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Richtig bei Weihnachtsgeschenken sparen

Richtig bei Weihnachtsgeschenken sparen

Weihnachten steht vor der Tür und die Liste der zu Beschenkenden nimmt immer größere Ausmaße an. Geht es Ihnen auch so? Da muss neben den Geschenken für die Familie noch eine Aufmerksamkeit für den Postboten, weil er immer so zuverlässig ist, ein Präsent für den Tierarzt, weil er immer für Ihr Haustier da ist, und mindestens ein Kasten Pralinen für den Babysitter her, weil Sie durch ihn immer mal einen kinderfreien Abend haben.

Die Frage ist nur, ob Sie jemals im kommenden Jahr einen kinderfreien Abend haben werden, weil Sie für den Weihnachtseinkauf einen Kredit aufgenommen haben, den Sie nun abarbeiten müssen. Wir haben für Sie sieben Tipps, die Ihren Geldbeutel vor anhaltender Dürre nach den Weihnachtsbesorgungen schützen.

1. Sparen ist keine Schande

Sparen können Sie nur, wenn Sie auch dazu stehen. Sparen zeigt Ihren Sinn für Ressourcenschutz und vor allem zeigt es Ihre Kreativität. Nicht Geiz ist geil, sondern sparen ist angesagt. Denn mit vielen kleinen Ideen kann man mehr Freude machen, als mit einem teuer bezahltem Geschenk.

2. Coupons und Rabatte nutzen

Egal ob online oder im Geschäft. Überall werden Ihnen Optionen zum sparen angeboten. Ob Sie nun im aktuellen Werbeprospekt einen Coupon finden oder online Gutscheinseiten wie Rabattino und viele andere durchstöbern. Für jeden ist etwas dabei. Nutzen Sie ruhig alle Möglichkeiten, die Ihnen geboten werden, sofern Sie eine konkrete Wunschliste vor sich liegen haben oder Ihnen ein super Angebot in die Augen sticht, bei dem Sie garantiert sicher sind, dass dieses Geschenk ein Erfolg wird.
Achten Sie allerdings darauf, dass Rabatte und Coupons meistens zeitlich begrenzt sind, damit Sie den Preisvorteil in der Hektik der kommenden Weihnacht nicht verpassen.

3. Basteln ist nicht nur was für Kinder

Sie haben handwerkliches Geschick oder haben ein Faible für Basteln? Sie dekorieren Ihre Wohnung mit Eigenkreationen? Dann ist es keine Schande, dass Sie auch Weihnachtsgeschenke basteln. Basteln bedeutet ja nicht, dass Sie ein Kunststück kreieren, dass nur am Kühlschrank hängen kann. Selbstgebasteltes kann auch einen Nutzen erfüllen. Dabei können Sie nicht nur Stoffe recyclen oder wieder verwenden, sondern Sie kreieren mit etwas Selbstgebautem etwas Persönliches. Etwas was auf den Beschenkten und seine Bedürfnisse abgestimmt ist. Eine echte Alternative zum industriell hergestellten Geschenk.
Sie signalisieren der beschenkten Person damit weiterhin, dass Sie sich Gedanken gemacht haben und er damit etwas Besonderes ist.
Gebastelte Sachen sind nicht nur nützlich, sie kommen immer von Herzen. Egal wie einfach Sie sind.
Ideen zum Selberbasteln finden Sie im Internet oder in dem reichhaltigen Angebot an Bastelzeitschriften, die Ihnen der Zeitungsladen um die Ecke bietet.

4. Gutscheine sind immer angesagt

Gutschein für ein Essen

Verschenken Sie doch ein gutes Essen.

Ein Gutschein bedeutet nicht, dass Sie in ein Geschäft oder ein Kosmetikstudio gehen müssen, sich dort einen Gutscheinvordruck auswählen, einen bestimmten Betrag zahlen und fertig ist das Geschenk. Wenn auch ökölogisch sinnvoll, fehlt hier immer noch der Ideenreichtum.

Wie wäre es mit einem Gutschein über ein Abendessen für Ihren Partner? Sie kochen an einem Abend seiner Wahl etwas ganz Spezielles.

Oder was ist mit Ihrer betagten Nachbarin, die Ihnen immer mit Mehl und Eiern aushelfen. Schenken Sie Ihr doch einen schön gestalteten Gutschein für ein paar Einkaufsfahrten, damit sie nicht immer den Bus nehmen muss und Ihre vollen Tüten mit letzter Kraft nach Hause befördert.

Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf und gestalten Sie einen Gutschein mit einer ganz persönlichen Gutschrift.

5. Fragen Sie vorher nach Wünschen

Sie haben alle Geschenke gekauft. Allerdings stellen Sie nach der Bescherung fest, dass sich Ihre Nichte nicht über den Pullover einer Markenfirma freut. Sie hätte lieber das Tablet aus dem Discounter gewollt. Nun haben Sie einen Pullover verschenkt, der 100EUR gekostet hat. Das Tablet wäre für 50EUR erwerbbar gewesen.
Sie sollten bei Personen, wo Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Einfall der Richtige ist, immer nachfragen, was Sie sich wünschen. So sparen Sie bestenfalls nicht nur Geld, sondern auch eine Enttäuschung.

6. Gemeinsame Geschenke

Manche Geschenke sind sehr große Wünsche, aber auch wirklich preisintensiv. Also warum sollten Sie sich dann nicht mit Ihren Familienangehörigen oder Freunden zusammenschließen und sich die Geschenkkosten teilen? Wenn ein großer Wunsch erfüllt werden kann, dann ist es nicht wichtig, dass jeder Einzelne etwas geschenkt hat. Wichtig ist nur die Freude und der Nutzen. Somit nehmen Sie auch noch ein paar anderen Menschen mit ihrer Idee einen Geschenk-Stress mehr ab.

7. Second-Hand kann auch schön sein

Sie haben Ihrer Tochter immer verboten Ihre guten Schuhe zu tragen. Nun stellen Sie fest, dass Sie sie nie angezogen haben, da der Anlass, für den dieses Paar gedachtet war, nie stattgefunden hat oder die Schuhe nicht zum Kleid passten. Dann schenken Sie sie doch jetzt ihrer Tochter. Erfüllen Sie einen großen Wunsch und entfernen Sie damit ein Verbot. Schenken Sie das Vertrauen, dass Ihre Tochter dies würdigt und gewissenhaft damit umgeht.

Wenn Sie diese Tipps beachten und Ihre Geschenke nicht gerade eine Stunde vor der Bescherung einkaufen wollen, dann haben Sie gute Chancen, dass Ihre Geschenke nicht das Budget sprengen und Sie trotzdem allem jedem , den Sie bedacht haben, eine große Weihnachtsfreude gemacht haben, auch wenn der Aufwand noch so klein war.

Bilder:
Titelbild – CC0 Public Domain / Pixabay.com
Essen – Urheber: yuriisokolov / 123RF Lizenzfreie Bilder

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