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Tauben vertreiben – Tipps zur Balkonabwehr
© T. Michel - Fotolia.com

Tauben vertreiben – Tipps zur Balkonabwehr

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Tauben sind grundsätzlich durchaus hübsche Tiere, doch sie können auch relativ schnell zu einer Plage werden. Gerade in Innenstädten gibt es das Problem mit verschmutzten Balkonen und Fensterbänken sehr häufig. Auch wenn die Fütterung in vielen Städten strikt verboten ist, halten sich die Tauben sehr präsent. Bekanntlich ist Taubenkot nicht nur unansehnlich, sondern auch voller Erreger. Insbesondere Kinder können im Zweifel gefährliche Krankheiten bekommen, wenn ein direkter Kontakt stattfindet. Aus diesem Grunde ist es zwingend wichtig, den Tauben Einhalt zu gebieten. Dafür müssen zuerst einmal alle Möglichkeiten genommen werden, bei denen die Vögel Platz zum Sitzen haben. Anbei finden Sie hilfreiche Tipps, wie Sie Tauben von Ihrem Balkon abwehren können.

Tauben effektiv vom eigenen Balkon fernhalten


Tauben neigen wie viele andere Vögel auch dazu, Nester dort anzulegen, wo sie sich sicher fühlen. Sollten Sie auf Ihrem Balkon ein Nest entdecken, dann entfernen Sie dieses zeitnah. Damit nehmen Sie der Taube die Möglichkeit, sich dauerhaft niederzulassen.


  • Balkon und Geländer schützen

Die Brutzeit der Tauben beginnt im März. Dann sind sie auch auf der Suche nach einem Unterschlupf. Zu dieser Jahreszeit sollten Sie also ganz besonders energisch vorgehen. Verscheuchen Sie Tauben vom Balkon und auch Geländer, damit diese sich gar nicht erst nach einem Brutplatz umsehen können. Haben Sie viele Nischen und Ecken auf dem eigenen Balkon, müssen Sie diese abdichten. Auch Spalte unter Stühlen und Bänken werden von Tauben gerne als Nistplatz verwendet.


  • Das Balkongeländer sichern

Nicht nur der Balkon muss geschützt werden. Tauben sollten sich auch nicht auf dem Geländer niederlassen. Dafür können Sie beispielsweise ein Holzbrett verwenden. Schlagen Sie so viele Nägel wie möglich hinein und bringen Sie es an dem Geländer an. Die Tauben werden keinen Platz mehr zur Landung haben und mit Glück Ihren Balkon bald komplett meiden.


  • Ursachenforschung in den eigenen Reihen

Auch wenn Sie die Absicht nie hatten, kann es sein, dass Sie die Tauben unfreiwillig eingeladen haben. Aus diesem Grunde sollten Sie Ursachenforschung betreiben und alle Nahrungsquellen entfernen. Haben Sie beispielsweise ein Vogelhäuschen auf dem Balkon, dann ist denkbar, dass sich die Tauben dort bedienen. Ähnlich sieht es aus, wenn Sie die Vögel mittels bestimmter Vorrichtungen füttern. Entweder Sie entfernen die Futterquelle, oder Sie sichern diese so ab, dass die Tauben das Futter nicht mehr erreichen können.


  • Krach machen!

Tauben hassen laute Geräusche. Sind Sie also vielleicht einmal einen Tag zu Hause, dann können Sie die Zeit nutzen, die Tiere mit Krach zu vertreiben. Unterstützend bietet es sich an, wenn Sie die Tauben mit einer Wasserspritzpistole verscheuchen. Der Lerneffekt kann jedoch eine Weile dauern, allerdings bleiben die Tauben irgendwann weg.


  • Natürliche Feinde nutzen

Tauben fürchten sich vor Raben. Kaufen Sie daher im Einzelhandel eine Attrappe aus Kunststoff und stellen Sie den Kunstvogel sichtbar auf. Wichtig ist hierbei, dass Sie die Position ab und an verändern. Tauben sind keinesfalls dumm. Würde der Rabe immer an derselben Stelle verbleiben, dann registrieren die Tauben schnell, dass von ihm keine Gefahr ausgeht.


  • Bänder, CDs und funkelnde Gegenstände

Eine effektive Taubenabwehr muss nicht viel Geld kosten. Sie können beispielsweise auf kleine Windräder setzen oder direkt alte CDs effektiv verbauen. Hängen Sie diese wie ein Mobile an bunten Bändern auf. Sie können verschiedene Gegenstände aus dem Haushalt verwenden. Wichtig ist, dass es glitzert und ein wenig knistert. Die Geräusche sind für Tauben ebenso unangenehm, wie ein funkeln. Schnell werden sie sich einen anderen Platz suchen.

Wenn alles nichts hilft: Vermieter kontaktieren

Insbesondere wenn Sie in einer Mietwohnung leben, können Sie Ihren Vermieter kontaktieren. Dafür ist es aber nicht schlecht, wenn Sie zuerst selbst versuchen, die Tauben zu vertreiben. Wirken alle diese Vorgehensweisen nicht, dann liegt die Vermutung nahe, dass ein umliegender Nachbar die Tiere füttert. Dies ist natürlich verboten und muss unterbunden werden, da Sie sonst weiterhin unter der Taubenplage leiden. In diesen Fällen ist der Vermieter stets die richtige Anlaufstelle, denn je eher Sie die Tauben wieder loswerden, umso besser für Ihre Gesundheit.

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