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So gelingt der Einstieg in Bitcoin

So gelingt der Einstieg in Bitcoin

Wer vorhat, in Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum zu investieren, sieht sich zunächst mit einer Vielzahl von neuen Begriffen, Ratschlägen und Sicherheitsanforderungen konfrontiert, die leicht verwirren kann. Wir bringen Licht ins Blockchain-Dunkel und erklären, wie die erste Investition in Bitcoin & Co am einfachsten von statten geht.

Das Wallet: Die digitale Brieftasche

Einer der Hauptvorteile von Kryptowährungen ist, dass man sein Geld komplett selbst verwaltet: Anders als bei einer Bank, die das Konto scheinbar willkürlich sperren kann, hat man so die komplette Kontrolle über die eigenen Finanzen. Das geht natürlich mit einer großen Verantwortung einher: Wer den Schlüssel zum eigenen Wallet vergisst, hat niemanden, der diesen wiederherstellen kann.

Für größere Beträge ist ein sogenanntes Hardware-Wallet die beste und sicherste Option; da dieses allerdings Geld kostet, lohnt sich für kleinere Investitionen ein kostenloses Online-Wallet wie etwa bei blockchain.info mehr. Der Nutzer wird hier mittels intuitiver Menüs durch den Einrichtungsprozess geführt. Hier sollten alle zur Auswahl gestellten Sicherheitsmechanismen wie etwa die Zwei-Faktor-Authentifizierung auch genutzt werden, um es möglichen Angreifern so schwer wie möglich zu machen, ans eigene Investment zu kommen. Wichtig dabei: Der sogenannte Private Key ist der einzige Zugang zum eigenen Krypto-Vermögen! Wer diesen verliert, kann nicht mehr auf das Wallet zugreifen, weshalb der Schlüssel an einem sicheren Ort offline hinterlegt werden sollte.

Die ersten Währungen kaufen

Blockchain.info unterstützt die Währungen Bitcoin, Ethereum sowie Bitcoin Cash. Bitcoin als größte und populärste Währung lässt sich über die Seitenleiste direkt per Banküberweisung oder Visitkarte kaufen, die anderen beiden sind im Wallet im Tausch gegen Bitcoin (BTC) erhältlich. Beide Zahlungsmethoden haben ihre Vor- und Nachteile: Während der Kauf per Visitkarte schnell und anonym von statten geht, zahlt der Nutzer jedes Mal 3% drauf. Die Banküberweisung dauert länger und erfordert das Hinterlegen eines Ausweisdokuments, ist dafür jedoch kostenfrei.

Wer andere Zahlungsmethoden nutzen möchte, kann dies zum Beispiel auf Bitpanda tun: Der Dienst bietet Bitcoin, Ethereum und mehr im Tausch gegen SEPA-, Giro- und Sofortüberweisungen sowie Neteller und Skrill an. Von hier aus können die erworbenen Coins bequem ins eigene Wallet bewegt werden. Doch Vorsicht: Je nach Marktsituation können hier die Transaktionskosten ähnliche Niveaus wie den 3%-Aufschlag bei Visa-Zahlung erreichen.

Bevor die erste Investition getätigt wird, sollte der Nutzer umfassende Nachforschungen über die jeweilige Währung betreiben und den Kurs einige Zeit lang beobachten, um nicht im falschen Moment einzusteigen. Wer Vertrauen in das gewählte Projekt hat, übersteht die teilweise extremen Preisschwankungen der Kryptowelt gelassen und kann sich auf hohe Gewinne freuen. Ist ein grundlegendes Verständnis des Marktes vorhanden, kann das eigene Portfolio diversifiziert werden: Auch wenn sich viele alternative Währungen – sogenannte Altcoins – am Preis von Bitcoin orientieren, verringert ein breit aufgestelltes Portfolio doch das Risiko eines hohen Verlustes.

Die fortschreitende Verbreitung digitaler Währungen ermöglicht nicht nur das Sparen, sondern endlich auch das Nutzen von Bitcoin & Co: Online-Casinos wie Wild Jack Casino, verschiedene Airlines und sogar Wikipedia oder Greenpeace nehmen Krypto-Zahlungen gerne an.

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