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Garten winterfest machen: So gelingt es
Frost im Winter, Bild: Unsplash

Garten winterfest machen: So gelingt es

Die warmen Sommertage neigen sich dem Ende. Nun gilt es, den Garten, der in der warmen Jahreszeit in den schönsten Farben erstrahlt ist, in sein Winterquartier zu verabschieden. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt den Grundstein dafür zu legen, dass auch im neuen Jahr Pflanzen, Gemüse, Obst und Blumen in neuer Pracht gedeihen können. Wie das gelingt, zeigen wir im folgenden Artikel.

Auch um den Rasen muss sich gekümmert werden

Wenn auch unscheinbar, nimmt die Rasenfläche im Garten den meisten Platz ein. Angesichts dessen ist es wichtig, diesem grünen Teppich besondere Aufmerksamkeit bei den Wintervorbereitungen zu schenken, damit er im nächsten Jahr wieder saftig grün wachsen kann. Als Erstes sollten Sie den Rasen auf ca. sechs Zentimeter zurückschneiden. Ebenfalls bietet es sich an, diesen zu düngen, oder mit Kalk zu bestreuen. Beides führt dem Rasen Nährstoffe zu, die er im Winter gut gebrauchen kann. Herumliegende Blätter und Äste sollten vom Rasen entfernt werden, damit sie nicht auf dem Rasen verrotten. Je weniger Fremdkörper auf der Wiese liegen, desto mehr Luft und Licht erhalten die einzelnen Halme. Das beugt Schimmel und Fäule vor.

Beete Pflegen

Abgestorbene und verwelkte Pflanzen sollten Sie unbedingt vor Einbruch des Winters zurückschneiden, damit die Beete ruhen können. Ein Umgraben ist im Herbst nicht notwendig und kann im Frühjahr nachgeholt werden. Frischer Kompost kann als Nährboden dienen und dafür sorgen, dass im folgenden Jahr mehr Nährstoffe von den Pflanzen aufgenommen werden. Ebenfalls bietet sich gesammeltes Laub oder Tannen- und Fichtenzweige an, um Beete abzudecken und somit vor Frost zu schützen.

Häckselgut verwenden

Schnittabfälle, wie Äste von Sträuchern, eignen sich perfekt zur Verarbeitung zu Mulch. Schneiden und häckseln Sie diese und verwenden Sie das Häckselgut als Abdeckung für die Wurzeln empfindlicher Pflanzen, die im Boden überwintern. Jedoch kann nicht jede Pflanze und Blume überwintern, in dem sie mit Mulch abgedeckt wird. Dahlien und Begonien beispielsweise sind nicht winterhart, weswegen die Knolle ausgegraben werden muss. Hierbei sollten Sie darauf achten, die Wurzel mit einem Spaten großzügig aus der Erde zu heben, damit sie nicht verletzt wird. Idealerweise schneiden Sie vor dem Ausgraben noch die Stängel kurz und schütteln anschließend die überflüssige Erde ab. Anschließend können Sie die Blumenknollen in Sand ruhend an einem kühlen und trockenen Ort lagern.

Bäume zurückschneiden

Neben den Pflanzen in den Beeten ist es ebenfalls wichtig auch Obstbäume, Büsche und Sträucher zurückzuschneiden. Hierbei ist es primär wichtig, die dicken und alten Äste von unten zu schneiden, sodass der Baum insgesamt von blattlosen, kranken oder abgestorbenen Ästen befreit wird, ohne dass diese aufeinander fallen. Es empfiehlt sich, das Rückschneiden vor dem ersten Frost durchzuführen, damit sich die Schnittstelle wieder verschließen kann. Auch mehrjährige Blumenstauden sollten zurückgeschnitten werden, wenn die Blätter braun werden. Rosen sollten Sie nur rund ein Drittel abschneiden, um Frostschäden zu vermeiden. Diese können dann beispielsweise mit Fichtenreisig abgedeckt werden und sind sicher für den Winter.

Fazit

Um den Garten auch im folgenden Jahr wieder in Pracht blühen zu lassen, ist es notwendig, diesen Winterfest zu machen. Mit einfachen Mitteln gelingt dies optimal und sorgt dafür, dass alle Pflanzen, Blumen und Bäume vor Frost geschützt sind.