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So bleibt ein Teppich länger schön

So bleibt ein Teppich länger schön

Er ist ein absoluter Klassiker der Wohnraumgestaltung und kann mit Ausnahme der Küche auch in jedem Zimmer zum Einsatz kommen: Der Teppich. Er verschönert Räume nicht nur, sondern lässt sie auch gemütlicher wirken.

In gefliesten Badezimmern ohne Fußbodenheizung hat er darüber hinaus auch einen überaus angenehmen Nutzen, da er kalte Füße verhindert. Besonders im Winter ist das für viele von unschätzbarem Wert.

Im Vergleich zu glatten Bodenbelägen hat er allerdings einen Nachteil: Die Reinigung ist deutlich aufwändiger. Wenn man sie allerdings regelmäßig und sorgfältig durchführt, bleibt der Teppich lange schön. Dabei helfen die folgenden Tipps. Mehr davon finden Sie auch hier.

1. Regelmäßig saugen

Besonders Teppiche mit langem Flor sind regelrechte Staubmagneten. Man sollte sie also einmal in der Woche saugen, damit sich dieser Staub und anderer Schmutz nicht festtritt. Bei den meisten Teppichen verwendet man dabei am besten den Aufsatz mit der Bürste, da der Dreck so besser aus den Fasern herausgelöst wird. Ausnahme sind langflorige Teppiche und Schlingenware.

Wenn sich bei einem neuen Teppich Flusen lösen, ist das übrigens kein Problem. Das sind lediglich Überbleibsel vom Zuschneiden.

2. Intensivreinigung

Alle ein bis zwei Jahre – je nach Beanspruchung – sollte man einen Teppich einer Intensivreinigung unterziehen.

Am einfachsten geht das mit Teppichschaum. Der wird großflächig auf den Teppich aufgesprüht. Anschließend lässt man ihn komplett trocknen und kann ihn danach einfach absaugen. Wichtig dabei: Vor dem Aufsprühen alte Tücher unter den Teppich legen. Sonst kann es zu hässlichen Verfärbungen auf dem Boden kommen, was besonders bei Parkett extrem ärgerlich ist, da die Entfernung aufwändig ist.

Eine gute Alternative zum Schaum ist ein Dampfreiniger. Der löst Schmutz und Fett nicht nur effektiv, sondern sammelt die gelösten Partikel auch noch gleich ein, so dass keinerlei Rückstände bleiben.

Generell gilt: Bei der Teppichreinigung niemals zu viel Wasser verwenden, da es wie angesprochen auf dem Boden, aber auch auf dem Teppich selbst zu Verfärbungen kommen kann. Sollte er doch mal zu nass werden, hilft spezielles Anti-Feuchtigkeits-Granulat, das man beispielsweise im Campinghandel bekommt.

3. Flecken entfernen

Ein umgeschüttetes Getränk oder ein schmutziger Schuhabdruck: Flecken auf Teppichen sind keine Seltenheit. Damit sie keine dauerhaften Schäden hinterlassen, sollten sie möglichst sofort entfernt werden. Dabei geht man wie folgt vor:

  • Die erste Maßnahme sollte stets sein, den Fleck mit einem Küchentuch abzutupfen. Dabei niemals reiben, denn so wird der Schmutz nur tiefer in die Fasern getrieben und lässt sich noch schwerer wieder herauslösen. Beim Abtupfen immer vom Rand aus nach innen arbeiten
  • Wenn das nicht hilft ist es der nächste Schritt, den Fleck mit lauwarmem Wasser zu behandeln, dem man spezielles Teppichreinigungsmittel beimischt. Andere Putzmittel dürfen es nicht sein, da sie die Fasern angreifen können. Das Gemisch von außen nach innen auftragen und anschließend abtupfen – fertig. Auch hier gilt: Weniger ist mehr, zu nass darf der Teppich nicht werden.
  • Wenn sich ein Fleck nicht sofort lösen lässt, sollte man das Reinigen mit lauwarmem Wasser mehrfach wiederholen. Oft bekommt man den Teppich so mit ein wenig Geduld sauber.
  • Sollte das alles nichts helfen, muss der Teppich zum Profi. Spezielle Reinigungsfirmen werden auch mit den hartnäckigsten Verschmutzungen fertig. Das ist zwar nicht ganz billig, aber der Teppich sieht hinterher aus wie neu.
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