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Fünf Tipps zur digitalen Bildbearbeitung

Fünf Tipps zur digitalen Bildbearbeitung

Im digitalen Zeitalter wird von jedem Fotografen erwartet, dass er mit der digitalen Bildbearbeitung vertraut ist und kompetent mit den Programmen umgehen kann. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen verschiedene Tipps, die helfen, das Beste aus Ihren Fotos herauszuholen.

Die Nachbearbeitung spielt heute eine große Rolle. Ob es sich dabei um Feinheiten handelt oder um die wichtigsten Bildelemente, hängt von der jeweiligen Aufnahme ab. Es gibt Tausende von Post-Processing-Methoden und je häufiger man diese anwendet, desto besser werden die Ergebnisse. Dabei nimmt der Einstieg in die digitale Bildbearbeitung mitunter viel Zeit in Anspruch. Mit diesen fünf einfachen Tipps zur Bildbearbeitung für atemberaubende Fotos können Sie Ihre Aufnahmen auf ein höheres Niveau bringen.

1. Den Workflow lernen und optimieren

Eines der Hauptthemen bei der Bildbearbeitung ist zweifellos der Workflow. Manchmal nimmt selbst die Nachbearbeitung weniger Fotos mehrere Stunden in Anspruch. Der Prozess des Öffnens, Editierens und Speicherns kann viel wertvolle Zeit kosten.

Die Softwareschmieden haben diesen Prozess vereinfacht, indem sie eine Reihe von Tastenkombinationen programmiert haben. Lernen Sie die Tastenbelegungen für das Kopieren und Einfügen, das Zoomen und den Wechsel zwischen den Werkzeugen.

Das spart nicht nur viel Zeit, sondern bietet auch eine bessere Beherrschung der Software.

2. Das RAW-Format richtig nutzen

Die Digitale Bildbearbeitung bietet die Möglichkeit, unkomprimierte Bilder im RAW-Format zu bearbeiten. Dieses ermöglicht die schnelle Bearbeitung der einzelnen Ebenen und mehr Bildinformationen als bei bereits zu JPG konvertierten Fotos. Wählen Sie dazu einfach die zu bearbeitende Ebene aus und wählen dann den Kamera-RAW-Filter aus.

3. Nutzen Sie die richtigen Kamera- und Objektiveinstellungen

Beginnen Sie am besten mit dem Erlernen einiger Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung, bevor Sie mit den Grundeinstellungen beginnen. Bevor Sie zum Beispiel wesentliche Änderungen an Farbe und Kontrast vornehmen, überprüfen Sie die Kameraeinstellungen im Programm.

Die Einstellungen für das Objektivprofil im Programm sind ebenfalls einen Besuch wert. Insbesondere bei Weitwinkelobjektiven kann es vorkommen, dass durch die automatische Objektivanpassung einige Bildbereiche aus dem Bild herausgedrückt werden. Diese Einstellungen sollten Sie überprüfen, bevor Sie das Bild zuschneiden.

4. Machen Sie den Himmel lebendiger

Durch die Verwendung des HSL-Filters können Sie den Kontrast zwischen einem blauen und einem bewölkten Himmel schrittweise erhöhen. Wählen Sie dazu Luminanz und niedrige Werte, um den Himmel zu verdunkeln. Wählen Sie dieses Werkzeug jedoch nicht übermäßig, da andernfalls Wolkenränder und andere Bildobjekte mit dem Himmel vermischt werden.

Sie können auch verschiedene andere Techniken anwenden, wie z.B. das einen digitalen Verlaufsfilter, die Verstärkung der Bildschärfe oder die Sättigung. Durch die Auswahl einzelner Bildbereiche werden mehr Details sichtbar oder unsichtbar.

Sofern Ihnen die nötige Zeit oder auch Geduld fehlt, sich in die digitale Bildbearbeitung einzuarbeiten, haben Sie auch die Möglichkeit, auf eine Vielzahl verschiedener Programme zurückzugreifen. So können Sie zum Beispiel einfach den Fotohintergrund ändern.

5. Stilvolle Fotos

Beginnen Sie mit dem Hochladen Ihres Fotos und wählen Sie den Bereich Helligkeit/Kontrast und passen diese Werte entsprechend an. Reduzieren Sie gleichzeitig die Bildsättigung.
Passen Sie anschließend die Ebenenkurven an: Hierzu wählen Sie der Reihe nach die Farben rot, blau und grün aus, um deren Sättigungsgrad zu definieren. Diese Methode zur digitalen Bildbearbeitung ist ideal für Landschaftsaufnahmen und Blumen.

Allgemein gilt immer folgende Regel:
Verwenden Sie alle Filter und Regler sparsam. So bleiben Ihre Fotos natürlich und werden zugleich in ihrem Ausdruck gestärkt.
Und auch hier gilt: Übung macht den Meister.

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