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Altgold verkaufen ist Vertrauenssache

Altgold verkaufen ist Vertrauenssache

Die kaputte goldene Uhr ist doch nichts mehr wert? Das zerrissene Armband hat nur noch einen ideellen Wert? Weit gefehlt. Unzählige kleine Schätze lagern hierzulande in alten Dosen, Schubladen oder Geldkassetten. Die Medaillen aus früher Zeit, aber auch Manschettenknöpfe bzw. Zahngold und vieles mehr, können in bare Münze verwandelt werden. Dafür braucht es lediglich eine seriöse Altgoldankaufstelle.

Was ist Altgold?

Experten verstehen unter Altgold Scheidgut, welches nach dem Goldankauf recycelt bzw. eingeschmolzen wird. Handelbares Gold indes, liegt vielmehr in Barrenform oder als Münze vor. Goldankaufstellen, wie etwa der Juwelier Saro in Berlin, nehmen nicht nur defekte Schmuckstücke wie etwa kaputte Ketten oder einzelne Ohrringe als Bruchgold an. Unmoderner Schmuck, wie altmodische Manschettenknöpfe oder Broschen, können bei einem Altgold Ankauf in bares Geld verwandelt werden. Ebenso interessant sind alte Medaillen, Orden, Münzen oder Uhren. Eine nicht zu unterschätzende Quelle für Altgold stellt Dentalgold, also Brücken oder Kronen, dar. Selbst ausrangierte Kerzenständer oder Gürtelschnallen, Hutnadeln oder vergoldete Bilderrahmen werden bei den Profis abgegeben. Neben dem besonders lukrativen Gold, kaufen die Experten auch andere Edelmetalle wie Silber oder Platin an.

Wie viel ist mein Altgold wert?

Der Verkauf des eigenen Altgoldes bleibt Vertrauenssache. Nicht nur, dass viele Kunden Wert auf Diskretion legen. Nur seriöse Goldankaufstellen mit ausreichend Erfahrung offerieren ihren Kunden optimale und vor allem transparente Angebote. Das Gold wird generell zum tagesaktuellen Goldpreis angekauft. Es lohnt sich also für einen geplanten Verkauf, den Goldkurs über längere Zeit im Auge zu behalten und zu einem günstigen Zeitpunkt das Altgold abzugeben. Allerdings nimmt die Schätzung des Goldgehaltes des jeweiligen Wertgegenstandes einen besonderen Stellenwert ein. Zum einen geben die dreistelligen Zahlen auf den Schmuckstücken, die Punzierungen, den genauen Goldgehalt an. Denn in der Regel bestehen die  Wertgegenstände nur sehr selten aus reinem Gold, sondern vielmehr aus einer Legierung verschiedener Metalle wie Kupfer, Silber oder Nickel. 333er Gold etwa, enthält nur 333 Promille Gold. Eine andere Methode, den Goldgehalt zu ermitteln, ist das Säureprüfverfahren. Hierbei schleifen die Experten geringste Mengen des Goldes ab und beträufeln es mit Königswasser. Anhand der Reaktionsstärke ermitteln sie anschließend den Reinheitsgrad des Goldes. Hochmodern geht es indes bei der Prüfung der kleinen Schätze mit der RFA-Methode (Röntgen-Fluoreszenz-Analyse) zu. Dieses Vorgehen ermöglichst eine qualitative und quantitative Einschätzung des Goldgehaltes, ohne die Gegenstände zu beschädigen. Generell ermitteln die Ankäufer das Gesamtgewicht des Altmetalls vorher immer mit einer geeichten Feinwaage.

Fazit: Viele Wertgegenstände aus Edelmetallen, die vermeintlich ausgedient haben oder nur von ideellem Wert sind, lassen sich recyceln. Goldankaufstellen prüfen den Goldgehalt der kleinen Schätze und kaufen sie zum tagesaktuellen Goldpreis an. Mögliche Goldankaufstellen sind etwa Juweliere, Scheideanstalten oder direkte Goldankaufstellen. Um den bestmöglichen Preis für die persönlichen Schätze zu erzielen lohnt es sich, den Goldkurs zu beobachten sowie auf eine seriöse Goldankaufstelle zurückzugreifen.

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