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Bundweite messen – Hilfe und Tipps
© iruhsa - Fotolia.com

Bundweite messen – Hilfe und Tipps

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Schade, wenn Sie sich eine neue Hose kaufen und diese dann womöglich doch nicht richtig passt. Vor allem bei Bestellungen und Käufen über das Internet ist es sehr hilfreich, wenn Sie Ihre genaue Bundweite kennen. Doch wie und wo misst man diese eigentlich am besten? Direkt am oberen Bündchen? Unter dem Knopf? Oder irgendwo dazwischen? Schließlich sollte die Maßangabe später möglichst korrekt sein, denn ein oder zwei Zentimeter Differenz können schon dafür verantwortlich sein, dass die Hose oder der Rock zu weit oder zu eng sind.

Bundweite möglichst genau ermitteln

Als erstes ist es wichtig, dass Sie sich eine oder mehrere Hosen vornehmen, die wirklich gut passen. Zerknittert sollte der Stoff der Hose dabei allerdings möglichst nicht sein. Stretchige Hosen, die sich beim Tragen noch deutlich weiten, sind ebenfalls für das Bundmessen nicht hilfreich. Sie legen also eine möglichst glatte, gut passende und nicht zu stretchige Hose auf den Boden oder einen Tisch und dann messen Sie den Bund am besten mithilfe eines Maßbandes. Zuvor sollten Sie aber sowohl Knopf als auch Reißverschluss schließen. Da der Hosenbund selten ganz gerade, sondern vielmehr oft leicht gerundet ist, ist hierbei ein Lineal nicht zu empfehlen. Mit dem Maßband hingegen können Sie direkt von links nach rechts entlang des oberen Randes vom Hosenbund möglichst genau messen. Wenn Sie kein Maßband zur Hand haben, verwenden Sie stattdessen einfach eine Kordel, führen dies durch die Gürtelschlaufe am oberen Ende des Bundes und messen dieses hinterher mit einem Lineal aus. Am besten, Sie messen gleich 2 oder 3 Hosen und berechnen dann einen Mittelwert.

Einfacher und doppelter Bundumfang / Hüftumfang

Der Hüftumfang ist größer, da die Hüfte deutlich unter dem Bund sitzt. Hüftumfang und Bundumfang dürfen also nicht verwechselt werden! Und der doppelte Bundumfang ist logischerweise der Wert des einfachen Umfangs mal zwei. Denn manchmal wird auch dieser Wert angeben. Hiermit ist also der Wert gemeint, der dabei herauskommt, wenn man den ganzen Umfang des Bundes misst – vorne und hinten.

Das Wichtigste zur Messung der korrekten Bundweite:

  • 2-3 gute sitzende Hosen
  • Hosen sollten nicht verknittert sein
  • Hosen sollten ebenfalls nicht einen besonders hohen Stretchanteil haben
  • Mit dem Maßband klappt es besser als mit dem Lineal
  • Gemessen wird etwa in der Mitte bzw. am oberen Ende des Bundes

Es ist zwar hilfreich, wenn Sie die genaue Bundweite kennen, ein Garant dafür, dass die Hose oder der Rock hinterher auch wirklich passt, ist das allerdings noch nicht. Denn die eine Hose sitzt eher hüftig, die andere eher direkt in der Taille – auch das beeinflusst natürlich die Weite des Bundes. Dennoch ist es zumindest ein meist hilfreicher Richtwert, vor allem wenn Sie häufiger etwas aus dem Katalog oder im Internet bestellen.

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