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Das Bankroll-Management: Was der Einzelne lernen kann

Das Bankroll-Management: Was der Einzelne lernen kann

Viele Menschen würden sich schon von dem bloßen Gedanken angewidert abwenden, etwas vom Glücksspiel lernen zu können. Schließlich verbinden sie das Spiel um Geld mit einer verruchten Atmosphäre, moralisch zweifelhaften Figuren sowie viel Dekadenz und Kriminalität. Doch sind diese Problematiken gerade der Ansatzpunkt für eine Strategie für das ganze Leben. Denn Aspekte wie Scheitern und Risiko sind jedem Glücksspieler natürlich vertraut und so nutzen verantwortungsbewusste Spieler mit dem Bankroll-Management eine Strategie, die sie erfolgreich gegen die Unwägbarkeiten des Lebens schützt, die in Spieltempeln wie in einem Brennglas auf die Spitze getrieben werden.

Das Bankroll-Management ist also ein universales Rezept für viele Bereiche des Lebens. Es erinnert auch mehr an ein gesundes Haushaltsmanagement als an das, was viele Menschen unbewusst mit dem Glücksspiel verbinden. Es ist ein grundlegendes wirtschaftliches Konzept und damit geeignet für den Haushaltsführer über den Geschäftsmann bis zum Unternehmer.

Das Ziel des Bankroll-Managements ist die Risikominimierung

Das Bankroll-Management kommt ursprünglich vom Pokern, worauf auch der Begriff hinweist. Unter Bankroll verstehen Pokerspieler nämlich ihre Einsätze pro Spiel, die es folglich zu beherrschen gilt. Die vernünftige Wirtschaftsstrategie wird heute für Glücksspiele aller Art verwendet. Das Ziel ist es, das Risiko des Scheiterns zu minimieren und damit das Schicksal zu vermeiden, für welches das Glücksspiel berüchtigt ist und das tatsächlich schon viele Existenzen in den Ruin getrieben hat. Wie bekommen Bankroll-Manager das Risiko für beliebte Spiele nun in den Griff?

Wenn die Gefühle die Entscheidungen für Einsätze beherrschen

Um das Ziel der Risikominimierung zu erreichen, müssen diverse natürliche Neigungen beherrscht werden. In erster Linie macht sich der Spieler von seinen Gefühlen frei, die zwar stimulierend, aber auch wie die griechischen Sirenen ins Verderben führen können. Beim Glücksspiel ist dieser Aspekt besonders wichtig, denn gerade in Phasen, in denen es sehr gut oder schlecht läuft, ist die Anfälligkeit für ein ungesundes Spiel am höchsten. So werden regelmäßig hohe Gewinne, die soeben erzielt wurden, wieder weggeworfen und eine Niederlagenserie will einfach nicht aufhören und reißt tiefe Krater in das eigene Budget. So schwer es fällt, einen Spieltag mit einem Misserfolg zu beenden, so nötig ist es manchmal, ebendieses zu tun.

Die Ausgaben werden zum beherrschbaren Faktor

Mit dem richtigen Bankroll-Management betrachtet der Spieler hingegen seine Einsätze als Investitionen, die als Faktor unter Ausgaben subsumiert und vom Verstand kontrolliert werden. Das gesetzte Limit orientiert sich dabei stets am Machbaren. Niemals darf es die Liquidität des Haushalts gefährden und mit notwendigen Ausgaben kollidieren. Zugrunde liegt diesem Kalkül der schlechtmöglichste Verlauf. Auch dieser darf nicht existenzbedrohend sein.

Der Spieler akzeptiert, dass Glück und Pech beim Glücksspiel die Seiten derselben Medaille sind und lässt sein Spielverhalten nicht von den bisherigen Verläufen beeinflussen. Gerade dieser Aspekt lässt sich wunderbar auf die freie Wirtschaft übertragen, denn auch hier ist der Unternehmer nicht davor gefeit, sich von Emotionen leiten zu lassen, die seine Urteilsfähigkeit trüben und den Keim von Risiko und Scheitern in sich bergen. Was das Bankroll-Management für den Glücksspieler ist, ist das Liquiditätsmanagement für den Geschäftsmann.

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Raum für eigene Spielräume

Trotz dieses streng rationalen Ansatzes bietet das Bankroll-Management durchaus Ansätze für eine begrenzte Anpassung an eigene Bedürfnisse. Natürlich gibt es Modelle, bei denen ausschließlich nach dem bestmöglichen logischen Weg gesucht wird, die Ausgaben zu kontrollieren. Kleinere Abweichungen von diesem (vermuteten) Mittelwert sind aber üblich. Auf diese Weise werden die Modelle nach ihrer Risikoneigung voneinander unterschieden. Spieler mit einer höheren Risikosympathie nutzen eher ein Bankroll-Management mit höheren Einsätzen und besonders vorsichtige Naturen setzen sich für ihre Spielausgaben ein sehr strenges Limit.

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