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Zerrungen, Prellungen & Co.: So behandelst Du Sportverletzungen

Zerrungen, Prellungen & Co.: So behandelst Du Sportverletzungen

Beim Sport ist es schnell passiert: Der Gegner tritt einem gegen das Schienbein, Du kommst ungünstig mit dem Fuß auf – und schon hast Du eine Zerrung, Prellung oder andere Sportverletzung. Welche Maßnahmen solltest Du nun ergreifen? Und wie sieht die Behandlung danach aus?

Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Sportverletzungen

Das Knie geprellt, der Knöchel verstaucht – und jetzt, Pech gehabt? Nein, keinesfalls. PECH ist in diesem Fall sogar gut, steht es doch für die Regeln der Ersten Hilfe:

• P = Pause einlegen: Sollte es zu einer Sportverletzung kommen, ist jede weitere Bewegung zu unterlassen. Auch in den nächsten zwei bis drei Tagen solltest Du auf sportliche Aktivitäten verzichten.
• E = Eis auflegen: Um die Schwellung gering zu halten, spielt Kühlung eine wichtige Rolle. Mindestzeit der Kühlung: 10 Minuten. Du solltest das Eis allerdings nicht direkt auf die Haut legen, sondern lieber ein Tuch als Zwischenlage verwenden. Andernfalls sind Erfrierungen möglich.
• C = Compressionsverband anbringen: Ähnlich dem Eis soll ein Compressionsverband die Schwellung zurückhalten. Darüber hinaus sorgt er für Stabilität. Aber achte darauf, den Verband nicht zu eng anzulegen, um die Blutzufuhr nicht abzuschnüren.
• H = Hochlagern: Positiv auf den Verlauf einer Schwellung wirkt sich ebenfalls das Hochlegen des betroffenen Körperteils aus.

Die PECH-Regel lässt sich einfach merken und ist anwendbar, unabhängig davon, ob es sich um eine Prellung, Zerrung oder Verstauchung handelt. Grundsätzlich gilt dabei, je schneller die Regel zur Anwendung kommt, desto besser für den Heilungsprozess.

Hinweis: Die PECH-Regel ist zur Behandlung von offenen Wunden nicht geeignet. Keine Selbstbehandlung ist außerdem bei Muskelfaserriss oder Knochenbruch angebracht. Zwar kannst Du auch hier erste Maßnahmen ergreifen, unter anderem die betroffene Körperstelle entlasten, alle weiteren Behandlungsschritte sollte allerdings ein Arzt unternehmen.
Hinweis: Die PECH-Regel ist zur Behandlung von offenen Wunden nicht geeignet. Keine Selbstbehandlung ist außerdem bei Muskelfaserriss oder Knochenbruch angebracht. Zwar kannst Du auch hier erste Maßnahmen ergreifen, unter anderem die betroffene Körperstelle entlasten, alle weiteren Behandlungsschritte sollte allerdings ein Arzt unternehmen.

Nach der Erste-Hilfe-Maßnahme: Sportverletzungen behandeln

Zu den häufigsten Sportverletzungen gehören Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen. Bei diesen kannst Du in der Regel auch selbst aktiv werden und sie behandeln.
Das A und O ist bei allen drei eine ausreichende Schonzeit: So solltest Du bei Prellungen eine Sportpause von mindestens zwei Tagen einlegen, während sich das bei einer Zerrung nicht pauschal sagen lässt; ein paar Tage solltest du Deinem Körper allerdings Ruhe gönnen.
Dem gegenüber kommt es bei einer Verstauchung darauf an, ob die Bänder nur überdehnt oder angerissen beziehungsweise gerissen sind. Da eine Verstauchung häufig am Fuß auftritt, ist es wichtig, diesen ruhig zu stellen. Auf diese Weise kann die Verstauchung bereits nach einer Woche ausgeheilt sein. Im Gegensatz dazu kann es bei (an)gerissenen Bändern mehrere Wochen dauern, bis der Fuß wieder belastbar ist.
Bist Du Dir unsicher, ob Du wieder mit dem Sport beginnen darfst, erkundige Dich bei Deinem Arzt.

Vorsorge ist besser als Nachsorge Um es erst gar nicht zu Sportverletzungen kommen zu lassen, solltest Du in jedem Fall auf ein vernünftiges Aufwärmprogramm setzen. Denn: Ein „Kalt-Start“ kann zur Überlastung einzelner Körperteile führen. Außerdem solltest Du auf Deinen Körper hören: Mach eine Pause, wenn Du nicht mehr kannst oder Schmerzen hast. Weiterhin solltest Du auf die richtige Ausrüstung achten: Je nachdem, welchem Sport Du nachgehst, benötigst Du beispielsweise Schienbeinschoner oder festes Schuhwerk.

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