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Je mehr Eigenkapital desto besser – so finanziert man Immobilien

Je mehr Eigenkapital desto besser – so finanziert man Immobilien

Heutzutage ist es nicht immer leicht, den Bau eines Eigenheims zu finanzieren. Dazu gehört meist einiges an Organisation und Recherche. Dies lohnt sich jedoch oftmals deutlich in Hinsicht darauf, bei einer Baufinanzierung die besten Konditionen zu kennen und aushandeln zu können. Auf diese Art lässt sich Zeit und Geld sparen.

Allerdings gibt es einige sehr hilfreiche Methoden, wie man auch ganz leicht eine eine Finanzierung fürs Eigenheim anstreben kann. Hierzu empfiehlt es sich in vielen Fällen, auch einen Baufinanzierung Vergleich anzustellen. Doch was gibt es sonst noch für Optionen, eine Finanzierung in die Wege zu leiten? Und wie lassen sich diese konkret angehen? Ein Überblick.

Finanzierung vor Kaufvertrag

Vor der Unterschrift unter den Kaufvertrag für ein Grundstück oder das darauf zu bauende Haus sollte man immer erst die Unterschrift unter eine Baufinanzierung setzen. Gibt beispielsweise eine Bank keine Zusage zu einem Darlehen, kann das Haus dann nicht mehr finanziert werden. Die beste Option, hier ausreichend abgesichert zu sein, ist, den Notartermin zur Kaufvertragsunterzeichnung innerhalb der ersten zwei Wochen nach Zusage fürs Darlehen zu machen. Sollte der Kaufvertrag dann unerwarteterweise nicht zustande kommen, liegt man noch in der zweiwöchigen Widerrufsfrist für das Darlehen. So kann man von diesem problemlos zurücktreten.

Finanzierung mit Eigenkapital

Eine Bank geht für ein Darlehen für gewöhnlich immer auch das Risiko ein, dass ein Zahlungsausfall möglich ist. Um der Bank hier dementsprechend entgegen zu kommen und die Zusage zum Darlehen für die Bank attraktiver zu machen, empfiehlt sich hier auf jeden Fall ein gewisses Eigenkapital. Je höher dieses ausfällt, umso günstiger kann hier auch die Finanzierung an sich werden.

Allgemein wird empfohlen, dass zumindest die Nebenkosten alle durch das Eigenkapital gedeckt werden können. Auch sollte für den Fall der Fälle immer ein gewisser Puffer bestehen, sodass man in Notsituationen nicht an finanzielle Grenzen stoßen kann. Dazu zählen aber auch absehbare Kostenstellen wie etwa der Umzug oder beispielsweise eine neue Couch im Wohnzimmer.

Eigenleistung rentiert sich

Für den Fall, dass man als Auftraggeber handwerklich begabt ist – dies ist jedoch absolute Voraussetzung – kann man auch eine gewisse Eigenleistung beim Hausbau anbieten. Je mehr Arbeiten man hierbei selber durchführt, umso höher wird das von der Bank in Hinsicht auf die Finanzierung auch finanziell honoriert. In der Regel können so fünf bis zehn Prozent gespart werden.

Finanzierung nicht alleine organisieren

Sehr empfehlenswert bei der Aufnahme eines Darlehens ist, sich dieses mit beispielsweise einem Lebenspartner, Geschäftspartner oder Familienmitglied zu teilen. Somit sinkt wiederum das Risiko eines Zahlungsausfalls und die Bank sagt dem Darlehen eher zu.

Grundstück und Immobilie nicht in einem kaufen

Kauft man eine Immobilie, so kauft man in erster Linie das Grundstück. Dabei ist man gesetzlich dazu verpflichtet, eine Grunderwerbsteuer zu zahlen. Diese wird immer auf den gesamten Kaufpreis berechnet. Da Grundstück sehr häufig jedoch um einiges günstiger sind als Immobilien oder deren Bau, ist hier zu empfehlen, das Grundstück separat zu kaufen. So lässt sich der zu zahlende Betrag der Grunderwerbsteuer deutlich senken. Der Bau des Hauses sollte erst mindestens ein halbes Jahr später im Rahmen eines inhaltlich getrennten, vom Grundstückserwerb unabhängigen Vertrages gekauft werden.

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