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Mit Polypropylen durch den Alltag

Mit Polypropylen durch den Alltag

Wenn es sich die Frage um zuverlässige Verpackungen dreht, ist fast immer das Lebensmittel-neutrale Polypropylen im Spiel. Es gehört diesbezüglich zu den am häufigsten verwendeten Materialien. Wussten Sie, in welchen Alltagsgegenständen der Kunststoff mit der Abkürzung PP seine Talente beweisen darf?

Polypropylen – was steckt hinter seiner stabilen Schale?

Der noch junge Kunststoff wurde 1954 erstmal in Italien industriell gefertigt. Er ist weiterhin unter der Bezeichnungen Polypropen bekannt. Um den erfolgreichen Siegeszug durch fast alle Lebensbereich zu verstehen, gilt es, die wesentliche Vorteile von PP zu kennen:

– enthält keine schädlichen Weichmacher

– bleibt elastisch bis etwa 0 °C

– hitzebeständig (kurzfristig bis 140 °C)

– als Geschirr Mikrowellen-geeignet

– unbedenklich im Kontakt mit Lebensmitteln

– geringes Eigengewicht

– leicht form- und einfärbbar

– unempfindlich gegen Säure und Laugen

Das in Europa zu den führenden Spezialisten gehörende Unternehmen HSV TMP ( https://www.hsv-tmp.de/) nutzt diese besonderen Eigenschaften, um innovative Ideen und Anforderungen in Sachen thermoplastischer Kunststoffe umzusetzen.

Der tägliche Begleiter – Polypropylen im erfolgreichen Einsatz

Die spezielle Belastbarkeit des Kunststoffes erlaubt einen vielfältigen Einsatz von der hauchdünnen Folie bis hin zum stabilen Spielzeugkasten im Kinderzimmer. Auch im gewerblichen Sektor bewährt sich Polypropylen. Gehäuse für Glasfasertechnik, Außenmöblierung und Kinderspielzeug wie Rutschbahnen oder Armaturenbretter im Bereich Autotechnik – sie alle profitieren von der robusten, beliebig formbaren Ethylen/Propylen-Mischung. Ein wesentlicher Baustein gesunder Ernährung ist die sichere Aufbewahrung der Nahrungsmittel. Plastikbehälter und Folien ermöglichen eine schonende und zuverlässige Haltbarkeit bis zum Verzehr.

Hier eine kleine Übersicht, wo Ihnen Polypropylen im eigenen Haushalt begegnet:

– Joghurtbecher

– Flaschenverschlüsse

– Trinkhalme

– Kochbeutel

– wiederverwendbare Behälter wie Vorratsdosen und Thermoboxen

– Möblierung wie Stühle, Hocker und Tische

– Büromöbel wie Schreibtischsessel

– Ummantelungen von Stromkabeln, z.B. Verlängerungskabel

Im Freizeitsektor trumpft der Kunststoff auf bei der Herstellung von:

– Kindersitzen und Fahrradhelmen

– belastbare und atmungsaktive Textilien im Sport- und Outdoorbereich

– Teppiche

– Fischereizubehör

– Behälter für Benzin und Öl

In der modernen Infrastruktur geht es kaum noch „ohne“. Gehäuse aller Art, Kfz-Innenverkleidungen, Verteiler, Klimatechnik-Komponenten und sogar Motorengehäuse gehören zu den Einsatzbereichen für Polypropylen. In der Medizin sichert der Werkstoff hochsensible Technik in sicheren Behältern und Verkleidungen. Sogar im Bereich Nachhaltigkeit findet sich das strapazierfähige PP als langlebige Halterungen für Solarmodule.

Ein Wort zum Thema Umweltschutz

Wie alle Kunststoffe ist die Herstellung aufwendig und belastet die natürlichen Ressourcen. Dagegen stehen Nutzen und Effizienz der Produkte, die den Anforderungen des Alltags durch Elastizität und Temperaturverträglichkeit lange Zeit Stand halten. Zudem bildet Polypropylen keine Schadstoffe wie andere Kunststoffe. Als besonderes Plus zeichnet sich Polypropylen durch eine exzellente Wiederverwertbarkeit aus. Sicherlich kennen Sie das markante Kennzeichen dieses Werkstoffs – das Dreieck aus Pfeilen mit dem Aufdruck „05“ im Inneren und „PP“ direkt darunter. Das einfache Recycling von PP benötigt weitaus weniger Wasser als die Herstellung und erhält durch den „Grünen Punkt“ stetig Nachschub. So werden aus Einwegflaschen Blumentöpfe, aus Einkaufstaschen Funktionsfasern.

Interessanter Fakt:

In Ländern mit hoher Luftfeuchtigkeit findet Polypropylen ein eher unbekanntes Einsatzgebiet. Nationen wie Neuseeland und Australien fertigen ihre Geldnoten aus langlebigem PP.

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