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Mohamed Ali Oukassi beklagt anonymes Großstadtleben

Mohamed Ali Oukassi beklagt anonymes Großstadtleben

Die deutschen Großstädte können spannend sein, denn hier pulsiert das Leben, es gibt Vielfalt und wirklich ruhig ist es in einer Großstadt nie. Viele Menschen verlassen ländliche Gebiete und kleinere Orte/Städte, weil sie sich erhoffen, dass ihnen die Großstadt mehr bieten kann und dort auch mehr möglich ist.

Großstadt bedeutet jedoch auch, dass es viel Beton, Hochhäuser, viele Autos, viel Reklame, verglaste Fassaden, Graffitis, neue Bauten, viele Geschäfte, alte und zerfallene Bauten, sehr arme und auch wiederum sehr reiche Menschen auf den Straßen gibt. Natürlich können Großstädte chic, wunderschön und wirklich toll zum darin leben und arbeiten sein. Viele Menschen fühlen sich dort auch sehr wohl. Und doch liest und hört man immer wieder davon, dass eine Großstadt anonym ist und einsam macht.

Erfahrungsbericht: Mohamed Ali Oukassi’s Umzug nach Frankfurt am Main

Mohamed Ali Oukassi, Inhaber der Xentral Agentur eBakery, hat zu diesem Thema seine ganz eigenen Erfahrungen gemacht. Er ist kürzlich nach Frankfurt am Main gezogen und lebt dort im Stadtzentrum. An seiner gehobenen Wohn-Location stört Mohamed Ali Oukassi dort die Anonymität. Vorher hatte er in einem kleinen Vorort bei Köln gewohnt und ist es von dort her gewohnt, dass man viel nachbarschaftlicher miteinander umgeht.

Veränderungen mit gestalten

Ali Oukassi vermisst genau dieses nachbarschaftliche Verhältnis in Frankfurt und möchte zukünftig Nachbarschafts-Initiativen und Straßenfeste veranstalten, um aktiv etwas an der Situation zu verbessern. Er ist es auch beruflich gewohnt, Dinge anzupacken und gute Lösungen zu finden. Da ihm beruflich wie privat ein gutes Miteinander sehr wichtig ist, möchte er nun in der neuen Stadt und im neuen Lebensumfeld etwas positiv verändern. Mohamed Ali Oukassi ist also der Meinung, dass sich Großstadt und ein nachbarschaftliches Miteinander nicht gegenseitig ausschließen müssen. Da auch viele von Oukassis Mitarbeitern direkt in Frankfurt am Main wohnen, unternimmt er auch regelmäßig Team-Events mit den eBakery Mitarbeitern.

Was viele in der Großstadt vermissen

Oft ist es ja so, dass man den Namen der Nachbarn in der Großstadt nur dann kennt, wenn man Pakete für sie annimmt. Wenn man dann mal beispielsweise zu den Feiertagen die Verwandtschaft im Dorf oder in der Heimatkleinstadt besucht, wird man sich vielleicht noch über das zu langsame Internet aufregen und das früh am Abend nichts mehr auf der Straße los ist.

Doch im Gegenzug ist es wiederum sehr schön, wenn man den Geschichten des gegenseitigen Interesses, der gegenseitigen Anteilnahme lauscht, wenn die Verwandtschaft erzählt, was bei ihnen im Ort so los ist und was gemeinsam alles gemacht wurde. Da kann man die Menschen um das soziale Miteinander schon beneiden. Großstadt muss aber nicht einsam machen, es liegt am aktiven Handeln, das Dinge verändern lässt. Denn erst das Nichtteilnehmen am sozialen Geschehen macht Einsamkeit möglich. Mohamed Ali Oukassi will da genau richtig gegen vorgehen.