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Richtig Haare waschen: Gar nicht so einfach, wie man denkt

Richtig Haare waschen: Gar nicht so einfach, wie man denkt

Man möchte meinen, die tägliche Routine des Haarewaschens hat jeden einzelnen zum Meister des Fachs werden lassen. Und dennoch begehen wir täglich dieselben Fehler beim Haare pflegen. Die meisten davon sind uns gar nicht bewusst, doch sie schaden dem Haar mitunter sehr. Daher sei an dieser Stelle noch mal das Wichtigste für Sie in Kürze zusammengefasst.

Die Haarwäsche

Manche waschen ihre Haare täglich, andere nur ein bis zwei Mal pro Woche. Doch eines haben die meisten Menschen gemeinsam. Sie waschen ihr Haar viel zu heiß. Lauwarmes Wasser trocknet die Löwenmähne nicht unnötig aus. Zudem verwenden viele Frauen und Männer das falsche Shampoo. Hochwertige Shampoos in Friseurqualität stimmt man am besten auf den individuellen Haartyp ab. Ebenso wichtig: Sparen Sie bei der Menge des Shampoos. Ein walnussgroßer Klecks reicht bereits für langes Haar vollkommen aus. Wer sich Zeit nimmt, das Shampoo etwa ein bis zwei Minuten einwirken zu lassen, erhält eine besonders tiefe Reinigung von Schmutz und Fett.

Die Haarspülung

Eine Spülung, auch Conditioner genannt, lässt das Haar nach dem üblichen Waschen glänzen und geschmeidig aussehen. Außerdem hilft es dabei, die Haarpracht leichter durchzukämmen. Zunächst wird der Kopf normal shampooniert und ausgespült, dann folgt erst die Spülung. Keinesfalls sollte zu viel davon verwendet werden. Ausgespart wird im besten Fall die Kopfhaut, da der Conditioner zu unnötiger Fettbildung anregt. Auch bei der Spülung gilt also: Weniger ist mehr. Lassen Sie den Conditioner nach dem Auftragen ruhig mindestens zwei Minuten einwirken und spülen Sie ihn dann mit lauwarmem Wasser aus.

Das Haar trocknen

Zweifelsohne ist es am gesündesten, die eigene Haarpracht an der frischen Luft zu trocknen, aber dies gibt der Alltag nun einmal nur bedingt her. Daher trocknen sie Ihr Haar am besten auf der niedrigsten Stufe ihres Haartrockners. Halten Sie ausreichend, also mindestens 20 – 25 cm, Abstand. Wer bereits mit brüchigem Haar zu kämpfen hat, wählt ein Hitzeschutzspray als Hilfsmittel. Der Einsatz von Glätteisen oder ähnlichem schadet dem Haar und sollte nur sehr sporadisch erfolgen.

Die richtige Bürste bzw. Kamm verwenden

Bürsten mit Naturhaar, zum Beispiel vom Wildschwein, gibt es im Friseurhandel zu erstehen. Sie verteilen das Fett der Kopfhaut gleichmäßig über das Haar, was ihm besonderen Glanz und Schimmer verleiht. Holz- oder Hornkämme indes schützen vor unnötiger statischer Aufladung des Haars. Entwirrt wird langes Haar immer von den Haarspitzen beginnend. Dann kämmt man nach und nach durch, bis man den Ansatz erreicht.

Fazit: Verwenden Sie hochwertige Pflegeprodukte und waschen bzw. spülen Sie Ihr Haar nur mit lauwarmem statt heißem Wasser. Ihr Haar genießt es, wenn Sie hin und wieder auf den Haartrockner verzichten und es stattdessen an der Luft trocknen lassen. Verwenden Sie nach Möglichkeit Bürsten mit Naturhaar bzw. Kämme aus Horn oder Holz, um Ihr Haar vor unnötiger Aufrauhung zu schützen.

Quellen:

www.hautarztzentrum-kiel.de – Schuppen: Das richtige Shampoo kann helfen
www.gesundheitsinformation.de – Wie sind Haar aufgebaut und wie wachsen sie?

Richtig Haare waschen: Gar nicht so einfach, wie man denkt
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