Startseite » Essen » Gedanken über mehr Achtsamkeit: So bauen Sie Genuss bewusster in Ihren Alltag ein
Gedanken über mehr Achtsamkeit: So bauen Sie Genuss bewusster in Ihren Alltag ein
skeeze / Pixabay

Gedanken über mehr Achtsamkeit: So bauen Sie Genuss bewusster in Ihren Alltag ein

Schopenhauer formulierte es so: „In dem Maße, als die Genüsse zunehmen, nimmt die Empfänglichkeit dafür ab. Das Gewohnte wird nicht mehr als Genuss empfunden.“ Was der deutsche Philosoph so blumig formulierte, erleben wir heutzutage ständig. Viele Menschen haben es verlernt, Genussmomente in ihre täglichen Routine zu integrieren. Dabei schafft gerade das bewusste Genießen wichtige Momente des Glücks und der Befriedigung.

Mit mehr Achtsamkeit durch den Tag

Routiniert wird der Wecker ausgeschalten, die Vorhänge aufgezogen, das Fenster zum Lüften geöffnet und die Morgentoilette erledigt. Dass die Morgensonne die Außenwelt in ein farbiges Meer taucht, nehmen die meisten Menschen gar nicht wahr. Hektik bestimmt den Alltag, Stress und Getrieben sein. Das Innehalten und gezielte Wahrnehmen unserer Umgebung mit allen Sinnen rückt dabei ins Hintertreffen. Dabei sind es gerade die Genussmomente, die uns neue Energie geben und Kraft tanken lassen. Auf www.genuss-tut-gut.de lesen Sie, warum Genießen so wichtig für unser Wohlbefinden ist. Vielfach hindern uns unsere Gewohnheiten daran, die Welt mit wachen Sinnen zu erfassen. Ein Verlust, der uns ganz natürliche, instinktive Freude und Euphorie verwehrt. Daher braucht Genuss vor allem eines: Zeit. Meist reichen bereits wenige Minuten oder gar Sekunden der Aufmerksamkeit aus, um unsere Umgebung intensiver wahrzunehmen und dadurch mit mehr Glücksmomenten belohnt zu werden.

Mit allen Sinnen genießen

Sinnlichkeit und Genuss gehen Hand in Hand. Denn nur durch unsere Sinne gelingt es, Genuss zu empfinden. Der Duft von frisch gebackenen Plätzchen, die glatte Oberfläche eines Kieselsteines, die intensive Farbe einer Blume oder das Streicheln durch den Partner geben uns die Eindrücke, die wir lediglich mit Achtsamkeit wahrnehmen müssen. Bereits Kleinigkeiten helfen dabei, mehr Augenmerk auf Details zu legen. Barfuß laufen, mit geschlossenen Augen Gegenstände erfühlen oder den Lieblingswein neu „erschmecken“. Der zeitweilige Verzicht auf digitale Medien oder aber das bewusste Hinhören helfen uns genauso dabei, Gewohntes aus neuen Perspektiven wahrzunehmen und dabei sehr viel Stress abzubauen. Für manche bedeutet Genuss jedoch auch, Dinge zu tun, die schlicht weg Spaß machen und gute Laune bereiten. Hauptsache man gönnt sich etwas Gutes und genießt es auch.

Den eigenen Körper wieder wahrnehmen

Nicht wenigen Menschen spüren ihren Körper nur noch, wenn sie Schmerzen plagen. Durch das Konzentrieren auf unseren eigenen Organismus, lernen wir wieder auf unseren Körper zu hören. Die Logik ist denkbar einfach. Gezieltes Atmen, Muskelentspannung nach Jacobson oder Yoga sind nur wenige Ideen, um ein neues Körpergefühl zu generieren.

Fazit: Viele Menschen haben das Genießen verlernt, weil sie vom Alltagsstress und festgefahrenen Gewohnheiten eingeholt werden. Doch Genuss lässt sich wieder erlernen und trainieren. Bewusst und mit allen unseren Sinnen die Umwelt und den eignen Körper wahrzunehmen, hilft uns dabei, mehr Glücksmomente zu erleben und unser Wohlbefinden sichtlich zu steigern.

Artikel bewerten