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Familienurlaub: 5 Tipps für eine tolle Zeit!

Kinder, Eltern und ganz viel Gepäck machen sich mindestens einmal im Jahr auf die Reise. Am Ziel wollen sich alle so wohl wie nur möglich fühlen und Qualitätszeit mit der Familie verbringen. Familienurlaub aber kann auch kompliziert sein: Dann nämlich, wenn bei der Planung bestimmte Dinge vergessen werden. Die fünf folgenden Punkte helfen bei der Vorbereitung.

  1. Das richtige Reiseziel auswählen

Nicht jedes Reiseziel, das sich im ersten Moment toll anhört, eignet sich auch für einen Familienurlaub. Vor allem Regionen, in denen politische Instabilität oder Gesundheitsgefahren herrschen, sollten Eltern mit ihren Kindern besser meiden. Aber auch Reiseziele, die kaum interessante Möglichkeiten für Kinder bieten, können zum Problem werden. Dann entwickelt sich der Urlaub zu einem langweiligen Erlebnis mit viel Quengelei und verzweifelter Suche nach geeigneten Ausflugszielen.


Im Urlaubsland sollten alle Familienmitglieder gut aufgehoben sein. (Quelle: PublicDomainPictures  (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Damit das nicht passiert, orientieren sich Eltern am besten an Reisezielen, die auch andere Familien glücklich gemacht haben und allgemein beliebt bei Touristen sind. Die Tourismusanalyse für das Jahr 2017 listet einige beliebte Destinationen auf. Die Top Fünf sind

  • Spanien
  • Italien
  • Österreich
  • Türkei
  • und Kroatien.

Der Vorteil: Alle lassen sich recht einfach erreichen und bieten eine solide Infrastruktur für Touristen. Und wo viele Menschen jährlich ihren Urlaub verbringen, buhlen Gastgeber um deren Gunst. Das wiederum schlägt sich in abwechslungsreichen Angeboten für verschiedene Zielgruppen nieder, weswegen auch Familien leichter die passende Unterkunft finden.

  1. Familienfreundliche Unterkünfte suchen

Damit die Unterkunft den Bedürfnissen aller Reisenden möglichst gerecht wird, sollte auch die Suche mit viel Sorgfalt geschehen. Nix-wie-weg.de ermöglicht das Filtern von Familienurlaubszielen sowie Unterkünften nach persönlichen Wünschen und unterscheidet auch zwischen Familien- und Babyhotels. Und stimmt die Unterkunftswahl, ist bereits viel gewonnen.

Fragen, die sich Eltern bei der Durchsicht verschiedener Gastgeber stellen sollten, sind unter anderem:

  • Brauchen wir eine Kinderbetreuung?
  • Soll es ein Familienzimmer sein?
  • Wünschen wir uns Strandnähe?
  • Ist ein Pool nötig?
  • Wie reichhaltig soll das Ausflugsangebot ausfallen?

Sind die Kinder bereits älter, sollten auch sie in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Am besten setzt sich die gesamte Familie hierfür einen Abend lang zusammen und spricht über ganz besondere Urlaubswünsche und deren mögliche Erfüllung.

  1. Die Anreise klug planen

Es gibt Reiseziele, die sich binnen weniger Stunden per PKW erreichen lassen und solche, für die es eine lange Fahrt oder auch einen Flug braucht. Da die Anreise viel Einfluss auf das Wohlbefinden beim Urlaubsstart hat, sollte auch sie näher beleuchtet werden. Wer beispielsweise mit kleinen Kinder verreist, die noch nicht lange im Auto sitzen können, sollte sich ferne Ziele nur dann vornehmen, wenn sie per Flugzeug angesteuert werden. Ältere Kinder können meist problemlos auch elf Stunden Fahrt überstehen, sofern sie gut ausgestattet mit Büchern, Spielen und Malsachen sind.


Stau während der Reisezeit: Zwischenstopps sorgen für mehr Entspannung. (Quelle: SD-Pictures  (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Lange Anreisen aber sind nicht jedermanns Sache. Das Flugzeug stellt hier die wohl einfachste Alternative dar, da Familien hier für Reisen ans Mittelmeer nur wenige Stunden unterwegs sind. Wer trotzdem lieber mit dem PKW anreisen will, tut gut daran, die Fahrt in Etappen zu unterteilen. Auf dem Weg nach Kroatien beispielsweise lohnt sich ein Stopp in Österreich und bei der Anreise nach Spanien kann in Südfrankreich Halt gemacht werden. Eine Nacht an der Zwischenstation zu bleiben, ist in vielerlei Hinsicht vorteilhaft. So bleiben nicht nur die Kinder entspannter, denn auch der Fahrer wird nicht allzu müde.

  1. Versorgungsplan erstellen

Ob innerhalb Deutschlands oder über die Landesgrenzen hinaus: Am Urlaubsort kennen sich Familien zunächst nicht aus. Zusätzlich zur Reiseapotheke für Notfälle sollten  sich Eltern daher einen Versorgungsplan zusammenstellen, der schnelle Hilfe im Ernstfall ermöglicht. Auf diesem Versorgungsplan vermerkt werden sollten:

  • Notrufnummern des Ziellandes
  • Adressen von Ärzten in der Nähe der Unterkunft
  • Informationen über Kliniken
  • sowie Kontaktdaten der Deutschen Botschaft am Reiseziel.

Auch die Krankenkasse und der Autoversicherer sollten vor der Reise kurz kontaktiert werden, um Unsicherheiten zu beseitigen. Und wer vor Ort am liebsten mit Deutschen kommuniziert und keine Sprachbarrieren riskieren will, findet unter deutsche-im-ausland.org eine Suchfunktion, die entsprechende Adressen liefert.

Familien, die während der Reise in einer Unterkunft ohne Verpflegung wohnen, sollten den Plan auch um weitere Adressen ergänzen. Hier stehen dann beispielsweise Restaurants und Supermärkte. So fällt die langwierige Suche vor Ort weg und alle können sich besser auf einander konzentrieren.

  1. Entspannt bleiben

Wir alle wissen: Urlaub macht glücklich. Warum aber kehren dann Jahr für Jahr so viele Eltern gestresst, genervt und überraschend erholungsbedürftig aus dem Urlaub zurück? Eine spannende Frage, die sich nicht immer nur mit mangelhafter Planung beantworten lässt. Auch ein gut organisierter Urlaub kann zur Belastungsprobe werden, wenn die Ansprüche der Mitreisenden überhöht ausfallen. Oft sind es vor allem die Eltern, die ihren Kindern das perfekte Reise-Erlebnis bieten wollen und jeden Urlaubstag komplett verplanen. Auf diese Weise aber entsteht im Urlaub Freizeit-Stress, der weder Kinder noch Erwachsene kalt lässt. Die Folge sind Zeitmangel auf Reisen, Streit mit dem Partner, durchwachte Nächte und übermüdete Kinder.


Locker lassen und nicht zu viel planen: Geheimrezept für schöne Reisen. (Quelle: sarahbernier3140 (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Der wohl wichtigste Punkt, wenn es um einen erfüllenden Familienurlaub geht, ist also Entspanntheit. Der Urlaub sollte nicht zu einem Erlebnis werden, das keine Freizeit erlaubt. Insbesondere an gänzlich unverplanten Tagen mit stundenlangem Schwimmen im Pool, Strandspaziergängen, Wanderungen und Gesellschaftsspielen haben Familien den meisten Spaß.

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