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Wie funktioniert ein Bausparvertrag?

Wie funktioniert ein Bausparvertrag?

Bei den Deutschen ist das Bausparen über die letzten Jahre hinweg immer beliebter geworden. Ein Bausparvertrag kann für verschiedene Zwecke eingesetzt werden, wie zum Beispiel als Geldanlage oder für die Finanzierung eines Hausbaues. Was es rund um den Bausparvertrag zu wissen gibt und wie das Bausparen im Detail funktioniert, finden Sie im Folgenden.

Der Bausparvertrag

Bei einem Abschluss eines Bausparvertrages entsteht eine Gebühr. In der Regel liegt diese zwischen einem und 1,6 Prozent von der Bausparsumme. Bei einem Abschluss von einem Bausparvertrag über 30000 Euro liegt die Gebühr von einem Prozent bei einer Summe von 300 Euro. Nach dem Abschluss des Vertrages beginnt die Sparphase. In dieser Phase werden regelmäßig Summen eingezahlt. Die Summe kann eigenständig ausgewählt werden. Ebenfalls kann ausgewählt werden, ob die Summe monatlich viertel- oder halbjährig eingezahlt wird. Durch vermögenswirksame Leistungen und staatliche Förderungen können die Summen, die eingezahlt werden, erhöht werden. Anhand eines Leitzinses wird der Guthaben Zins gerichtet. Der jeweilige Guthabenzins ist von Bausparkasse zu Bausparkasse unterschiedlich. Zudem kommt, dass er vom gewählten Tarif abhängig ist. Bei dem Abschluss eines solchen Vertrags sollten Sie auf die Kontoführungsgebühren achten. Die Sparrate kann während der Sparphase jederzeit angepasst werden. Dies ist oftmals der Fall, wenn sich das Einkommen verändert oder beispielsweise Geld aus einer Erbschaft vorhanden ist. Bei Interesse können Sie mit Bausparen für Ihre Immobile vorsorgen.

Die Zuteilung

Wenn von der festgelegten Bausparsumme zwischen 30 – 50 Prozent angespart sind und der Vertrag eine bestimmte Bewertungszahl erreicht hat, kann der Bausparvertrag zugeteilt werden. Durch die Bewertungszahl wird die gerechte Verteilung geregelt. Damit die ein und Auszahlungen im Gleichgewicht gehalten werden können, werden monatlich nur bestimmte Summen ausgezahlt. Die Höhe dieser Auszahlungen ist im Bausparvertrag festgehalten. Mit dem Erreichen von mindestens 15 Monaten Bausparvertrag wird die Zuteilungsphase erreicht. Hierbei kann entschieden werden, ob staatliche Prämien oder Guthaben ausgezahlt werden sollen. Als Alternative kann das Bauspardarlehen auch für das Wohneigentum genutzt werden. In dem Fall, dass sie die Summe für Wohneigentum nutzen, wird die Bausparsumme, also das Sparguthaben und das Darlehen von der Bausparkasse ausgezahlt. Durch Sonderzahlungen gibt es die Möglichkeit, dass die Zuteilungsphasen verkürzt werden.

Das Darlehen

Die Bausparkasse zahlt das Darlehen inklusive der bereits angesparten Summe. Bei dem Übergang in die Darlehensphase aus, somit erhalten Sie die Bausparsumme. Die monatlichen Tilgungs- und Zinsraten werden erst nach der Inanspruchnahme der Summe zurückgezahlt. Die Höhe der Tilgungsrate kann von dem Vertragsteilnehmer eigenständig ausgewählt werden. Durch diese Tilgungsbeträge und dem gewählten Darlehenszins sowie der Darlehenshöhe wird bestimmt, über welchen Zeitraum hinweg die Zins- und Deckungsraten gezahlt werden müssen. Je nach Bauspartarif ist die Dauer der Darlehensphase abhängig. Sie können auch Wertpapiere kaufen, welche sich im Anschluss an den Kauf in virtuelle Aktiendepots übertragen lassen. Die Verwaltung dieser Aktiendepots wird durch den Anleger übernommen.