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Babys wickeln – wie lassen sich kleine Kinder wickeln?
© gradt - Fotolia.com

Babys wickeln – wie lassen sich kleine Kinder wickeln?

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Im Normalfall sollte es kein Problem darstellen, ein Baby richtig zu wickeln und dann wieder anzuziehen. In jedem Fall hat es eine Mutter recht schnell in der Hand und weiß, wie sie mit dem Baby und auch den Windeln umzugehen hat. Doch was ist, wenn man ein Baby nur einmal kurz zum Aufpassen in seiner Obhut hat und sich vorher noch nie mit diesem Thema auseinandergesetzt hat? In diesem Fall kann es sehr hilfreich sein, eine entsprechende Anleitung hierfür zu haben. Und genau deswegen möchten wir Ihnen heute zeigen, wie Sie sich zu verhalten haben, wenn Sie ein Baby wickeln und wieder anziehen möchten. Denn es ist einfacher, als es sich viele Menschen vorstellen und besteht aus wenigen Schritten:

Die Vorbereitung zum Wechseln

Bevor sie anfangen, sollten Sie sicher sein, dass Sie alle Dinge, die benötigt werden, in der Nähe haben. Sollte es Ihnen dennoch passieren, dass Sie irgendeine Sache vergessen haben und diese noch holen müssen, nehmen Sie das Baby auf jeden Fall mit und lassen Sie es niemals ohne Aufsicht auf der Wickelkommode oder einen anderen Ort. Selbst in dem kürzesten Augenblick besteht eine Sturz- und somit auch Unfallgefahr. Zum Wechseln einer Windel gehören:

  • eine frische Windel,
  • Feuchttücher,
  • Wundcreme,
  • eventuelle Kleidung zum Wechseln.

Ausziehen und Windel entfernen

In diesem Schritt geht es darum, das Kind zunächst im unteren Bereich von der Kleidung zu befreien. Das heißt, Sie ziehen zuerst die Strumpfhose aus und öffnen dann den Baby-Body und schieben ihn bis über den oberen Rand der Windel. Sie sollten immer darauf achten, ob die Kleidungsstücke des Babys in irgendeiner Weise von Kot oder Urin beschmutzt wurden. Ist dies der Fall, so müssen diese Kleidungsstücke natürlich auch gewechselt werden, da sich sonst gefährliche Keime und Bakterien verbreiten. Entfernen Sie jetzt die Windel und reinigen Sie die Haut des Babys vorsichtig mit einem Feuchttusch. Sie sollten auch schauen, dass im besten Fall sensitive Reinigungstücher verwendet werden, denn diese sind ganz besonders weich zur zarten Babyhaut. Achten Sie darauf, bei einem Mädchen den Kot vom Genitalbereich nach hingen wegzuwischen und nicht hinein, da sich sonst Keime bilden und eine Pilzinfektion droht. Wer ganz sicher sein möchte, der wäscht mit einem Waschlappen mit warmem Wasser noch einmal hinterher.


Eincremen und die Windel verschließen

Jetzt nehmen Sie sich eine Wundcreme. Diese sorgt dafür, dass das Baby nicht wund wird. Sie sollten die Creme nur sparsam verwenden und auch nur an den geröteten Stellen eincremen. Um alle Stellen gut sehen zu können, nehmen Sie die beiden Fußgelenke des Babys in eine Hand und heben Sie es leicht an. So können Sie auch hervorragend die Windel unter den kleinen Popo schieben. Lassen Sie die Fußgelenke jetzt wieder los und nehmen Sie sich die Klebestreifen der Windel und bringen Sie diese in der Mitte an. Es ist wichtig, dass Sie beim Verschließen der Windel darauf achten, die Windel nicht zu eng zu verschließen. Dadurch können schnell schmerzhafte Druckstellen entstehen, welche zu ebenfalls entzünden könnten.

Das Baby wieder anziehen

Im letzten Schritt sorgen Sie dafür, dass das Baby wieder den Witterungsverhältnissen entsprechend angezogen wird. In jedem Fall sollte der Body angezogen werden und die Strumpfhose ebenfalls. Hält sich das Baby in einer warmen Wohnung auf, so reicht dies an Kleidung meist schon aus.

Halten Sie sich an diese Tipps, so wird es Ihnen auch als Laie gelingen, einem Baby erfolgreich eine neue Windel anzuziehen.

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