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Ratgeber Geld – Das Girokonto
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Ratgeber Geld – Das Girokonto

Heutzutage nutzt rund jeder 3. Bürger das Online-Banking. Es hat sich in der Vergangenheit bei vielen Kunden bewährt, viele schöpfen mehr Vorteile daraus. Vor allem der Aspekt, dass die eigenen Bankgeschäfte rund um die Uhr und von zu Hause aus erledigt werden können, bringt den Kunden mehr und mehr Vorteile ein.

Vorteil Kosten sparen

Erkennbar ist es sehr genau, dass bei einer Direktbank hohe Kosten für die Kontoführung des Girokontos entstehen. Neben der reinen Kontoführungsgebühr, die auch bis zu 10 € im Monat betragen kann, fallen Gebühren für einzelne Transaktionen, Kartengebühren, etc. an. Wer sparen möchte, sollte sich gezielt nach Onlinebanken umsehen. Diese bieten ihren Service meistens ohne Kosten für den Kunden an, versprechen den Kunden mit ihren Konten gar noch einen Gewinn. Viele Neukundenaktionen werden auf dem Markt angeboten, bei denen mit der Kontoeröffnung eine Gutschrift erfolgen soll. Kunden denen es egal ist, ob sie das Konto online führen oder bei einer Direktbank werden mit einem reinen Onlinekonto bares Geld einsparen.

Vorteil volle Flexibilität

Das Onlinekonto bringt jedem Kunden volle Flexibilität, die heutzutage immer wichtiger wird. So kann über das Onlinebanking eine Überweisung rund um die Uhr und auch am Wochenende in die Wege geleitet werden. Kunden können online ihren Kontostand abfragen, brauchen dazu keine Bankfiliale aufsuchen und eben auch online Zahlungen ausführen.
Das Onlinebanking gilt als recht sicher. Kunden loggen sich über die Webseite der Bank mit einem speziellen Kundenkennwort und einem Passwort ein. Wer einzelne Buchungen tätigen möchte, der braucht dafür die sogenannte TAN. Diese kann entweder in Papierform vorliegen, über einen SMS-Versand erfolgen oder als Push-Nachricht zugesandt werden.
Wer Geld bei der Bank abheben möchte, kann dieses an zahlreichen Bankautomaten kostenlos vornehmen. Onlinebanken haben sich dafür mit mehreren Banken zusammengeschlossen und bieten so eigene Geldautomaten an, wo Kunden kostenlos an ihr Bargeld kommen.

Nachteil kein direkter Kontakt

Der einzige Nachteil, der bei einem Onlinekonto ins Gewicht fallen kann, ist es, dass Kunden keine Bankberater an ihrer Seite haben. Wer Fragen zu dem Konto, zu einzelnen Buchungen, etc. hat, der kann dieses nur online oder per Telefon klären. Gerade älteren Menschen ist dieses zu wenig und sie bleiben ihrer Direktbank aus diesem Grund treu.
Es gibt auch einzelne Serviceleistungen der Banken, bei denen es sinnvoll sein kann, dass der Kunde einen Berater hat bzw. einen Service direkt in Anspruch nehmen kann, wie bei Geldwechsel in eine Fremdwährung. Aber auch hier bieten die Onlinebanken unterschiedliche Lösungen für die Kunden an.

Fazit

Onlinebanking bietet den Kunden heute zahlreiche Vorteile an, die je nach eigenen Bedürfnissen stärker ins Gewicht fallen. Wer ein kostenfreies Konto sucht, dass gleichwertig genutzt werden kann, wie bei einer Direktbank, der wird bei einer Onlinebank fündig. Flexibilität und Zeitersparnis wird für Kunden immer wichtiger, was beim Onlinebanking ein großer Vorteil ist. Wer auf den direkten Kontakt zu einem Berater verzichten kann und bei Fragen auf Emails bzw. einen Telefonanruf zurückkommen möchte, liegt mit einem Onlinekonto richtig.

Kosten bei einem Girokonto

Bei den gerade auf dem Markt zu findenden Girokonten sind starke Kostenschwankungen zu finden. So gibt es Banken, bei denen das Konto ohne nur einen Cent dafür zu bezahlen, angeboten wird, bei anderen Banken muss der Kunde 5 bis gar 20 € im Monat dafür zahlen, dass er ein Konto hat und nutzt.

Kostenpunkt: Kontoführungsgebühr

Die Kontoführungsgebühr erheben viele Direktbanken nach wie vor. Es ist eigentlich nichts anderes als eine Gebühr dafür, dass der Kunde ein Konto hat. Mehr Leistungen bekommt der Kunde für den Preis aber nicht. Sie wird von den meisten Banken einmal pro Monat oder pro Quartal abgerechnet. Wer das Konto bei einer Onlinebank führt, kommt meistens um diesen Kostenpunkt herum. Darum entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, dass sie das Konto online führen, da die Kosten, die sich im Jahr summieren, dann vermieden werden können.
Die Kontoführungsgebühr erheben die Banken unabhängig davon, ob der Kunde das Konto nutzt. Bei vielen Direktbanken gibt es mehrere Kontomodelle, aus denen der Kunde bei Kontoeröffnung entscheiden kann. Die Kosten variieren dann noch einmal stark.
Vermeiden lassen sich Kontoführungsgebühren nicht nur bei Onlinebanken, da auch hier nicht mehr alle Banken das Konto vollständig kostenfrei anbieten. Bei einzelnen Anbietern ist es zu erkennen, dass die kostenfreie Kontoführung an Bedingungen gebunden ist. Ein beliebter Punkt ist da die Höhe und die Häufigkeit des Geldeingangs. Kunden, die das Konto z.B. als Gehaltskonto nutzen, haben dann meistens das Glück, dass sie das Konto dann kostenfrei nutzen können.

Kostenpunkt: Einzelne Buchungen

Bei manchen Kontomodellen legen die Banken die Kontoführungsgebühr recht niedrig an, verlangen dann aber von einem Kunden, dass er für jede Buchung bzw. Transaktion bezahlen muss. Es kann sich durchaus lohnen, wenn ein Konto so abgerechnet wird, da die Grundgebühr etwa nur die Hälfte kostet. Wer pro Monat kaum Buchungen hat, die durchschnittlich mit 0,30 € zu Buche schlagen, wird mit dieser Variante einiges an Geld einsparen können.
Auf der anderen Seite kann das Konto so aber auch teuer werden. Wer regelmäßigen Geldeingang hat, zahlt dafür. Wer seine Daueraufträge von dem Konto Monat für Monat abbuchen lässt, mehrere Lastschriften hat, vor Ort im Handel einkauft und dann noch Geld abhebt, wird schnell merken, dass dieses eine teure Angelegenheit werden wird.

Weitere Kosten

Nicht vergessen werden dürfen natürlich auch weitere Kosten nicht. So erheben die Banken eine Ausgabegebühr für eine Karte. Wer also eine EC-Karte, ggf. sogar zwei wenn der Partner auch Kontoverfügung haben soll, benutzen möchte, wird dafür zur Kasse gebeten. Einmal im Jahr fallen dafür Gebühren an. Zusätzlich dazu muss daran gedacht werden, wenn eine neue Karte fällig ist, etwa weil die andere abgelaufen ist oder defekt ist, zahlt de Gebühr ein weiteres Mal.
Ein Kostenpunkt, den viele Kunden erst dann wahrnehmen, wenn sie fällig wird, ist die für das Bargeldabheben. Wer den Geldautomaten seiner Bank benutzt, zahlt keine weiteren Gebühren für diese Serviceleistung. Wer aber an einem fremden Geldautomaten Bargeld abheben möchte, der wird dafür zahlen müssen. Gerade die Kunden einer Onlinebank werden es schnell als einen Nachteil empfinden. Wenn die Bank keine Filiale vor Ort hat, muss genau schauen, an welchen Geldautomaten die Bargeldversorgung ohne weitere Kosten vonstatten gehen kann und wo dafür ein prozentualer Satz fällig wird.

Girokonto mit Dispositionskredit

Der Dispositionskredit ist eine Kreditlinie, die auf dem Girokonto eingeräumt wird. Wie hoch der Dispo ist, ist abhängig von den Banken. Meist ist die Höhe an der Höhe des Geldeingang bemessen und beträgt bis zum Dreifachen davon. Der Dispositionskredit ist ein flexibler Kredit, der dann genutzt werden kann, wann es notwendig ist. Auch bei der Rückzahlung sehen es die Banken recht flexibel. Eine vollständige Tilgung ist nicht notwendig. Dafür zahlen Kunden für den Dispo auch einen recht hohen Zinssatz. Nicht selten liegen die Zinsen im zweistelligen Bereich und auf die Dauer gesehen ist er so um einiges teurer, als ein normaler Kredit.

Vorteile des Dispositionskredits

Der wohl größte Vorteil für den Kunden liegt in der Einfachheit des Dispositionskredits. Viele Banken vergeben ihn einfach so mit dem Girokonto. Kunden, die ein neues Konto beantragen können direkt auch den Dispo mit beantragen. Selten nur wird die Kreditlinie dann aber auch sofort zur Verfügung gestellt. Oft warten die Banken erst zwei bis drei Monate ab, in denen sie sehen wollen, ob der monatliche Geldeingang auf dem Konto auch stattfindet und auch in welcher Höhe. So kann dann daraus die Höhe des Dispos abgeleitet werden.
Einfach ist auch die Überziehung des Kontos. Wer dringend Geld benötigt, geht einfach zum Geldautomaten und kann aus der Kreditlinie frei verfügen. Und nicht zuletzt müssen die Kunden den genutzten Betrag nicht wieder sofort ausgleichen. Die Banken sehen es nicht ungern, wenn ein Betrag aus der Kreditlinie genutzt wird, da dafür eben die Zinsen fällig werden. Erst dann, wenn die Kreditlinie immer bis zum Ende ausgereizt ist, werden die Banken an die Kunden herantreten und um einen Ausgleich bitten.

Nachteile des Dispositionskredits

Der Dispo birgt nicht selten eine große Gefahr für die Kunden. Kunden müssen sich dessen bewusst sein, dass der Kreditrahmen da ist, aber nicht auch genutzt werden muss. Viele und gerade junge Menschen neigen doch dazu, dass das bereitgestellte Geld auch ausgegeben werden kann. Und damit beginnt nicht selten ein Weg in die Schulden.
Denn wie schon gesagt, sind die Zinsen für den Dispositionskredit nicht niedrig. Nicht selten werden hier Kosten von 10% und mehr fällig. Und dieser Betrag wird dann direkt vom Konto des Kundens abgebucht. Also ist im kommenden Monat das eigentliche Geld minus der Zinsen nur noch zur freien Verfügung und wer eh immer am Limit kalkuliert wird auch dann wieder den fehlenden Betrag über den Dispo ausgleichen. Eine Spirale, die unendlich weiter gehen kann.
Daher sind viele Banken dazu übergegangen, dass sie einem Kunden in diesem Fall den Dispo kündigen oder aber in einem Gespräch mit dem Kunden klären, dass eine Umschuldung doch der sinnvolle Weg ist, aus diesem Teufelskreis zu kommen. Dazu eignen sich Ratenkredit sehr gut, da hier die Zinsen nicht so hoch sind und ein fester Rückzahlungsplan dafür sorgt, dass irgendwann der Minusbetrag auch vollständig getilgt ist. Nicht vergessen werden darf dabei aber, dass der Dispositionskredit auf Null gesetzt wird, damit ein solches Vorgehen nicht noch einmal erfolgt.

Fazit

Der Dispositionskredit ist nur für die Kunden sinnvoll, die den Verfügungsrahmen auch schnell wieder ausgleichen können.

Durch Girokonto Vergleich zum richtigen Girokonto

Die Angebote an Girokonten sind aktuell recht groß. Und genauso groß sind die Unterschiede bei den einzelnen Konten. Bietet das eine sehr umfangreiche Leistungen an, so kann es mitunter teuer werden. Bei einem günstigen Angebot finden sich vielleicht versteckte Kosten oder müssen Kunden hier irgendwelche Serviceeinbußen hinnehmen. Alles lässt sich vermeiden, wenn vorab mit einem Girokontovergleich sehr genau in jedes Detail geschaut wird.

Serviceleistungen genau definieren

Kunden sollten sich, bevor ein neues Konto eröffnet wird, genaue Gedanken dazu machen, was das Konto leisten soll, welcher Service gewünscht ist und was eher zweitrangig ist. Nach diesen Kriterien sollte dann in einem Girokonto Vergleich die Auswahl erfolgen. So ist es für einige Kunden sehr wichtig, an vielen Stellen Bargeldabhebungen tätigen zu können. Sie brauchen also zahlreiche Geldautomaten, an denen dieses gewährleistet ist. Anderen Kunden hingegen ist es wichtiger, dass das Konto nicht so teuer ist. Hier kann speziell nach solchen Angeboten geschaut werden, die von den Onlinebanken angeboten werden. Dafür, dass auf die persönliche Beratung durch die Mitarbeiter verzichtet wird, kann das Konto günstiger oder gar kostenlos angeboten werden. In diesem Zusammenhang bieten viele Banken ab einem gewissen Geldeingang im Monat ihr Konto kostenfrei an.
Und nicht zuletzt sollte in einem Girokonto Vergleich auf Zinsen oder Kosten für Kreditkarten, etc. geschaut werden. Nur wer sehr genau weiß, was sein eigenes Konto bieten soll, kann den Vergleich für sich nutzen, ein gutes Angebot zu finden.

Der Vergleich sorgt für ein neues Girokonto

Im Girokontovergleich kann jeder nach den Eingaben der eigenen Vorlieben für das Girokonto erkennen, welche Banken ein gutes Angebot bereithalten. Hier kann dann ein kleines Detail den Ausschlag geben. Aber auch die kleinen Details sollten sehr genau angesehen werden. Eine Bank, die auf das Guthaben Zinsen anbietet, ist heutzutage nicht mehr leicht zu finden. Also kann es schon etwas ausmachen, wenn jeder hier ein paar Cent dazu bekommen kann. Auf der anderen Seite kann es auch wichtig sein, ob das Konto mit einer Kreditkarte angeboten wird oder nicht. Immer häufiger sind es Kreditkarten, die für das Bezahlen im Internet oder im Ausland von Bedeutung sind. Wer da bei seinem neuen Girokonto auch gleich eine Kreditkarte erhalten kann, hat somit schon einmal mehr an Leistungen, als eigentlich gewünscht worden ist.

Nach dem Vergleich Konto online beantragen

Wer den Vergleich macht, kann direkt von dort aus sein neues Girokonto beantragen. Es ist also um einiges einfacher, als bei manch anderen Stellen. Von der Vergleichsseite aus kann per Klick zu der Seite der Bank gewechselt werden. Hier müssen dann alle notwendigen persönlichen Daten eingegeben werden und das neue Girokonto kann so sehr schnell beantragt werden. W
Wer das Konto bei einer Onlinebank beantragen möchte, wird alle notwendigen Unterlagen dazu auf dem Postweg oder per Mail erhalten. Wie bei allen Bankgeschäften ist es sehr wichtig, dass die Identität des Antragstellers sehr genau bestimmt wird. Hier kann es dann passieren, dass sich die Antragstellung wegen der Postlaufzeiten etwas in die Länge zieht, aber die Zeit sollte es wert sein auf das richtige Girokonto zu warten.

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