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Muffige Wäsche – was tun? – Tipps zur Geruchsbefreiung
© tayindigo - Fotolia.com

Muffige Wäsche – was tun? – Tipps zur Geruchsbefreiung

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Nach dem Waschen sollte die Wäsche eigentlich frisch und sauber duften und damit ein besonders Wohlempfinden schaffen. Wenn die Wäsche jedoch muffig aus der Maschine kommt, dann kann das verschiedene Ursachen haben. Sehr wichtig ist jedoch, dass Sie direkt etwas dagegen tun. Denn ansonsten würde die Wäsche dauerhaft unangenehm riechen – solche Kleidung wollen Sie sicherlich nicht am Körper haben. Lesen Sie in diesem Ratgeber, was Sie gegen muffige Wäsche tun können und wie Sie eine Geruchsbefreiung umsetzen.

Die Ursachen für muffige Wäsche

Damit Sie muffige Gerüche entfernen können, müssen Sie natürlich wissen, wie diese entstehen. Es gibt zahlreiche Ursachen, wieso Ihre Wäsche nicht mehr frisch aus der Maschine kommt.

  • Wenn das Flusensieb verschmutzt ist, kann dies einen muffigen Geruch verursachen. Ähnlich sieht es auch mit der Schublade für Waschpulver und Weichspüler aus. Reinigen Sie die Bestandteile daher regelmäßig.
  • Gewaschene Wäsche sollte immer sofort aus der Maschine genommen werden. Je länger sie in der Waschmaschine verbleibt, desto wahrscheinlich ist ein unangenehmer Geruch.
  • Die Waschmaschinentüre darf keinesfalls fest verschlossen werden, sonst bilden sich Bakterien und Gerüche.
  • Wenn Sie oft das Kurzwaschprogramm verwenden, kann dies ebenfalls eine Ursache sein. Die Bakterien in der Wäsche werden so nicht vernichtet, sondern vermehren sich munter.

Gerüche im Keim ersticken

Frisch gewaschene Wäsche muss nicht stinken, wenn Sie einige Punkte beachten. Für saubere Wäsche müssen Sie auch nicht viel Geld ausgeben. Eine Geruchsbefreiung ist oftmals mit einfachen Mitteln realisierbar.

  • Verwenden Sie nur noch Pulverwaschmittel. Flüssigwaschmittel können sich in der Maschine absetzen und muffige Gerüche verursachen.
  • Nutzen Sie bei jedem Waschgang einen Hygienespüler, der zuverlässig alle Bakterien abtötet.
  • Sobald der Waschgang beendet ist, nehmen Sie die Wäsche aus der Maschine und beginnen mit dem Trockenvorgang. Die frisch gewaschene Wäsche darf nicht lange in der Waschmaschine verbleiben.
  • Starten Sie wöchentlich einen Waschgang mit 90° – nur so wird die Maschine von Bakterien befreit.
  • Waschen Sie benutzte Handtücher immer getrennt von der Bekleidung. Meistens sind die dort auffindbaren Schmutzrückstände die Ursache für schlechte Gerüche.
  • Nutzen Sie immer die höchstmögliche Temperatur, denn dann erzielen Sie meistens die besten Ergebnisse.
  • Sie können zu jedem Waschgang ein wenig Essig in das Fach für den Weichspüler geben. Der Essig wirkt desinfizierend und greift Düfte an.
  • Ähnlich effektiv erweist sich frischer Zitronensaft – allerdings müssen Sie zuvor überprüfen, ob sich Ihre Textilien verfärben könnten.
  • Stellen Sie auf umweltbewusste Produkte um. Beispielsweise könnten Sie ein natürliches Waschmittel verwenden oder Waschnüsse einsetzen.
  • Beladen Sie die Maschine niemals zu sehr, sonst nimmt die Waschleistung ab.
  • Sobald die Wäsche müffelt, waschen Sie diese direkt noch einmal, denn auch nach dem Trocknen wird der Geruch weiter anhaften.

Die Maschine regelmäßig reinigen

In den meisten Fällen ist die Waschmaschine die Ursache für unangenehme Gerüche. Als Erstes sollten Sie die Türe immer offenstehen lassen, damit die Trommel gut durchlüftet wird. Das Flusensieb muss je nach Benutzung gereinigt werden, damit dort keine Gerüche entstehen. Sehr wichtig ist auch die Waschmittelschublade. Dort setzen sich sehr gerne Seifenreste ab, die irgendwann auch müffeln. Am besten waschen Sie die Schublade einmal in der Woche mit Essigwasser aus, damit die Bakterien abgetötet werden. Reiben Sie auch direkt die Trommel mit dem Essiggemisch aus, denn in den Fugen sitzen gerne Keime. Darüber hinaus sollten Sie die Wäsche ordentlich trennen – denn Schweiß von Handtüchern kann Ihre Bekleidung müffeln lassen.

Wenn alles nichts hilft – Experten hinzuziehen

Es gibt so viele verschiedene Gründe, warum die eigene Wäsche stinkt. Wenn Sie alle möglichen Hilfsmittel und Vorsichtsmaßnahmen umgesetzt haben, sollten Sie das Problem leicht in den Griff bekommen. Wenn dies jedoch nicht der Fall ist, kann es nicht schaden, wenn Sie einen Experten kontaktieren. Es könnte beispielsweise sein, dass die Waschmaschine falsch angeschlossen ist und Abwasser in die Trommel gelangt. Auch größere Defekte an der Maschine selbst könnten das Problem sein. Allerdings ist fachliche Unterstützung wirklich nur dann nötig, wenn Sie eigenständig keine Verbesserung erzielen. Im Normalfall ist müffelnde Wäsche zwar unangenehm – jedoch kein unüberwindbares Risiko, wenn Sie sich an diesen Ratgeber halten.

Muffige Wäsche – was tun? – Tipps zur Geruchsbefreiung
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