dass Gamer unnötig für die Gesellschaft sind, da sie ihr komplettes Leben in einer virtuellen Welt verbringen. Im gleichen Atemzug saßen diese Menschen etliche Stunden vor dem Fernseher oder betranken sich am Wochenende. Ohne diese beiden Aktivitäten bewerten zu wollen, zeigt diese Art des Handelns, wie der Mensch ist. Menschen sehen immer ihre eigene Art als richtig und empfinden alles Neue und Unbekannte als schlecht. Das war auch der Fall bei Gaming, da solche Aussagen vor allem von älteren Menschen kamen.

Glücklicherweise hat sich die Ansicht in der heutigen Zeit verändert. Der Grund dafür liegt zwar teilweise daran, dass die Gamer alle älter geworden sind, aber Zocken hat auch noch eine Art Wertstellung in der Gesellschaft bekommen. Vielen Menschen ist inzwischen bewusst, dass Videospiele das Gehirn fördern und Denkprozesse anregen. Wer zum Beispiel schwierige und komplizierte Videospiele spielt, der fördert sein logisches und kreatives Denken, was in anderen Bereichen im Leben ebenfalls genutzt werden kann.

Gaming, das Hobby seit der Coronapandemie

Obwohl Gaming bereits vor der Pandemie deutlich beliebter wurde, haben die Kontaktbeschränkungen dazu geführt, dass es in der Zeit von Corona noch populärer wurde. Viele Menschen, die zu Hause gefangen waren und keine Serien mehr gucken konnten, haben zum ersten Mal in ihrem Leben Videospiele ausprobiert. Für einige war es zwar doch nichts, aber die meisten haben ihren Spaß daran gefunden und zählen sich jetzt ebenfalls zu den Gamern. Dies betrifft vor allem die gesamten Jobs, die im Homeoffice ausgeführt wurden. Wer zum Beispiel Webdesigner in Ulm war, der konnte über die Zeit der Pandemie nicht aus dem Haus gehen, außer um einzukaufen. Dementsprechend wurde viel Freizeit mit Videospielen, Serien und ähnlichen Tätigkeiten verbracht.

Inzwischen sind die Kontaktbeschränkungen zum Glück vorbei, aber die Leidenschaft zum Zocken bleibt bei vielen immer noch. Dies liegt insbesondere auch an der Art von Videospielen, die heutzutage auf dem Markt sind. Viele Spiele sind online und können mit Freunden gespielt werden, wodurch soziale Interaktionen bestehen bleiben oder entstehen. Manche Menschen, die sich allein fühlen, können durch Gaming neue Menschen und eventuell Freunde kennenlernen. Es gibt etliche Storys im Internet, bei denen depressive Menschen davon erzählen.

Es muss aber auch gesagt werden, dass viele Communitys in Videospielen sehr toxisch sind. Das betrifft zwar nicht alle Leute, aber die Anzahl an toxischen und netten Menschen ist ungefähr 50:50. Zumindest ist das der Fall in höchstkompetitiven Spielen.