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Welcher Kinderwagen passt zu mir?

Welcher Kinderwagen passt zu mir?

Damit man im Alltag mit dem Baby für die Spazierfahrten gut gerüstet ist, empfiehlt es sich beim Kauf eines Kinderwagens auf die feinen Unterschiede der Modelle genau zu achten.

Wichtig sind nicht nur eine hochwertige Qualität und ein schönes Äußeres, sondern gleichzeitig soll der Kinderwagen auch funktional sein. Wichtig vor dem Kauf ist, dass man die Größe des Autokofferraumes kennt, damit man weiß, welche Maße für den Kinderwagen in Frage kommen.

Zu beachten ist, dass die Kinder sehr schnell wachsen und mit jedem Monat auch andere Bedürfnisse an den Kinderwagen gestellt werden.

Der Kombikinderwagen

Der große Vorteil des Kombikinderwagens ist, dass man ihn die gesamte Kinderwagenzeit einsetzen kann. Er besteht aus einer Babywanne oder einer Tragetasche, einem Gestell, einem Sportaufsatz und einem Adapter für die Babyschale. Wichtig ist darauf zu achten, dass das Gestell leicht ist und gut zum Zusammenklappen geht.

Die ideale Rädergröße hängt davon ab, wo man die meiste Zeit mit dem Wagen unterwegs ist. In der Stadt greift man auf kleine Räder zurück. Für Wald- und Wiesenwege eigenen sich große Räder, die fixierbar sind.

Nun folgt die Entscheidung entweder für eine Babywanne oder einer Babyschale. Babywannen sind für die Kleinen sehr bequem und können oft als Wippe, wenn sie abmontiert werden, verwendet werden. Tragetaschen hingegen sind leichter und sehr flexibel. Diese Vorteile nutzt man vor allem wenn man viel unterwegs ist.

Der Sportaufsatz eines Kinderwagens kommt mit ungefähr vier bis sechs Monaten zum Einsatz. Die Buggyaufsätze kann man oftmals in und gegen die Fahrtrichtung aufstecken. Somit kann man beispielsweise wenn die Sonne beim Schieben das Kind blendet, den Aufsatz umstecken.

Wichtig ist ein Fünf-Punkte-Gurtsystem, das für maximale Sicherheit sorgt. Das Rückenteil sollte flexibel sein, sodass man die Kleinen bei Bedarf in Liegeposition bringen kann.

Zusätzlich wäre es gut, wenn sich die Fußstütze verstellen lässt. Als Zubehör für den Kombikinderwagen sind Wickeltaschen ein Must-have. Sie sind stylisch und praktisch, da sie für alle wichtigen Dinge Platz bieten.

Zusätzlich ist es ratsam eine Lammfelleinlage zu verwenden. Diese gleicht sowohl im Sommer, sowie im Winter die Körpertemperatur des Kindes aus. An kalten Tagen sollte man auf Fußsäcke und einen Muff nicht verzichten.

An sonnigen Tagen darf der Sonnenschirm, der an den Kinderwagen montiert wird, nicht fehlen. Dieser bietet einen zuverlässigen Sonnenschutz.

Buggy

Für kurze Ausflüge oder als Zweitkinderwagen ist der Buggy ideal. Er ist wendig, kompakt und leicht. Der Vorteil von Buggys im Schirmformat ist, dass dieser, wenn er zusammengeklappt ist, nur wenig Stauraum benötigt. Durch zwei Einzelgriffe hat er nämlich ein längliches Packmaß. Buggys im Pocketformat benötigen durch den durchgehenden Griff mehr Platz zum Verstauen. Dafür lässt er sich einhändig schieben und lenken.

Jogger

Für sportbegeisterte Familien bietet sich der Jogger an, der durch seine großen Räder der ideale Begleiter für Ausflüge in die Natur ist. Kinder können ab einem Jahr darin Platz nehmen und durch die gute Federung gleicht der Wagen Unebenheiten sehr gut aus.

Hat man den passenden Adapter, lassen sich auf den Jogger sogar Babywannen montieren. Somit kann man ihn auch schon in den ersten zwölf Lebensmonaten des Kindes nutzen.

Zwillingskinderwagen und Geschwisterwagen

Bekommt man gleich doppelten Nachwuchs, gilt es sich bei den Zwillingskinderwägen umzusehen. Auch für zwei Kinder, die mit Abstand geboren wurden, gibt es eigens angefertigte Geschwisterwägen.

Wichtig ist bei diesen Kinderwägen darauf zu achten, dass man sich nicht für ein zu breites Modell entscheidet. Man kann bei der Sitzposition zwischen hintereinander oder nebeneinander wählen.

Pflege

Die Materialien des ausgesuchten Kinderwagens sollten hochwertig gewählt werden und leicht zu pflegen sein. Wird die Farbe und das Design zeitlos gewählt, passt es eventuell auch gut für ein zweites Kind, falls es ein anderes Geschlecht hat. Die Wahl der Bremssysteme muss beim Kauf des Wagens zusätzlich noch beachtet werden.

Quellen:

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