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Haarausfall: Frauen und Männer sind betroffen

Haarausfall: Frauen und Männer sind betroffen

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Haarausfall ausschließlich Männer betrifft. Zwar sind eindeutig Männer stärker betroffen, doch auch zahlreiche Frauen leiden unter dem schwindenden Haar. Der Alopezie können unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen, doch eines haben die Betroffenen gemeinsam: ihr Selbstwertgefühl leidet unter dem lichter werdenden Haar.

Alopezie bei Männern

Die berühmte „kahle Platte“ fürchtet jeder Mann. Rund ein Drittel der männlichen Deutschen muss sich mit den Folgen der Alopezie auseinandersetzen. Zunächst wachsen die Geheimratsecken, später wird das Haar am Hinterkopf lichter. In der Regel sind hormonelle Veränderungen oder die genetische Veranlagung für den Haarausfall verantwortlich. Die meisten Männer bemerken die Veränderung in ihrer Haarpracht ab dem 30. Lebensjahr. Neben natürlichen Behandlungen der Alopezie, wie eine gesunde ausgewogene Ernährung sowie Sport, können auch verschreibungspflichtige Medikamente den Haarausfall stoppen. Hierzu beraten sowohl Allgemeinmediziner als auch Dermatologen. Sie gehen den Ursachen des Haarausfalls auf den Grund. Denn neben den hormonellen oder genetischen Faktoren können Nebenwirkungen von Medikamenten oder Infektionen durch Pilze, Bakterien bzw. Viren ebenso eine Alopezie auslösen. Liegt eine Mangelerscheinung, zum Beispiel von Biotin oder Eisen, dem Haarausfall zugrunde, lässt sich mit Nahrungsergänzungsmitteln gegensteuern. Natürliche Mittel gegen Haarausfall sollten ebenso in Betracht gezogen werden. Nicht zuletzt die Haartransplantation bietet eine langfristige Lösung gegen den Haarausfall.

Alopezie bei Frauen

Experten gehen davon aus, dass ebenfalls bis zu einem Drittel der Frauen in irgendeiner Form unter Haarausfall leidet. Zwar ist der Verlust von bis zu 150 Haaren pro Tag völlig normal, werden jedoch keine neuen vom Körper nachgebildet, wird das Haar lichter. Bei Frauen zeigt sich die Alopezie im Gegensatz zu den Herren vorrangig am Haaransatz. Erst später erscheint die gesamte Haarpracht nach und nach dünner. Häufigste Ursache für die Alopezie bei Frauen sind ebenso hormonelle Veränderungen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr bzw. der Beginn der Wechseljahre. Der Haarverlust im Laufe der Schwangerschaft und Stillzeit verschwindet ganz natürlich wieder. Stress und psychische Belastung führen nicht selten ebenso zum unschönen Haarverlust. Wie bei den Männern auch können Medikamente bzw. Nahrungsergänzungsmittel und eine gesunde ausgewogene Ernährung dem Haarausfall entgegenwirken. Der Verzicht auf Genussmittel wie Tabak und Alkohol ist bei Alopezie gleichermaßen angeraten. Betroffene Frauen sollten nicht zu spät einen Dermatologen konsultieren, um eventuelle Erkrankungen als Ursache ausschließen zu können. Vielfach leiden Frauen stärker unter der sichtbar werdenden Kopfhaut. Teilweise drohen Depressionen oder gar soziale Isolation. Auch bei Frauen steht die operative Verpflanzung von Haaren als dauerhafter Lösungsansatz zur Option. Oftmals greifen die Damen jedoch lieber zur Perücke oder zu einer Haarverlängerung und -verdichtung durch Extensions.

Fazit: Haarausfall, fachlich korrekt Alopezie, betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. Die häufigsten Ursachen des ungewollten Haarverlusts liegen in hormonellen Veränderungen bzw. in der gentischen Veranlagung der Betroffenen (androgenetischer Alopezie / AGA). Nach Ausschluss von krankheitsbedingten Gründen für den Haarausfall, können Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, eine gesunde Lebensweise sowie eine Haartransplantation, Perücken und Haarverlängerungen eine Lösung sein.

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