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Waschmaschinen: Ein Überblick über die Mindestanforderungen

Waschmaschinen: Ein Überblick über die Mindestanforderungen

Noch vor wenigen Jahrzehnten war die große Wäsche ein kräfteraubender Knochenjob, der oft mehrere Tage andauerte. Heute ist von der harten Handarbeit glücklicherweise nur noch das Be- und Entladen des Waschvollautomaten geblieben. Moderne Waschmaschinen gehören in jeden Haushalt. Doch die Anforderungen an die Geräte hängen tatsächlich stark davon ab, wer die Maschine später mehr oder weniger intensiv nutzen wird.

Die Wahl des passenden Bautyps

Waschmaschinen werden heute in zwei verschiedene Bautypen unterschieden. Zum einen die klassischen Frontlader, welche durch ein Bullauge an der Vorderseite beladen werden. Zum anderen die Toplader, die von oben gefüllt werden. Letztere finden vor allem in eng bemessenen Bädern oder Küchen Platz, da sie auch in 50 cm Breite erhältlich sind. Frontlader erweisen sich wiederum als praktisch, da sie oftmals unterbaufähig sind und damit platzsparend unter einer Arbeitsplatte integriert werden können.

Das Fassungsvermögen dem Haushalt anpassen

Die Anforderungen an eine Waschmaschine hängen nicht zuletzt davon ab, wie viel Personen im Haushalt leben. Singles kaufen gern Geräte mit 5 kg Fassungsvermögen, während Familien mit ein bis zwei Kindern auf Waschmaschinen mit rund 7 kg Gewicht pro Waschgang zurückgreifen. Um die Wäscheberge von Großfamilien zu beherrschen, braucht es oftmals sogar Geräte, die für 8 kg bis 10 kg Wäsche ausgelegt sind.

Energieverbrauch, Waschwirkung, Schleuderzahl

Moderne Waschvollautomaten arbeiten weitaus energiesparender als ihre veralteten Kollegen. Auskunft über die Energieeffizienz gibt das EU-Energielabel. Waschmaschinen mit einer Effizienz von A+++ gehören zu den besten am Markt. Außerdem erhältlich sind Geräte mit einer Klassifizierung A++ sowie A+. Seit dem Jahr 2011 kommen innerhalb der EU keine Waschmaschinen mit einer Energieeffizienz B oder schlechter in den Handel. Gleichermaßen weist das Energielabel der EU die Waschwirkung sowie die Schleuderwirkung der modernen Geräte aus. A steht stellvertretend für sehr gut, G entspricht der schlechtesten Bewertung.

Wassermengen und Aquastopp

Im Laufe der Zeit wurden Waschmaschinen ständig weiterentwickelt und effizienter gebaut. Heute kommen moderne Geräte bereits mit einer Wassermenge von durchschnittlich 45 Litern aus, während früher noch 100 Liter oder mehr für eine saubere Wäsche notwendig waren. Diese Ersparnis kommt sowohl dem Haushaltsbudget als auch der Umwelt zugute. Um die Wohnung vor einem Wasserschaden zu schützen, erweist sich ein sogenannter Aquastopp als unersetzlich. Er verhindert eine Überschwemmung durch ein Überlaufen der Bodenwanne.

Sonderprogramme auf Wunsch

Nahezu jede Waschmaschine verfügt heute über die Standardprogramme Koch- und Buntwäsche, Wolle-Seide, sowie Handwäsche. Darüber hinaus bieten viele Hersteller weitere Zusatzprogramme an, wie etwa für Sportswear, Kurzwäschen oder Waschgänge mit halber Beladung. Je nach individuellen Bedürfnissen sollten diese zusätzlichen Waschprogramme bei der Kaufentscheidung Beachtung finden.

 

 

Fazit: Steht der Kauf einer neuen Waschmaschine an, müssen sowohl Bauform, Fassungsvermögen, Energie- und Wasserverbrauch, als auch die Wahl der Waschprogramme sowie die Schleuderwirkung im Auge behalten werden. Unabhängige Verbraucherportale bieten sehr gute Vergleichsmöglichkeiten der aktuell im Handel erhältlichen Geräte.

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