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Blasenschwäche: Nicht nur ein Problem von Frauen

Blasenschwäche: Nicht nur ein Problem von Frauen

Blasenschwäche, oder Inkontinenz, ist ein Problem, das vor allem Frauen betrifft. Aber auch Männer haben zuweilen mit dieser unschönen Sache zu kämpfen. Wir geben Tipps, wie Sie das Schlimmste vermeiden können.

Verschiedene Schweregrade

Das tückische an Blasenschwäche ist, dass sie in verschiedenen Schweregraden auftritt. Anfangs können die Betroffenen es nicht einmal so richtig mitbekommen, dass etwas undicht ist. Die „sehr leichte“ Blasenschwäche ist dann gegeben, wenn nur einzelne Tröpfchen nachlaufen. Das kann über den Tag verteilt oder direkt nach dem Toilettengang der Fall sein. Die meisten Betroffenen nehmen das gar nicht ernst und denken dann, das sei eine normale Körperreaktion. Unangenehm kann das aber trotzdem sein oder werden.

Leichte oder mittlere Blasenschwäche liegt vor, wenn es nicht bei einzelnen Tropfen bleibt, sondern durchaus schon eine gewisse, auch spürbare, Menge an Urin nachläuft, obwohl das Geschäft eigentlich schon lange abgeschlossen ist. Schwere Blasenschwäche bezeichnet den Zustand, wenn der Harn so gut wie unkontrollierbar abfließt.

Das kann man dagegen tun

Bei Frauen haben sich Binden etabliert, die neben der Blasenschwäche auch die Regelblutung abdecken. Da es das bei Männern nicht gibt, muss eine andere Lösung her. TENA bietet beispielsweise in der Men-Serie spezielle Einlagen für die Unterhosen an, die die Feuchtigkeit aufnehmen und nach außen unscheinbar aussehen. Wer sich von der Wirkungsweise überzeugen möchte, kann direkt beim Hersteller ein kostenloses Testpaket bestellen. Es wird diskret verpackt und zugesendet. TENA betont außerdem, dass die personenbezogenen Daten vertraulich behandelt werden. Allerdings kann aufgrund der hohen Nachfrage jeder Interessent nur einmal alle sechs Monate ein Testmuster erhalten.

Die Windel für Erwachsene?

Im Volksmund heißt die Lösung für Blasenschwäche auch „Windel für Erwachsene“. Das wirkt ein bisschen abfällig, wird aber auch dem Produkt nicht gerecht: Während eine Windel im Grunde genommen die Unterhose komplett ersetzt, ergänzen die Einlagen die normale Unterhose. Außerdem sind sie so dünn und unscheinbar, dass es normalerweise gar nicht erkennbar ist, dass die Einlage getragen wird.

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