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Tipps und Informationen zum Kaminbau

Tipps und Informationen zum Kaminbau

Leider gehen auch die letzten schönen Herbsttage einmal zu Ende und das nebelige und kalte Wetter wird für einige Monate wieder unser Begleiter. Das muss aber nicht unbedingt nur negativ sein.

Oder können Sie sich Schöneres vorstellen, als an kalten und trüben Tagen vor dem knisternden Feuerschein eines wärmenden Kamins zu sitzen?

Der Kamin spart Energie

Tipps zum Kamineinbau

Ein Kamin verspricht Gemütlichkeit und Wärme.

Bei vielen privaten Bauherren steht der Kamin ganz oben auf der Wunschliste und auch bei jenen, die sich für ein Energiesparhaus entscheiden. Zwar kann ein Kamin auch nachträglich in ein bestehendes Objekt eingebaut werden, wesentlich leichter und einfacher gestaltet sich der Kaminbau jedoch bei frühzeitiger Planung.

Die gute Nachricht für alle Bauherren: Auch Besitzer von Passivhäuser müssen nicht auf den Kamin verzichten. Oft wird behauptet, dass der Kamin eine so genannte Wärmebrücke im Haus ist. Aber der Kamin wird zu Unrecht immer wieder als Schwachstelle in der sonst dichten Gebäudehülle bezeichnet. Modernste Technologien und sehr ausgereifte Lösungen ermöglichen auch in energiesparenden Häusern einen Kamin und das ohne störenden Einfluss auf die Baukonstruktion. Zwar braucht der Kamin eine Verbrennungsluftzufuhr, die beim herkömmlichen Kaminsystem in einem Passiv- oder Niedrigenergiehaus nicht gegeben ist, die Lösung ist ein Luft- Abgas- Kamin mit Thermo- Luftzug.

Überlegungen vor dem Kaminbau

Verständlich, dass Sie lieber romantisch vor dem Kamin sitzen und die wohlige Wärme genießen möchten, doch bevor es soweit ist, sind doch einige Überlegungen und Planungen erforderlich. Der Kaminofen eignet sich als Spontankauf eher nicht. Hilfreiche Tipps, Fachwissen und Informationen bekommen Sie bei z. B. bei Kamdi24. Gerade beim Neubau sollten Sie unbedingt einen Kaminbau in Betracht ziehen, denn ein Ofen für feste Brennstoffe sollte in keinem Haus fehlen. Bedenken Sie, dass sowohl die Zentralheizung, als auch die leitungsgebundene Energie jederzeit ausfallen kann. Da Sie vor Inbetriebnahme des Kamins einen Schornsteinbefund vom zuständigen Schornsteinfeger benötigen, ist es ratsam, den Schornsteinfeger bereits sehr früh in die Planungsphase einzubinden. Er weiß, welcher Ofen am besten geeignet ist, ob der Schornstein in Ordnung ist und ob eventuell ein neuer Abzug errichtet werden muss. Es gibt bereits viele Schornsteinfeger, die diesen Service kostenlos anbieten.

Ein Tipp:Der Kaminofen, die Verbindungsstücke und der Rauchfang müssen sorgfältig aufeinander abgestimmt sein. Die Mündung des Schornsteins sollte wenn möglich immer im Firstnähe sein. Das hat den Vorteil, dass nur ein kleiner Teil des Kamins im Freien der Witterung und dem Wind ausgesetzt ist und dadurch ersparen Sie sich Kosten für die Standsicherheit und die Wartung. Außerdem ist so auch die Zugwirkung am gleichmäßigsten und die Beeinflussung durch die Windrichtung am geringsten.

Designervielfalt und modernste Verbrennungstechnik

Kaminöfen der neuesten Generation sind auf auf aktuelle Wohntrends abgestimmt und dank der modernen Verbrennungstechnik erfüllen sie die höchsten Qualitätsansprüche. Bei gut gedämmten Häusern, wie das beim Neubau oder beim sanierten Altbau der Fall ist, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen den Kaminofen im Wohnraum für die alleinige Wärmeversorgung des Hauses oder der Wohnung nutzen.

Einbau- Voraussetzungen
  • Gute Wärmedämmung, dadurch geringer Heizwärmebedarf
  • Ausreichend großer Wohnraum zur Aufstellung empfehlenswert
  • Eigene Luftzuführung bei luftdichter Bauweise
  • Geeigneter, trockener Holzlagerraum
  • Feuerfeste Unterlage für den Kaminofen

Für einen einwandfreien Betrieb beachten Sie, dass der Kaminofen mit ausreichender Verbrennungsluft versorgt werden muss. Bei luftdichter Bauweise beziehungsweise beim Einbau einer Wohnraumlüftung muss der Kaminofen raumluftunabhängig betrieben werden. Dabei wird die Verbrennungsluft über eine eigene Zugleitung von außen einem dafür geeigneten Ofen zugeführt.
Bedenken Sie, dass nur überprüfte Kamine sicher sind und im Schadensfall bei nicht überprüften Kaminöfen die Versicherung Probleme machen kann. Achten sie beim Kauf auf Qualität und auf die Emission. Der Kaminofen soll ja sicher zu bedienen und gleichzeitig auch umweltfreundlich sein. Qualitätsprodukte sind umweltfreundlicher, langlebiger und sparsamer. Vergessen Sie nicht auf die Rauchmelder. Diese kosten nicht viel, sorgen aber für einen sicheren und vor allem beruhigten Schlaf.

Brennholz für den Kamin richtig lagern

Denken Sie an einen Lagerplatz für Ihr Kaminholz.

Tipps für die Lagerung des Brennholzes

Zwar hat das Brennholz nur sekundär mit dem Bau eines Kamins zu tun, aber Sie müssen sich schon bei der Planung Gedanken machen, ob Sie ausreichend Platz zur Lagerung haben. Es hilft Ihnen nichts einen neuen Kaminofen zu haben, wenn Sie das Problem der Lagerung nicht gelöst haben. Wenn sie mit nicht gut abgelagerten Holz, also mit nassen Holz, heizen, besteht die Gefahr eines Schornsteinbrandes. Bei nassen Holz kommt es zu einer unvollständigen Verbrennung und Rußpartikel sammeln sich an. Wichtig ist, dass Sie in regelmäßigen Abständen den Schornstein überprüfen und reinigen lassen. Tolle Tipps zur Lagerung finden Sie auf dieser Seite.

Bilder:
Kamin mit Kaminholz – Urheberrecht: bialasiewicz / 123RF Stockfoto
Kamin – Urheberrecht: dmpalino‘>dmpalino / 123RF Stockfoto
Brennholz für den Kamin – Urheberrecht: eyewave / 123RF Stockfoto

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