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Hochzeit planen – wichtige Tipps und Ideen zur Planung
© Jan Engel - Fotolia.com

Hochzeit planen – wichtige Tipps und Ideen zur Planung

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Es ist der wohl wichtigste Tag im Leben eines Paares. Aus diesem Grund sollte die Hochzeit zugleich auch der schönste Tag im Leben werden, reich an positiven Erinnerungen und glücklichen Momenten. Stress und Hektik sind auf einer Hochzeit dagegen ungeliebte Gäste, die man gerne aussperren möchte.

Damit Ihre Hochzeit zum perfekten Ereignis wird, ist eine gründliche Planung vor dem großen Tag das A und O. Der folgende Ratgeber zeigt Ihnen auf, was Sie bei der Planung beachten müssen und wie der optimale Ablauf Ihrer Hochzeitsplanung aussehen sollte.

Schritt 1 – Einigkeit beider Partner

Bevor Sie sich ins „Abenteuer Hochzeitsplanung“ stürzen, sollten Sie und Ihr Partner sich über die grundlegenden Aspekte Ihrer Trauung absolut einig sein. Denn jede spätere Diskussion, die mitten in der Planungsphase auftaucht, kostet Sie Zeit und vor allem Nerven.

Suchen Sie bereits vor der eigentlichen Planung das Gespräch mit Ihrem Partner. Setzen Sie sich in einer ruhigen Stunde, am besten in entspannter Atmosphäre und bei einem Gläschen Wein, zusammen. Nun sollte jeder seine Wunschvorstellung im Bezug auf die Hochzeit äußern dürfen. Achten Sie bei diesem Gespräch darauf, den anderen stets ausreden zu lassen und selbst außergewöhnlichen Wünsche nicht mit Antworten wie „Das passt nicht ins Budget.“ oder „Das habe ich mir so aber nicht vorgestellt.“ zu begegnen.

Beide Seiten sollten Raum für Ihre jeweiligen Wünsche bekommen. Notieren Sie am besten jeden Ihrer Wünsche auf einem Zettel und gehen Sie dann die Punkte gemeinsam durch. Überlegen Sie, wie sich die jeweiligen Wünsche beider Parteien miteinander und mit dem Budget vereinbaren lassen und wo eventuell Kompromisse geschlossen werden müssen.

Wenn Sie einen gemeinsamen Nenner gefunden haben, notieren Sie anschließend die Ergebnisse Ihrer Diskussion, womit Sie auch direkt zu Schritt 2 übergehen können.

Schritt 2 – Rahmenbedingungen der Trauung festlegen

Zu den Rahmenbedingungen zählen:

  • Das maximale Budget der Hochzeit, inklusive Hochzeitskleid und sonstige Spesen
  • Der Umfang der Feier und eine erste Schätzung der Gästeanzahl: Wird es eher eine kleine Feier oder ein großes Fest?
  • Die Art der Trauung, z.B. kirchlich oder standesamtlich

Wenn der grobe Rahmen festgelegt wurde, kann es sinnvoll sein, eine vorläufige Gästeliste anzulegen. Dort notieren Sie vorab alle Personen, die Ihnen spontan einfallen und die Sie gern bei der Trauung dabei hätten. Haben Sie die potentiellen Gäste notiert, sollten Sie kritisch prüfen, inwiefern die aktuelle Anzahl der Gäste mit Ihren Rahmenbedingungen (Umfang der Feier, Budget) vereinbar ist, ob es noch Puffer für weitere Gäste gibt oder ob Sie die Gästeanzahl auf einen kleineren Kreis beschränken müssen.

Schritt 3 – Termin für die Hochzeit

Anhand der vorläufigen Gästeliste sollten Sie sich für einen geeigneten Termin Ihrer Hochzeit entscheiden. Immerhin sollten die wichtigsten Personen zu diesem Zeitpunkt auch die Möglichkeit haben, anwesend zu sein. Beachten Sie Ferienzeiten, Feiertage und eventuell bereits geplante Urlaube ihrer wichtigsten Gäste.

Schritt 4 – Location und Essen

Nicht nur die Lokalität der Hochzeit selbst ist wichtig, sondern auch die anschließende Feier sowie die Verpflegung der Gäste. Wo Ihre Feier stattfindet und wie die Gäste verpflegt werden sollte sich insbesondere auch nach der Anzahl der Gäste richten. Professionelle Hochzeitsplaner empfehlen beispielsweise bei mehr als 30 Gästen das Essen nicht als Buffet zu servieren, da sonst zu lange Wartezeiten beim Anstehen am Buffet entstehen und das Getümmel zu große Unruhe verbreitet.

Bei der Auswahl der Location sollten Sie außerdem beachten, dass die meisten guten Hochzeitslocations gerade in den Sommermonaten schnell ausgebucht sind. Reservieren Sie daher frühzeitig und sorgen Sie bereits bei der Vorauswahl der Lokalitäten für genügend Alternativen.

Schritt 5 – Tagesablauf planen

Damit Ihr großer Tag stressfrei abläuft und Sie ihn in aller Ruhe genießen können, sollten Sie vorab einen Tagesablaufplan der Hochzeit erstellen. Überlegen Sie hierfür genau, wann welche Termine stattfinden, so beispielsweise:

  • Wann werden die Blumen abgeholt?
  • Wann ist der Friseurtermin für die Braut?
  • Wann beginnt die Trauung?
  • Wann ist der Fototermin?
  • Wann treffen welche Gäste ein und wo?
  • Müssen Taxis, Fahrgemeinschaften oder andere Mitfahrgelegenheiten organisiert werden?
  • Wann beginnt das Essen?
  • Welche Aktivitäten finden statt und wann?
  • Wie lange darf die Feier maximal dauern? Dies ist beispielsweise wichtig, falls Sie am nächsten Tag früh in die Flitterwochen fliegen.

Schritt 6 – Einladungskarten

Die Einladungskarten für Ihre Gäste sollten Sie so früh wie möglich verschicken, denn nur so gewährleisten Sie, dass ihre Wunschgäste den Termin auch wahrnehmen sowie An- und Abreise und eventuell Übernachtungen einplanen können.

Schritt 7 – Die kleinen aber wichtigen Details

Haben Sie Schritt 1 bis 6 abgehakt können Sie sich nun in aller Ruhe um die Details der Hochzeit kümmern, ein Brautkleid aussuchen, einen Anzug kaufen und sich um die Tischdekorationen oder das Hochzeitsessen kümmern.

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