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Auto selbst folieren: Die besten Tipps

Auto selbst folieren: Die besten Tipps

Die optische Aufwertung eines Autos ist im Trend. Hierfür hat sich das Folieren von Autos zu einer gefragten Alternative zum Lackieren entwickelt. Ob für Werbezwecke oder aus Designaspekten, Autofolierungen können sehr vielfältig sein. Mit den entsprechenden Kenntnissen und der ordnungsgemäßen Vorbereitung können Sie Ihr Auto auch selbst folieren. Was Sie zum Folieren Ihres Autos unbedingt benötigen und mit welchen Arbeitsschritten der Folienauftrag perfekt gelingt, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag.

Gründe für die Folierung eines Autos

Zumeist wird die Folierung eines Autos von Privatpersonen aufgrund optischer Vorlieben oder dem Wunsch nach einer optischen Veränderung durchgeführt. Eine Autofolie auf dem eigenen Fahrzeug ist deutlich günstiger als teure Lackierarbeiten. Das langwierige und schwierige Auftragen des Lackes entfällt ebenfalls. Zudem kann eine hochwertige Autofolie bei Nichtgefallen ohne Probleme wieder vom Auto abgezogen werden.

Des Weiteren werden Autos oft für Werbezwecke foliert. Mit einer Autofolie lassen sich kreative Designs, außergewöhnliche Farbverläufe und Bildmotive auf das Fahrzeug aufbringen. Für Unternehmen sind Autofolierungen somit eine günstige und funktionale Werbeplattform. Besonders auffällige Designs erregen Aufsehen in der Öffentlichkeit und im Straßenverkehr und steigern somit die dem Unternehmen entgegengebrachte Aufmerksamkeit.

Auch zum Schutz vor Witterungseinflüssen, Steinschlägen oder Kratzern kann eine Folierung sinnvoll sein. Spezielle Steinschlag-Schutzfolien oder besonders witterungsbeständige Folien schützen vor Spuren des täglichen Gebrauchs und tragen somit zum Werterhalt eines Autos bei.

Professionelle Folierung oder Eigenleistung?

Die Aufwertung eines Fahrzeugs durch eine Folierung kann nur gewährleistet werden, wenn mit handwerklichem Geschick und höchster Präzision gearbeitet wird. Zudem müssen Folien für Fahrzeuge maßgerecht gefertigt und schließlich ordnungsgemäß aufgebracht werden. Grundsätzlich empfiehlt sich für die Folierung größerer Flächen, bzw. eine Komplettfolierung, das Arbeiten zu zweit. Große Folienbögen sind allein nur sehr schwer exakt positionierbar. Wer nicht über die nötige Erfahrung verfügt, kann das Folieren zunächst an kleinen Flächen, wie beispielsweise den Spiegelkappen, trainieren. Entstehen auf größeren Flächen, wie der Motorhaube oder dem Dach, Fehlstellen wie Falten oder Luftblasen, so lassen sich diese meist nicht ohne Beschädigungen entfernen.

Für die Komplettfolierung eines Autos oder das Aufbringen eines komplexen Werbedesigns empfiehlt sich, die Folierung von einem Fachmann durchführen zu lassen. Soll jedoch nur ein Teil des Autos foliert werden, oder ein Werbeschriftzug aufgebracht werden, so lässt sich dies mit dem nötigen KnowHow durchaus in Eigenleistung realisieren.

Arbeitsschritte und benötigtes Material

Im ersten Schritt einer Folierung sollten alle Anbauteile entfernt werden, die zu folierende Flächen bedecken oder an diesen direkt anliegen. Derartige Anbauteile können je nach Folierung die Scheibenwischer, Kotflügel, Stoßstangen oder die Antenne sein.

Bevor die eigentliche Folierung startet, sollte das Fahrzeug gründlich gereinigt werden. Um eine Beeinträchtigung des Ergebnisses der Folierung zu vermeiden, sollten neben den Flächen sämtliche Öffnungen, Ritzen und Kanten sorgfältig gesäubert werden. Zudem sollten sich auf den zu folierenden Flächen keinerlei Aufkleber oder Modellschriftzüge mehr befinden. Letztere können nach der Folierung wieder angebracht werden. Zur Entfernung von Kleberesten empfehlen sich Spezialreiniger und ein Föhn.

Für die Folierung in Eigenleistung sind drei Werkzeuge erforderlich. Einerseits wird ein Cuttermesser zum Zuschneiden der Folie benötigt. Mit einem Heißluftföhn kann die Folie glattgezogen werden und mit Hilfe eines Kunststoffrakels werden Unebenheiten von der folierten Fläche gestrichen.

Vor dem Auflegen der Folie sollte diese zunächst mit dem Föhn erwärmt werden. Der Beginn der Folierung sollte immer am tiefsten Punkt, also in Ritzen oder Vertiefungen erfolgen. Das Glattstreichen mit dem Rakel erfolgt stets von oben nach unten. Nach dem Beschneiden von überstehenden Folienrändern und dem Ausschneiden von Öffnungen mit dem Cuttermesser wird die aufgebrachte Folie erneut mit dem Heißluftföhn erhitzt. Dies sorgt für die optimale Haftung der Folie.