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Kartoffelauflauf als Klassiker serviert

Kartoffelauflauf als Klassiker serviert

Besonders im Herbst und Winter, wenn die Temperaturen wieder sinken, sind leckere dampfende Aufläufe gern auf der Speisekarte gesehen. Der Klassiker schlechthin: Kartoffelauflauf. Entgegen der weitläufigen Meinung, dieses Gericht sei kompliziert zuzubereiten, ist der Kartoffelauflauf ruckzuck angerichtet. Gerade die Einfachheit des Gerichtes und der deftige herzhafte Geschmack machen es zu einem echten Gaumenschmaus.

Ein kurzer Blick in die Geschichte des Kartoffelauflaufs

Aufläufe waren schon im frühen Mittelalter ein beliebtes und sättigendes Mahl. Zu dieser Zeit kamen jedoch keine Kartoffeln sondern eine Form von Reisbrei mit einer herzhaften oder auch süßen Füllung auf den Tisch. Erste Rezepte für Aufläufe existieren seit Anfang des 18. Jahrhundert. Erdäpfel selbst schafften es jedoch schon im 17. Jahrhundert in das Gebiet des jetzigen Deutschland. Friedrich der Große führte die leckere Knolle mit seinem „Kartoffelbefehl“ 1756 endgültig bei der Bevölkerung ein. Von da an übernahm man das herzhafte im Ofen gegarte Gericht von den Franzosen. Heute sind Kartoffelaufläufe fester Bestandteil der täglichen Küche. Sie lassen sich schnell zubereiten, sättigen ausgezeichnet und schmecken nicht zuletzt wunderbar. Typisch für heutige Kartoffelaufläufe sind weitere Zutaten wie etwa Brokkoli, Paprika oder Erbsen aber auch Fleisch in Form von Hackfleisch oder Wurstwürfeln. Meist serviert man den Kartoffelauflauf als Hauptgericht, aber auch als Beilage macht er eine gute Figur auf dem Teller.

Kartoffelauflauf: Auch für ungeübte Köche ein Kinderspiel

Ein einheitliches Grundrezept für einen Kartoffelauflauf suchen Hobbyköche vergeblich. Die Bandbreite der Variationen ist so groß, dass jeder sein individuelles Rezept finden muss. Besonders Kochanfänger nutzen die bequeme Möglichkeit, mit Fertigprodukten aus der Tüte den Kartoffelauflauf zuzubereiten. Sie ist schnell umzusetzen, gut vorzubereiten und dank des Rezeptes auch für Koch-Einsteiger geeignet. Kombiniert mit Hackfleisch und Gemüse, wie beispielsweise Tiefkühlerbsen, ist ein solcher Kartoffelauflauf ein echter Leckerbissen. Selbstverständlich darf immer nach den eigenen Vorlieben das Rezept abgewandelt und geschmacklich verändert werden. Statt Kartoffeln und Möhren, harmonieren auch Spitzkohl oder Kohlrabi zu einem Kartoffelauflauf ausgezeichnet. Frische Kräuter verfeinern den Geschmack. Gleichzeitig passt das rauchige Aroma von Räucherfleisch oder Speck hervorragend zu dem herzhaften Kartoffelgericht. Vegetarier bereiten ein Kartoffelgratin auch ohne Fleisch schmackhaft zu. Die Auswahl an Gemüse dafür ist groß. Etwa können Wirsing, Rosenkohl oder auch Lauchzwiebeln verwendet werden. Grünkern gibt eine ganz besondere Note.

Tipps für einen guten Kartoffelauflauf

Wichtig ist immer, dass die Kartoffeln ausreichend Flüssigkeit aufnehmen können. Jedoch darf davon nicht zu viel vorhanden sein, der Auflauf wäre sonst verwässert. Wenn es schnell gehen muss, weil sich beispielsweise kurzfristig Besuch angekündigt hat, können die Kartoffeln auch vorgekocht werden. Steht mehr Zeit zur Verfügung, dürfen die Kartoffeln auch in rohen Scheiben in die Form. Eine gute Gemüsebrühe oder eine Bouillon verleihen dem Kartoffelauflauf ein besonderes Aroma. Der Käse auf dem herzhaften Kartoffelauflauf sollte zum Gratinieren geeignet sein. Kurz vor Garende lohnt sich der Einsatz des Grills. Er sorgt für eine leckere Käsekruste auf dem Auflauf.

Fazit: Kartoffelauflauf schmeckt einfach wunderbar und lässt sich simpel und im Handumdrehen zubereiten. Das Gericht hat eine lange Tradition und kommt sowohl als Hauptgericht wie auch als Beilage auf den Tisch. Die Kartoffeln werden sehr gern mit Gemüse und Fleisch kombiniert.

Kartoffelauflauf als Klassiker serviert
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