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Bernhard Burgener teilt seine Sicht zu Geschäftsprognosen

Bernhard Burgener teilt seine Sicht zu Geschäftsprognosen

Bernhard Burgener kennt als erfolgreicher Unternehmer und Geschäftsmann die wichtige Bedeutung von Geschäftsprognosen bzw. Business-Forecasting. Er blickt auf eine bewegende Karriere mit mehr als 40 Jahren Erfahrung zurück.

In einer sich immer schneller drehenden Welt sind solide Geschäftsprognosen ein wichtiges Mittel, um als Unternehmen langfristig Erfolg zu haben. Der Blick in die Vergangenheit verrät nämlich beim sogenannten Business-Forecasting viel über die mögliche Zukunft. Insbesondere die zuletzt turbulenten Zeiten erfordern dabei immer mehr Sorgfalt, damit beispielsweise Probleme in der Lieferkette oder weltweit politische Konflikte umgangen werden können. Letztlich hilft es also dem Unternehmen dabei, auch wirklich alle Herausforderungen entsprechend zu meistern.

Was sind Geschäftsprognosen bzw. Business-Forecasting laut Bernhard Burgener?

Eine Geschäftsprognose bedient sich oft der Geschäftsdaten aus der Vergangenheit, um damit einen Ausblick in die Zukunft zu gewähren. Man setzt dabei Analyse-Tools und Techniken gezielt ein, mithilfe derer man die Vorhersage möglichst realistisch treffen kann. Zu den erfassten Daten gehören in der Regel Umsätze, Kosten und Gewinne eines Unternehmens. Aber auch andere messbare Größen eignen sich ganz hervorragend, so der Präsident von Highlight Communications.

Daraus lassen sich anschließend quantitative und qualitative Modelle erstellen, die bei der zukünftigen Planung helfen sollen. Alle Bereiche im Unternehmen können ganz wesentlich davon profitieren. Nachfrage- sowie Produktionsplanung, aber auch Finanzen und Marketing, um nur einige wichtige Beispiele zu nennen. Damit kann ein Unternehmen also frühzeitig die Bedarfsplanung an den zukünftigen Markt anpassen und mögliche Risiken minimieren.

Was sind die üblichen Prognose-Modelle?

Unter den unzähligen Prognose-Modellen möchte Bernhard Burgener vier davon ganz besonders hervorheben. Dazu zählen die Zeitreihenanalyse, das ökonometrische Modell, die intuitive Prognose sowie das Delphi-Modell.

Zeitreihenanalyse

Bei der Zeitreihenanalyse schauen sich Unternehmen die Daten in einem bestimmten zeitlichen Ablauf an, um daraus nützliche Rückschlüsse ziehen zu können. Besonders saisonabhängige Branchen, Unternehmen und Produkte können von diesem Prognose-Modell sehr stark profitieren. Denn der Blick in die Vergangenheit verrät ihnen zum Beispiel, in welchem Zeitraum der Bedarf hoch war und dementsprechend wie viele Ressourcen zukünftig geplant werden sollten.

Ökonometrisches Modell

Das ökonometrischen Modell möchte hingegen Ansätze aus der Wirtschaftstheorie mit der realen Welt verknüpfen, um damit eine Prognose zu erstellen. So gilt zum Beispiel, dass ein hoher Leitzins die Kreditvergabe einschränkt, weil weniger Verbraucher diese dann in Anspruch nehmen. Eine Bank kann also mit diesem Prognose-Modell die erwartete Nachfrage nach Krediten bei steigendem Leitzins frühzeitig nach unten korrigieren, ohne auf den Eintritt dieses Effekts warten zu müssen.

Intuitive Prognose

Anders als bei den Erstgenannten, basiert die intuitive Prognose, wie der Name schon andeutet, einzig auf die Intuition, Erfahrungen und das Urteilsvermögen. Es fehlen nämlich jegliche historische Daten sowie theoretische Ansätze, die bei einer Prognose helfen könnten. Das macht diese zwar somit am wenigsten wissenschaftlich objektiv, aber oft ist es bei völlig neuen Branchen und Produkten die einzige Möglichkeit, um überhaupt einen Blick in eine mögliche Zukunft erhalten zu können.

Delphi-Methode

Bei der Delphi-Methode befragt man Experten zu einem bestimmten Sachverhalt in mehreren Stufen. Nach jeder Runde müssen einige davon Ihre Meinung begründen, und die anderen Teilnehmer können darauf reagieren. Das Prognose-Modell beruht dabei auf der Annahme, dass diese Experten mit entsprechendem Fachwissen auch bestens dazu geeignet sind, um eine Aussage zur zukünftigen Entwicklung der jeweiligen Branche treffen zu können.

Wieso sind Geschäftsprognosen so wichtig?

Sie bieten einem zahlreiche nützliche Informationen, um wichtige Fragen vorab beantworten zu können. So kann man mithilfe von Prognosen frühzeitig den Erfolg einer Geschäftsidee evaluieren und somit das finanzielle Risiko entsprechend minimieren. Zudem lässt sich auch der zukünftige Finanzierungsbedarf wesentlich klarer und faktenbasierter darstellen, ob beim Start-up oder beim internationalen Konzern.

Auch bei der Bewertung von Markttrends spielen Geschäftsprognosen eine ganz wesentliche Rolle. Diese erlauben es den Teilnehmern, Produktion und Ressourcen frühzeitig an einen Trend anzupassen, um so mögliche Bedarfsspitzen erfolgreich bedienen zu können. Dadurch kann das Unternehmen zudem gewährleisten, den Trend auch nicht zu verpassen und damit auch verhindern, dass es sprichwörtlich leer ausgeht. Eine schnelle Reaktionsfähigkeit ist bei Markttrends nämlich oft der wichtigste Faktor.

Letztlich helfen sie dem Unternehmen auch dabei, auf operationeller Ebene möglichst konsistent agieren zu können. Besonders in Zeiten von rasanter Inflation, Problemen in der Lieferkette und weltweiten politischen Konflikten, ist eine vorausschauende Planung der Schlüssel zum Erfolg. Zwar lassen sich nicht alle Probleme damit lösen, aber zumindest können die negativen Auswirkungen ganz erheblich minimiert werden.

Geschäftsprognosen helfen Entscheidungsträgern im Unternehmen

Doch auch den Effekt des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses im Unternehmen sollte man nicht unterschätzen. Sogar hierbei leisten Geschäftsprognosen den entsprechenden Beitrag, der die Organisation im Unternehmen langfristig verbessert. Bernhard Burgener empfiehlt sich durch aussagekräftige Prognosen selbst zu positionieren und Lerneffekte effizient umzusetzen. Demzufolge ist man als Unternehmen gegenüber seinen Konkurrenten am Drücker und profitiert von diesem einzigartigen Wettbewerbsvorteil.

Zum Schluss ermöglichen Geschäftsprognosen natürlich auch Entscheidungsträgern im Unternehmen, richtig zu handeln. Die meist auf Arbeitsebene erstellten Prognosen helfen somit, die Mitarbeit im Unternehmen zu verbessern und zu fördern. Wenn leidenschaftliche Mitarbeiter ihre Führung dank zuverlässigen Business-Forecasting unterstützen können, ziehen praktisch alle im Unternehmen am gleichen Strang. Das garantiert nicht nur ein gutes Arbeitsklima, sondern mitunter auch das langfristige Überleben des Unternehmens.