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Browser Vergleich: Welcher ist der sicherste?

Browser Vergleich: Welcher ist der sicherste?

Um im Internet zu surfen, muss ein Webbrowser verwendet werden. Zahlreiche Computer und mobile Endgeräte haben hierbei bereits einen Standardbrowser installiert. Doch nicht jeder Browser bietet dieselbe Sicherheit. Klickfallen, Werbeanzeigen, Phishing und Spionage werden nicht nur über eine schwache Firewall ermöglicht. Um die eigene Sicherheit während des Surfens zu erhöhen, sollte deshalb stets ein passender Browser benutzt werden. Zahlreiche Browservergleiche haben dabei gezeigt, welcher der aktuell sicherste Webbrowser ist.

Große Auswahl für die eigene Sicherheit

Jeder User kennt das Problem: Zum Surfen wird ein Internetbrowser benötigt. Während auf zahlreichen Standardgeräten mit Windows-Betriebssystem Internet Browser oder Microsoft Edge vorinstalliert sind, kommen Apple-Geräte mit Safari. Google Chrome befindet sich hingegen meist auf Android-Smartphones. Doch vor allem die Standardbrowser weisen zahlreiche Sicherheitslücken auf, welche sich Hacker und Betrüger gerne zu Nutzen machen. Aus diesem Grund installiert der Großteil der User bei der Erstbenutzung einen alternativen Browser wie Mozilla Firefox oder Opera. Die Browsersicherheit fällt bei jedem Browser anders hoch aus. Viele vorinstallierte Standardbrowser weisen eine relativ schlechte Sicherheit auf. Ein Hacker-Wettbewerb im Jahr 2017 zeigte, dass Edge deutlich schlechter in Bezug auf Browsersicherheit ist als seine Mitstreiter. Während der Microsoft Standardbrowser fünf Schwachstellen aufzeigte, konnte Firefox nur einmal gehackt werden. Google Chrome hingegen kam sogar komplett ungeschoren davon.

Vorsicht bei Phishing

Phishing-Attacken, Angriffe, bei welchen fremde Personen durch falsche Angaben an persönliche Daten kommen, treten äußerst häufig auf. Angriffe über E-Mails werden häufig bereits vom integrierten Spamfilter des Mail Hosters aussortiert. Dennoch sollte ein guter Browser ebenso Anti-Phishing-Systeme aufweisen. Edge, Chrome und Firefox besitzen ein solches System, welches Phishing-Attacken wesentlich erschwert. Im Zuge von Tests der NSS Labs in Texas im Jahr 2017 gewann allerdings Edge mit einem klaren Vorsprung. Chrome kam auf den zweiten Platz, Firefox hingegen schnitt am schlechtesten ab.

Vorsicht bei Browser Spielen

Heute tummeln sich mehr denn je halb seriöse Spiele, Online Gaming Plattformen, Online Casinos und mehr im Netz. In unserem Test zeigt sich dies deutlich: Egal, ob wir Book of Ra Alternativen getestet haben oder Outback getestet haben, man sollte extrem vorsichtig sein, mit welchem WiFi und über welchen Browser man solche Seiten besucht, damit keine Daten übermittelt werden. Außerdem kommen wir zu funktionalen Einschränkungen. Denn viele dieser Spiele funktionieren gar nicht mit allen Browsern. Der voll leistungsstärkste ist hier definitiv Chrome!

Speicherschutz und Cookies

Cookies speichern im Hintergrund relevante Daten der Besucher einer Website. Während durch die neue Datenschutzbestimmung der User stets der Speicherung von Cookies zustimmen muss, verarbeitet jeder Browser die teils sensiblen Daten unterschiedlich. Viele Hacker nutzen den Programmcode für ihre Hacking-Angriffe und überschreiben den Standardcode mit ihrem Schadcode. Um dies zu verhindern, hilft Address Space Layout Randomization oder ASLR. ASLR sorgt dafür, dass der Programmcode gut versteckt wird. Er macht es unmöglich, die genaue Stelle eines bestimmten Code-Abschnitts bei der Ausführung eines Programms im integrierten Arbeitsspeicher ausfindig zu machen. Hacker-Angriffe lassen sich somit schwerer gestalten und Malware-Sites wesentlich komplizierter in seriöse Webseiten einbinden. Bezüglich Speicherschutz und Cookies schneiden dabei alle gängigen Browser gut ab.

Erschwerte Privatsphäre

Während Cookies und der Sicherheitsschutz generell bei allen Browsern gut ist, gibt es Lücken im Bereich der Privatsphäre. Alle Browser erlauben in ihren Grundeinstellungen Drittanbieter-Cookies. Zahlreiche Dienste wie Facebook, Amazon oder Instagram nutzen diese kleinen Dateien, um ihr Angebot auf den User abzustimmen. Interessante Webseiten von Drittanbieter werden in Form von Werbeeinblendungen oder Vorschläge angezeigt. In den Einstellungen muss der User bei allen Browsern das Do-not-track-Tag aktivieren, um dies zu verhindern. Folglich gibt es bezüglich Sicherheit keinen eindeutigen Gewinner, sodass der User selbst entscheiden muss, welchen Webbrowser er verwendet.

Wenn man den Browser Vergleich also seriös durchführt, fallen massive Unterschiede auf. Wir hoffen, wir konnten euch etwas mitgeben.

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